Wetter: Am Wochenende windig und mild

In den nächsten Tagen bleibt es in Deutschland bei milden Temperaturen, besonders am Mittwoch fällt zeitweise Regen und es ist windig.

Zum Wochenende entsteht über Westeuropa ein kräftige Sturmtief, auf der Vorderseite entwickelt sich eine sehr milde Südwestlage. Dazu wird es teils sehr windig, auf den Bergen und an Nord-/Ostsee Sturmböen möglich.

Besonders im Nordwesten zeitweise etwas Regen, sonst neben Sonne/Wolken einzelne Schauer, bei 16 bis 25 Grad.

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Sturmwetterblog, den 28.09.2021

Wetter: Am Wochenende spätsommerlich warm

Heute war es vor allem im Norden sehr windig und es gab gebietsweise leichten Regen. In der Mitte und im Süden schien dagegen oft die Sonne bei warmen Temperaturen.

Am Freitag ist es vor allem im Norden stark bewölkt und es gibt teils Nieselregen, dazu dort windig, sonst gibt es oft Sonne bei 16 bis 21 Grad im Norden und 20 bis 25 Grad im Süden.

In der Nacht zu Samstag im Norden dicht bewölkt und etwas Nieselregen, sonst oft trocken. Die Temperaturen liegen bei 15 bis 4 Grad, im Süden örtlich Bodenfrost möglich!

Am Samstag im Norden Anfangs wolkig, sonst meist sonnig und trocken, im Südwesten später ein paar Wolken. Die Temperaturen steigen auf spätsommerliche 21 bis 26 Grad.

In der Nacht zu Sonntag im Norden noch ein paar Wolken, sonst meist klar. Im Südwesten wolkig und später aus Frankreich Schauer oder Gewitter möglich bei 16 bis 7 Grad.

Am Sonntag im Süden, Osten und Norden oft sonnig und trocken mit nur wenigen Wolken. Im Westen/Südwesten schon teils schauerartiger Regen, örtlich Gewitter, bis zum Abend die Mitte von Deutschland erreichend. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 25 Grad.

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Beitragsbild: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 23.09.2021

Wetter-Update! Ende nächster Woche Westlage und erster Herbststurm/Sturmtief möglich!

In den nächsten Tagen gibt es über Deutschland/Mitteleuropa gibt es oft Sonne/Nebel und nur vereinzelt Schauer. Richtung Ostsee ist leichter Nieselregen möglich, am Sonntag-Abend/Nacht zu Montag im Süden/Alpenrand Regen, örtlich Gewitter möglich. Aus Nordosten vorübergehend etwas kühler, Nachts kann es bei klarem Himmel örtlich leichten Frost geben.

Ab Mitte nächster Woche baut sich die Wetterlage über Europa allerdings um. Auf dem Atlantik entwickelt sich eine Westlage und von West- bis Mittel-/Nordeuropa wird es dann windig und es gibt zeitweise Regen.

Das europäische Wettermodell ECMWF rechnet im 00z Hauptlauf für nächsten Freitag/Samstag ein kräftiges Sturmtief über Großbritannien/Nordsee.

ECMWF 00z, 500 hpa Geop.:

Im EZ 12z Lauf von Freitag wurde eine Randtief-Entwicklung mit Sturm-Option über Deutschland berechnet.

Es werden von GB, Benelux, Nordsee und Deutschland/Dänemark verbreitet Böen von 75 / 105 Km/h berechnet, örtlich sogar Orkanböen um 120 Km/h!

Nicht nur der Hauptlauf, sondern auch der Kontroll-Lauf sieht eine Sturmlage, viele Läufe eine windige Westlage, wenige Läufe eine meridionale Wetterlage. Wie oft gibt es auch einzelne extreme Läufe, die eine Orkanlage berechnen.

Die anderen Wettermodelle wie das GFS/GEM und UKMO sehen ebenfalls eine windige Westlage Ende nächster Woche, allerdings noch mit unterschiedlichen Berechnungen der Tiefdruckgebiete.

Somit kann man sagen, das sich ab Mittwoch eine windige und teils stürmische Westlage über West- und Mitteleuropa aufbaut, erst in den nächsten Tagen sieht man dann aber, ob es zu einer Sturm- oder möglicherweise schweren Sturmlage kommen könnte.

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Wetterkarten: https://wxcharts.com/?panel=default&model=gfs,gfs,gfs,gfs&region=europe&chart=overview,850temp,wind10mkph,snowdepth&run=06&step=003&plottype=10&lat=51.500&lon=-0.250&skewtstep=0

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Sturmwetterblog, den 18.09.2021

Update! Aus Westen Schauer und Gewitter, örtlich Starkregen!

Heute ziehen von Benelux kräftige Schauer und Gewitter in den Westen von Deutschland, sonst ist es meist noch sonnig und trocken bei Temperaturen von 22 bis 27 Grad.

In der Nacht zu Mittwoch ziehen Schauer und Gewitter weiter Richtung Osten, ganz im Osten/Südosten trocken, örtlich Nebel.

Am Mittwoch nur wenig Sonne und verbreitet Schauer und Gewitter, örtlich Starkregen mit Überflutungen!

In der Nacht zu Donnerstag ziehen Schauer und Gewitter nach Osten, im Westen wieder trocken. Am Donnerstag im Süden/Osten Anfangs noch Schauer, örtlich Gewitter, später auch dort, wie im Westen/Norden meist trocken, bei 18 bis 25 Grad.

Es wird für ganz Deutschland Gewitterstufe 1, wegen Starkregen von 15 / >30 l/m² in 1 h, Hagel von 1 / 2 cm und Windböen/stürmischen Böen von 55 / 70 Km/h, herausgegeben!

  • Es können örtlich Straßen und Keller überflutet werden, durch Windböen/stürmische Böen können Äste abbrechen, Schäden durch Blitze möglich!

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Am Freitag und am Wochenende meist trocken, im Süden ab Samstag Regen.

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Sturmwetterblog, den 14.09.2021

Rückblick auf den Sommer 2021

Der Sommer 2021 brachte oft Gewitter-/Unwetter und Starkregen und eine katastrophale Jahrhundertflut in Benelux/Westdeutschland, was den Sommer 2021 zu einem Unwettersommer macht. Zwischendurch auch längere Regenphasen, eine Hochdruckwetterlage gab es so gut wie nicht. Lediglich Mitte Juni gab es mit einem Hoch ein paar sehr heiße Tage mit Sonnenschein.

Der Sommer 2021 war in Deutschland nach dem Klimamittel 1990-2020 ca. +0,30k zu mild, aber noch im Toleranz-Bereich (+/- 0,5k), nach dem Klimamittel 1961-1990 war der Sommer 2021 mit +1,6k deutlich zu warm.

Sommer 2021 Temperatur-Abweichung:

https://mtwetter.de/

Zudem war der Sommer 2021 deutlich zu nass. Das Tief Bernd brachte am 13/14. Juli 2021 von Benelux bis Westdeutschland Rekord-Starkregen mit 100 / 230 l/m² in 24 h, es kam zu katastrophalen Überschwemmungen und Sturzfluten. In NRW und Rheinland-Pfalz wurden ganze Ortschaften zerstört.

Die Jahrhundert-Flut übertraf von den Schäden her gesehen, die Hochwasserkatastrophen von 2013, 2002, 1997, 1995, 1993.

Ein Rückblick zur Jahrhundertflut im Sommer 2021:

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Aber auch sonst gab es oft Schauer und Gewitter mit Starkregen in Deutschland/Mitteleuropa.

Die Gewittersaison 2021 fokussiert sich allerdings nicht nur auf den Sommer (Juni, Juli und August), sondern beginnt meist mit den ersten warmen Tagen ca. April/Mai und endet Ende September/Anfang Oktober, von daher wird es nochmals einen ausführlichen Beitrag zur Gewittersaison 2021 geben.

Der Juni 2021 war mit +2,5k (1990-2020) und +3,2k (1961-1990) einer der wärmsten Juni-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Monat war leicht zu nass und der Sonnenschein lag ca. im Mittel.

Der Juli 2021 war mit 0,0k (1990-2020) im Mittel und nach (1961-1990) ca. +1,5k zu warm, der Monat war deutlich zu nass und es gab wenig Sonnenschein.

Der August 2021 war nach 1990-2020 deutlich zu kühl mit einer negativen Abweichung von -1,6k, nach 1961-1990 nur -0,1k, der Monat war zu nass und es gab nur sehr wenig Sonnenschein.

Obwohl der Sommer 2021 von der klimatischen kühlen Witterung ganz andere Wetterlagen brachte als 2020, 2019 und 2018 und mit 2017 etwas zu vergleichen ist, war es immer noch zu warm in Deutschland.

Vor allem im Westen und Süden war der Sommer oft deutlich zu nass, während es im Norden/osten etwas zu trocken war, in der Gesamt-Bilanz war es aber ein nasser Sommer 2021, was der geschädigten Natur durch die Jahrhundert-Sommer 2018/2019, positiv zu kam.

Wasserbilanz Sommer 2021:

https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html

Durch die Klima-Erwärmung haben Hitze-/Dürre, sowie Unwetter-/Starkregen Phänomene in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

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Sturmwetterblog, den 12.09.2021

Update! Von Westen teils kräftige Schauer und Gewitter!

Nach den sommerlichen Tagen, ziehen heute von Benelux einzelne, aber teils kräftige Schauer und Gewitter in den Westen/Nordwesten von Deutschland.

Im Süden und Osten meist trocken. Dazu sommerlich warm mit 22 bis 29 Grad.

In der Nacht zu Freitag im Westen und Nordwesten weiter örtlich Schauer oder Gewitter, sonst meist trocken bei 18 bis 13 Grad.

Am Freitag ziehen von Benelux verbreitet kräftige Schauer und Gewitter, in den Westen, Norden und die Mitte von Deutschland, örtlich sind Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich!

Auch im Süden und Osten neben Sonne/Wolken vereinzelt Schauer oder Gewitter möglich. Schwül-warm bei 22 bis 27 Grad.

In der Nacht zu Samstag im Westen und Norden und später auch im Osten von Deutschland örtlich Schauer und Gewitter, im Süden vereinzelt Schauer.

Am Samstag ziehen Schauer und Gewitter nach Polen/Tschechien ab, dahinter nur noch örtlich Schauer, etwas kühler bei 18 bis 25 Grad.

Für den Westen/Norden und die Mitte von Deutschland wird Gewitterstufe 2, wegen Starkregen von 25 / 40 l/m² in 1 h, Hagel von 1 / 3 cm und Windböen/Sturmböen von 55 / 80 Km/h, herausgegeben!

  • Es kann zu Überflutungen kommen, durch Windböen/Sturmböen können Äste abbrechen oder kleine Bäume entwurzelt werden, örtlich Schäden durch Blitze!

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Für den Süden und Osten von Deutschland wird Gewitterstufe 1, wegen Starkregen von 15 / 30 l/m² in 1 h, Hagel von 1 / 2 cm und Windböen/stürmische Böen von 55 / 70 Km/h, herausgegeben!

  • Es können Straßen und Keller überflutete werden, durch Windböen/stürmische Böen können einzelne Äste abbrechen, örtlich Schäden durch Blitze!

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Am Sonntag meist trocken und spätsommerlich warm.

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Sturmwetterblog, den 9.09.2021

Wetter-Trend: Sommerlich warm und meist trocken, nur örtlich Gewitter

Nach dem der September mit einem Hoch warmes und trockenes Wetter bringt, was quasi den ganzen Sommer gefehlt hat, geht es auch in den nächsten Tagen sonnig und meist trocken weiter.

Lediglich am Donnerstag und Freitag kommen von Westen einzelne Schauer oder Gewitter auf, diese ziehen am Samstag nach Polen/Tschechien ab.

Danach bis Mitte September meist sonnig und trocken. Anfangs 21 bis 30 Grad, später 20 bis 25 Grad, Nachts 16 bis 9 Grad, in Tälern um 5 Grad, örtlich Nebel.

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Sturmwetterblog, den 6.09.2021