Warum ein neues Umweltbewusstsein und vegane Ernährung sich für die Erde, das Klima und die Menschheit nachhaltig positiv auswirkt

In den letzten Jahren erlebte die Menschheit mehrere Globale Krisen, wie z.B. die aktuelle Klima-Erwärmung, Flüchtlingsströme, sowie den aktuellen CV-19 Virus. Diese Umwandlungen in der menschlichen Gesellschaft führten einerseits zur einer dualistischen Sichtweise, die aber längst nicht neu war, sondern quasi durch die globalen Umwälzungen erst dadurch Sichtbar wurde und so überarbeitet werden kann, den Dualismus führt nur zu Ideologisierung bestimmter dogmatischer Vorstellungen, welche für die Entwicklung der Menschheit veraltet sind und durch ein neues Bewusstsein überwunden wird.

Inhalt:

  • Griechische Philosophie und Scholastik im Mittelalter
  • Die Zeit des Rationalismus und der neuen Ideen
  • Das Schisma von Naturwissenschaft und Romantik
  • Naturalismus und die Industrialisierung in Europa
  • Werte Denken und Materialismus in Philosophie, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft
  • Erste globale Umweltschäden
  • Die weltweite Klima-Erwärmung
  • Weltweit neue Temperatur-Rekorde und extreme Wetterphänomene
  • Ein neues Umweltbewusstsein im menschlichen Kollektiv
  • Tiere, Pflanzen und eine vegane Ernährung
  • Der bewusste Mensch im Einklang mit der Natur für eine gesunde und bessere Zukunft

Um aber mit Klimawandel, Energie, Wirtschaft und Medizin richtig umzugehen, erfordert gerade diese Sichtbarkeit der gesellschaftlichen Schwächen ein neues Bewusstsein der Menschen.

Nun sollten wir auch die Frage stellen, warum die Menschheit bzw. die Industrie-Länder ein so negatives Umweltbewusstsein im Kontext mit einer wässrigen Umweltpolitik für sich Jahrzehntelang vereinbaren konnte ?

Dazu gehen wir einmal zurück bis ins Mittelalter, also etwa die Zeit vom 11. bis 14. Jahrhundert.

Das europäische Mittelalter und auch der zum teil der Orient waren geprägt von einer starken religiösen Dogmatik. Es gab zwar generell eine religiöse und auch teils spirituelle Strömungen in der damaligen Gesellschaft, den Grundtenor gab allerdings die damalige römisch-kath. Kirche vor.

Woraus bestand das Wissen der römisch-kath. Kirche im Mittelalter ?

Ein großer Teil des Wissens der mittelalterlichen römisch-kath. Kirche war ein Konsortium aus griechischer Philosophie, den Lehren der frühen Kirchenväter und sogar ein wenig arabischer Mystik. Die Kombination aus griechischer Philosophie und arabischer Mystik fungierte im Mittelalter unter einem neuen Namen der Scholastik als theologisches Resultat der menschlichen Wissenschaft.

Die wohl berühmtesten Scholastiker waren Albertus Magnus und Thomas von Aquin. Die Scholastik ist sozusagen die Philosophie des Aristoteles der ca. 384 – 322 vor Chr. lebte und ein Berater von Alexander dem Großen war.

Aristoteles

Die philosophischen- und auch wissenschaftlichen Schriften des Aristoteles sind über Umwegen von einigen arabischen Mystikern aufgefasst worden, wie z.B. Averroes und Avicena, von den arabischen Mystikern, welche die Schriften des Aristoteles neu kommentierten, gelangte das Wissen nach Südeuropa, einer der ersten Scholastiker war Anselm von Canterbury, der u.a. auch den ontologischen Gottesbeweis formulierte.

Von da aus wurde die neuen theologisch formulierte Lehre des Aristoteles via Scholastik, dann einer der Grundlegenden Bausteine der römisch-kath. Kirche. Das bedeutet auch, das neue Wissenschaften und philosophische Anschauungen, die nicht in das Kanon der damaligen r-k. Kirche passten, wurde entweder umgeschrieben oder landeten auf dem Index.

So war es bis zum 16. Jahrhundert schwierig sich wissenschaftlich und neu-denken zu orientieren.

Erst mit Philosophen wie Rene Descartes, Newton, Leibniz, Spinoza und Francis Bacon konnte das scholastische Denken aus Europa weichen und neue philosophische Denkweisen sich durchsetzen.

Der Rationalismus (lat. ratio = Vernunft) setzte sich überwiegend als Denkrichtung in der Philosophie und Theologie durch, worunter wiederum auch wissenschaftliche Forschungen begriffen waren.

Der Rationalismus wurde durch den Idealismus abgelöst. Beide Strömungen verstanden den Menschen als ein Subjekt in der Natur. Aus der Philosophie von Rene Descartes, Thomas Hobbes, Francis Bacon und später Ludwig Feuerbach wurde die Metaphysik in der Philosophie stark reduziert.

Die neu-entstanden experimentelle und auf einem rationalistischen und reduktionistischen Grundgedanken aufbauende Naturwissenschaft, koppelte sich nun ca. ab dem 18. Jahrhundert immer mehr vom spirituellen denken ab und es kam insbesondere durch Ludwig Feuerbach, Darwin und später Freud zu einem wissenschaftlichen Naturalismus, der oftmals auch mit Atheismus einherging. Religion und Spiritualität, wie sie z.B. noch in der Antike oder im Mittelalter in der Scholastik zu finden waren, hatten von dann an kaum noch Platz im Denken wissenschaftlicher Expertise.

Denker und Wissenschaftler die trotzdem Wissenschaft und Spiritualität verbanden, wurden als Romantiker verstanden. Worunter z. B. auch der berühmte Dichter und Wissenschaftler Goethe zählt.

Durch den neuen Naturalismus entwickelte sich nun eine Wissenschaft mit vielen neuen Erfindungen. Das Industrielle Zeitalter ab dem 19. Jahrhundert ging den Detailfragen in den Dingen und Gegenständen nach.

So entwickelten sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zwei große Denkströmungen in Europa und auch zunehmend in anderen teilen der Welt, vorwiegend in den Industrieländern.

Es waren das materialistische- auf dem Naturalismus stehen Weltbild der Naturwissenschaft, woraus sich dann die Industrie und so auch die Wirtschaft entwickelte. Der Mensch und auch die Natur, also auch Tiere und Pflanzen wurden nur als zufällige- aus Atomen bestehen biologische Körper betrachtet, das spirituelle Denken bis zur Mitte des 20. Jh. kaum noch in den wissenschaftlichen Gedankengebäuden zu finden. Dieses Denken beeinflusste zunehmend die ganze westliche Kultur.

Aus diesem naturalistischen Denken, das fortan auch die gesamte Wirtschaft und Politik bestimmte, insbesondere in Europa und den USA, wurde auch die Bildung an Universitäten durch dieses einseitige Verständnis der Natur geformt.

Es ist nun nicht so, das uns die Naturwissenschaft nichts positives gebracht hätte, im Gegenteil. Es haben sich viele Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde deutlich verbessert. Viele Dinge sind heute leichter als früher.

Doch der Wissenschaft und Industrie und damit verbundenen Wirtschaft, ist das gesamte Umwelt-Bewusstsein abhanden gekommen. Bis zur Jahrtausendwende waren größtenteils nur materielle Werte für die Menschen erstrebenswert, da sich das naturalistische Weltbild in fast allen Bereichen der Gesellschaft durchgesetzt hat. Somit hatte der Mensch insgesamt den Bezug zur Umwelt stark verdrängt, bzw. die Natur und Umwelt nicht mehr wahrgenommen.

Die ersten negativen Folgen des falschen Verständnisses von Natur und Umwelt zeigten sich in der Verschmutzung von Luft- und den Ozeanen in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Menschen besonders in den Industrieländern, machten sich von da an nun Gedanken darüber, wie man zwar einerseits wissenschaftlich-technisch fortschrittlich denkt und auch handelt und zugleich so, das die Natur nun geschont wird.

Man kann schon sagen, das sich eine erste leichte Bewusstseins-Veränderung in den westlichen Industrieländern bemerkbar machte. Bis zur Jahrtausendwende wusste man nun auch dann durch die eigen Wissenschaft bestätigt, das Öl/Kernkraftwerke nicht auf dauerte ein optimaler Energielieferant ist. Das der Ausstoß von CO² schädlich für die gesamte Biosphäre der Erde ist. Das die Erde und Natur und Menschen nur einen technische Lösung basierend auf natürlichen Energien aufbauen kann und zwar so, das die Umwelt nicht dadurch geschädigt wird.

Wir sehen, das sich wenigsten langsam ein neues Denken in der noch stark materialistischen Gesellschaft bemerkbar macht.

Monate mit über +1°C haben seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jh. zugenommen:

Klima-Erwärmungs-Trend seit 1987

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Kalte Monate unter -1k haben seit ca. 1987 abgenommen:

Doch sehen wir auch, das der Treibhaus-Effekt und die Klima-Erwärmung stark voran schreitet und das Bewusstsein zur Umwelt und Natur und zum Menschen selbst in der heutigen Gesellschaft noch sehr schwach ausgeprägt ist.

Höchst-Temperaturen im Jahr von 1881-2020, Quelle: https://www.mtwetter.de/

Das materialistische Denken, das auf einem einseitigen Naturalismus aufbaut, wird aber gerade durch die folgen der Klima-Erwärmung nun stark hinterfragt. Seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jh. hat sich die Monate und Jahre auf der ganzen Welt stark erwärmt. Beispielsweise waren die Jahre 2014, 2018, 2019 und auch 2020 alle im Mittel alle über +2k (1961-1990) zu warm, das wurde seit 1881 so noch nicht beobachtet.

Nach dem Rekord-Sommer 2003 der in Deutschland +3,3k zu warm, wurde der Sommer 2018 +3,1k zu warm, die Frühjahrs-Monate April und Mai waren jedoch deutlich wärmer als 2003. Der April 2018 war ein neuer Rekord-Monat mit +5k Temp.-Abw. der Mai folgte mit einer Temp.-Abw. von fast +4k. Der Sommer 2018 (Juni, Juli und August) selbst war +3,1 k zu warm.

Nach dem das Jahr 2014 mit +2,1k das erste Jahr in Deutschland war, das die 2 Grad Marke überboten hatte, wurde der alte Rekord von 2014 im Jahr 2018 deutlich übertroffen. Das Jahr 2018 war in Deutschland war in Deutschland +2,25k (1961-1990) zu warm.

Durch die Klima-Erwärmung wurden auch 2019 und 2020 ähnlich warm wie 2018, was in der Meteorologie so noch nicht beobachtet wurde.

Hinzu kommen im Sommer 2019 der auch +3k zu warm wurde, zwei ungewöhnlich starke Hitzewellen. Der Juni 2019 wurde nach 2003 ein neuer Rekord-Monat mit +4,5k Temp.-Abw.:

Die zweite Hitzewelle folgte Ende Juli 2019. Eine noch nie beobachtete Hitzeblase legte sich von Südeuropa über West- und Mitteleuropa. In Deutschland wurden am 25. Juli 2019 an mindestens 22 DWD Wetterstationen Temperaturen von über 40 Grad gemessen. Es wurden sogar erstmals an drei Wetterstationen mehr als 41 Grad in Deutschland registriert und zwar in NRW!

https://mtwetter.de/

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Aber auch in anderen teilen von Europa war es Rekord-Heiß, in Frankreich wurden fast 47 Grad gemessen.

Die Hitzewellen in den Sommern 2018, 2019 und auch teilweise 2020 brachten enorme Dürreschäden in ganz Europa. Landwirte kannten selbst solche Szenarien nur aus Klima-Modellen, doch glaubten viele, das eine so starke Hitze und Dürre wohl erst um das 2050 kommen würde. Nun sehen wir das extreme Hitze und Dürre innerhalb von drei Sommern ganz Europa heimsuchte.

Auch Wetterextreme haben besonders in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten deutlich zugenommen. Durch die globale Erwärmung haben sich Luftströme verändert und verlangsamt. Neben den Hitzewellen, haben in Europa Gewitter-/Unwetterlagen in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Beispielsweise gab es im Sommer 2013 neben der Jahrhundert-Flut im Alpenraum, auch schwere Hagelunwetter. In Süddeutschland wurden Hagelkörner von über 13 cm Durchmesser beobachtet.

Im Sommer 2014 gab es besonders von Nordfrankreich über Benelux bis in den Westen von Deutschland schwere Unwetter. Am 9/10. Juni 2014 haben sich bei Paris Superzellen gebildet, diese zogen mit deutlicher Verstärkung bis zum Abend des 9. Juni 2014 nach Benelux, dort Verclusterten sich die Gewitterzellen mit weiteren gewittern, so das ein großer MCS bzw. MCC entstand. Von Belgien über Westdeutschland kam es am Abend am 9. Juni 2014 durch den Gewittercluster (MCC) zu teils extremen Orkanböen und 100.000 Blitzen!

Das sogenannte Pfingstunwetter brachte von Belgien über NRW bis in den Südwesten von Niedersachsen verbreitet Sturm von 70 bis 100 Km/h, von der Eifel über den Niederrhein bis zum Ruhrgebiet verbreitet Orkanböen >130 Km/h, einige Schäden deuten auf Böen über 150 Km/h hin!

Nach Angaben des DWD (Deutscher Wetterdienst), war das ein Unwettercluster den NRW so seit Jahrzehnten noch nicht erlebt hatte. das Pfingstunwetter verursachte ca. 650 Mio. Euro Schaden, mehrere 100.000 Festmeter Holz wurden allein in NRW geworfen, dazu gab es ca. 100.000 Blitze und 6 Tote durch das Unwetter!

Link:

https://sturmwetterblog.wordpress.com/2020/12/12/pfingstunwetter-ela-2014-erlebnis-bericht-einer-historischen-unwetterserie/

Nur sieben Wochen später gab es wieder ein Jahrhundert-Unwetter in NRW zwischen Sauerland und dem nördlichen Münsterland bildeten sich an einer Konvergenz (Luftmassengrenze) wiederholt schwere Gewitter mit Starkregen, besonders in Münster, Greven und Hamm gab es schwere Überschwemmungen. Nördlich von Münster wurden in 7 Stunden 292 l/m² Regen gemessen.

Im Sommer 2016 gab der DWD knapp 32.000 Unwetterwarnungen heraus. Von Mai bis Juni gab es in Europa eine 4 wöchige Unwetterserie mit Gewittern, Tornados und schwere Überflutungen. In Süddeutschland wurden Ende Mai 2016 und Anfang Juni 2016 mehrere Dörfer von Sturzfluten völlig zerstört.

Im August 2020 gab es neben einer starken Hitzewelle vor allem von Benelux bis West-/Süddeutschland fast täglich Gewitter und Unwetter.

Aber nicht nur die Sommermonate, sondern auch im Winterhalbjahr gibt es kaum noch Frostwetterlagen.

Seit 1990 gibt es immer mildere Winter:

Nicht nur in Europa machten sich die Folgen der Klima-Erwärmung stark bemerkbar, in allen teilen der Welt führen Hitzellen/Dürren und Waldbrände, Stürme, Unwetter/Überschwemmungen zu verheerenden Schäden und zwar auch in Regionen die vor einigen Jahrzehnten nur selten mit hiesigen Klima-Phänomen zu tun hatten.

Der Anstieg des Meeresspiegels und das abtauen vom Eis in der arktischen Nord und Südpols ist wissenschaftlich Messbar.

Seit 2018 sind nun zahlreiche Bewegungen auf der Welt entstanden, die eine Umweltbewusste Industrie und Wirtschaft inklusive Politik fordern.

Die Menschen merken, das sich das Klima geändert hat und das ihre bisherige Lebensweise, die auf einem veraltetem naturalistischen und materialistischen Werte-Prinzip beruht, für eine gesunde Zukunft des Planeten Erde, falsch ist.

Somit gleichen sich metaphysische Fragen nach dem Sein und Sinn der Natur in Religion und Wissenschaft wieder an. In der Physik wird nicht von einem einfachen zufälligen Teilchen ausgegangen, das quasi ex-nihil entstanden ist und so die Welt und Menschen erschaffen hat, mit dem einzigen erstreben von materiellen Werten, was eine Raubbau der Natur gleicht.

Die Quantenphysik und Quanten-Theorie ist mittlerweile viel weiter. Man weis inzwischen das unsere materielle Welt, also die Welt des Sichtbaren Lichts nur 5 % vom Sein sind. Das andere wird in der Kosmologie als dunkle Materie und die noch mysteriösere dunkle Energie genannt.

Der Mensch sowie die gesamte Natur auch Tiere und Pflanzen haben eine Seele. Viele Menschen spüren intuitiv das wir so wie bisher, also Rücksichtslos der Natur gegenüber, nicht mehr weiterleben können. Viele Menschen ernähren sich nun vegetarisch und vegan, da eine pflanzliche Ernährung Umweltbewusster ist. Tiere sind keine nahrungs-Ergänzungsmittel, sondern leben als gleichwertige Tiere neben uns.

Natürlich können die Menschen die noch Fleisch essen, weiter Fleisch als ihre Haupternährung betrachten, doch werden auch in Zukunft die großen Schlachthöfe zunehmend verschwinden. Und nur noch ausgewähltes Biofleisch für die Menschen verfügbar sein. So wird sich eine vegetarische und vegane Ernährung sich in Zukunft im Bewusstsein der Menschheit immer weiter fokussieren.

Die Industrie wird auf erneuerbare Energien umsetzen, was gleichzeitig auch ein Umdenken in der Wirtschaft bedeutet. Die Gesellschaft wird insgesamt einheitlicher denken. das alte dualistische Denk-Prinzip wird damit nachhaltig überwunden und begünstig eine positive Entwicklung auf diesem Planeten.

Der Meteorologe Marcus Wadsak schreibt in seinem Buch: Klimawandel – Fakten gegen Fake und Fiction:

In vielen Bereichen finden Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und die höheren Temperaturen bereits statt und es werden laufend mehr.

Die oft geführte Diskussion, ob Anpassung die Reduktion und Vermeidung von Treibhausgasen ersetzen kann, wird von führenden Klimaexperten so beantwortet: „In Wahrheit ist beides unerlässlich: Erhebliche Anpassung an den Klimawandel wird auch bei einer Erwärmung um global ’nur‘ 2°C notwendig sein. Und ohne eine Begrenzung des Klimawandels auf höchstens 2°C wäre eine erfolgreiche Anpassung an den Klimawandel kaum möglich.“ Es gibt so viel zu tun, wie auch der US-amerikanische Klimatologe Michael E. Mann schreibt: „Wir haben unsere Aufgabe. Wir müssen die Ozeane erhalten. Wir müssen die Regenwälder schützen. Wir haben Ackerland und Küsten zu verteidigen. Wir haben die ganze Palette spektakulärer Arten, zu deren Hirten wir uns entwickelt haben. Es ist an der Zeit, uns entsprechend zu verhalten.“

Noch knapper formulierte es Greta Thunberg in ihrer Rede beim Weltklimagipfel in Madrid: „Die Hoffnung liegt bei uns Menschen“.

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Ein neues Bewusstsein zur Natur und Umwelt wird sich in mehreren Ebene der menschlichen Denk- und Lebensweise etablieren:

  • Ein erweitertes Verständnis der Naturphilosophie
  • Menschen, Tiere und Pflanzen leben als gleichwertige Geschöpfe nebeneinander
  • Bio- und Vegane Ernährung manifestieren sich im Fokus der Gesellschaft
  • Ganzheitliches Denken, anstatt materialistischen Werte-Denken
  • Klimabewusste Wirtschaft und Politik
  • Umweltbewusstes Verständnis vom Spiritualität, Naturwissenschaft, Medizin und Bildung

Ich denke, das die meisten Menschen sich auf der Erde allmählich sich an diesen Stichpunkten orientieren. Somit wird sich auch auf diesem Planeten eine zunehmend gesündere Lebensweise in der Gesellschaft entwickelt und auch die klafft zwischen Arm und Reich und somit das ganze dualistisch-materielle Denken wird verschwinden und eine ganzheitlich Wahrnehmung wird im Menschen wachsen und in seinem Bewusstsein zu neuen und besseren Wegen führen, in dem er sich als Teil des Universums/Natur sieht.

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Sturmwetterblog, 21/22. März 2021

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