Das extreme Wetter-Jahr 2018 !

Das Jahr 2018 hat sich nun wirklich zu einem extremen Wetterjahr entwickelt !

Aktualisiert und Überarbeitet!

Links zu den extremen Wetterereignissen 2018:

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Das Jahr 2018 brachte insgesamt 10 Monate die deutlich zu warm ( 1961-1990 ) waren. 

Hier die Monate 2018 mit den Temperatur-Abweichungen:

  • Januar +4,2k
  • Februar -2,1k
  • März -1k
  • April +5k
  • Mai +4k
  • Juni +2,4k
  • Juli +3,4k
  • August +3,3k
  • September +1,8k
  • Oktober +1,8k
  • November +1,4k
  • Dezember +3k

Temperatur-Abweichung ( Langjähriges Mittel 1961-1990 ):

Sehr kalt ( -3 bis -7 Grad )

Kalt ( -1,5 bis -3 Grad )

Leicht zu kühl ( -0,5 bis -1,5 Grad )

Normale Monats-Abweichung ( +/- = bis 0,5 Grad )

Leicht zu warm ( +0,5 bis +1 Grad ) 

Warm ( +1 bis +2 Grad )

Zu warm ( +2 bis +3,0 Grad )

Sehr warm ( +3,0 Grad bis +5 Grad )

Extrem zu warm ( +5 Grad und mehr )

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Es fing im Januar schon sehr markant an mit dem Sturmtief Burglind welches ca. 1,1 bis 1,6 Mrd. € Schäden angerichtet hat. Dazu gab es in den westlichen Alpen und Westeuropa teils starkes Hochwasser.

Nur zwei Wochen später brauste Sturmtief Evi über Nordeuropa und sorgte in Deutschland für Schnee-, Regen und Graupelgewitter mit stürmischen Wind und teils schweren Sturmböen. In Lippstadt gab es dazu einen Tornado !

Südlich des Sturmtiefs Evi entwickelt sich das Orkantief Friederike !

Der Orkan Friederike war der stärkste Orkan im Westeuropäischen Binnenland seit dem Orkan Kyrill aus dem Januar 2007.

Der Orkan Friederike, der am 18. Januar. 2018 über West/Mitteleuropa gezogen ist, kostete die Versicherer ca. 1 Mrd. € dazu wurden 11 Mio. Kubikmeter Sturmholz geworfen. Die Feuerwehr in NRW rückte knapp 25.000 mal aus !

Es wurden verbreitet von von Holland/Belgien über NRW bis Sachsen orkanartige Böen und Orkanböen gemessen von 115 bis 145 Km/h.
Auf dem Brocken über 200 Km/h !

Januar 2018 war +4,2 Grad zu warm und gehört zu den wärmsten Monaten seit Beginn der Aufzeichnung !

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Im Februar/März stellte sich die Westlage um, und es gab eine meridionale Ostlage die einen etwas zu kalten Februar und leicht zu kalten März bracht.

Der April brachte ab der ersten Woche sehr warmes Wetter, es gab Gewitter und Unwetter wie sonst im Sommer oft gab es 20 bis 30 Grad.

Dazu wurde ein neuer April Rekord aufgestellt von knapp +5 Grad ( 1961-1990 ).

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Der Mai machte da weiter, wo der April aufgehört hatte. Es gab sehr warmes Wetter mit vielen Gewitter/Unwetterlagen, die sogar Ende Mai und Anfang Juni der Gewitter/Unwetterserie aus Frühsommer 2016 gleichkommen. Es gab schwere Überflutungen und am 16. Mai. 2018 sogar einen Tornado in NRW !

Im Norden war es überwiegend zu trocken seit April !

Der Mai stellte ebenfalls einen neuen Rekord von knapp +4 Grad ( 1961-1990 ) auf.

Der Juni führte die Gewitter/Unwetterserie vom Mai weiter und erst nach dem 10. Juni. 2018 gab es weniger Gewitter, dafür trockene Wärme, was die Trockenheit im Norden weiter verschärfte.

Der Juni wurde mit +2,4 Grad ( 1961-1990 ) deutlich zu warm !

Und der Juli begann sehr warm und trocken. Gewitter gab es nur selten, nur um Mitte des Monats sorgte ein Höhentrog für Gewitter/Starkregen im Norden/Nordosten welches die Dürre kurz linderte.

Doch es wurde schnell wieder warm bis heiß und dazu trocken. Und ab dem 20. Juli. 2018 stellte sich eine Hitzewelle ein, die aktuell bis zu 3 Wochen anhielt und in der länge teilweise sogar die legendäre Hitzewelle aus dem Jahre 2003 überboten hatte. Am 31.07.2018 gab es in Ostdeutschland 39,5°C !

Es wurden täglich über 30 Grad, teils über 35 Grad erreicht. Die Dürre verschärfte sich weiter und war schlimmer als 2003.

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Aber nicht nur in Mitteleuropa war es warm und trocken. Nordeuropa verzeichnete einen Jahrhundert-Sommer, teils gab es von Mai bis August noch nie so viele warme bis heiße Tage in Skandinavien. Etliche Waldbrände brachen in den Skandinavischen Wäldern aus wegen anhaltender Dürre. Am Polarkreis wurde ungewöhnliche Temperaturen von über 33 Grad gemessen und in Spanien/Portugal gab es ebenfalls eine Hitzewelle von 38 bis knapp 47 Grad mit neuen Rekorden und Waldbränden. Auch in Frankreich und Benelux gab es ungewöhnliche Hitze. An der holländischen Küste mit teilweise über 37 Grad !

Die Zeit von April bis Juli hat einen neuen Rekord ( Wärme/Dürre ) aufgestellt.

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Nun will das extreme Wetterjahr 2018 neue Dimensionen erreichen. Einige Wettermodell rechnen ein Sturmtief für Donnerstag/Freitag welche mit vor laufender Konvergenz und Kaltfront schlimme Gewitter/Unwetter mit Squalllines die Sturm- und Orkanböen von 80 bis 150 Km/h dabei haben könnten. Auch Tornados sind möglich.

Dazu örtlich großer Hagel und Starkregen.

Das Tief verstärkt sich über Nordfrankreich weiter und zieht über den Westen von Belgien und Holland zur Nordseeküste. Einige Weltmodelle rechnen sogar einen Orkan über Holland wie das ECMWF.

Aber auch die anderen Kurzfrist-Wettermodelle sehen einen Sturm der auch den Nordwesten von Deutschland erreichen könnte.

Danach wird es kurz etwas kühler bevor am Wochenende neue Wärme/Hitze aus Süden zu uns gelangt mit Temperaturen von 27 bis 35 Grad !

Das ECMWF rechnet in der erweiterten Mittelfrist eventuell mit einer neuen Hitzewelle.

Das Jahr 2018 ist somit eines der extremsten Wetterjahre der vergangenen 50 bis 100 Jahre !

Im Herbst und Winter könnten Sturm/Orkan und Hochwasser dann wieder wie im Herbst/Winter 2017/2018 eine Rolle spielen.

Der Herbst wurde dann ebenfalls zu warm mit +1,6k ( 1961-1990 ) und das Jahr 2018 erreichte nach nur vier Jahren einen neuen Rekord von +2,25k ( 1961-1990 ).

http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Der alte Rekord lag im Jahre 2014 bei +2,14k ( 1961-1990 ). Damit gehören die Jahre 2014 und 2018 zu den ersten beiden Jahren in dem ein Temperatur-Mittel im gesamten Jahr die +2 Grad Grenze übertroffen hat seit Beginn der Wetteraufzeichung aus dem Jahre 1881.

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Hans/Jupiter

Schwere Gewitter/Unwetter und Sturm/Orkan möglich !

Die große Hitzewelle wird nun mit heftigen Gewittern beendet. Auch wenn es am Wochenende und zur neuen Woche wieder warm bis heiß wird.

Bereist aktuell toben über den Mittelgebirgen, insbesondere in Hessen teils schwere Unwetter mit Überschwemmungen und Hagel.

In der Nacht zu Mittwoch kommen von Nordfrankreich und Benelux neue Gewitter in den Westen des Landes gezogen, die von heftigen Starkregen, Hagel und schweren Sturm- oder orkanartigen Böen begleitet sein können.

Die Gewitter der Nacht werden am Mittwoch-Vormittag nach Nordosten Ziehen und erreichen etwas das östliche Niedersachsen und Hessen, lösen sich dabei aber auf.

Nachmittags können in der schwül-heißen Luft bei 28 bis 33 im Westen und 33 bis 39 Grad im Osten/Nordosten neue Gewitter entstehen, dabei örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen.

In der Nacht zu Donnerstag kommen im Südwesten neue Gewitter auf mit Starkregen, diese werden am Donnerstag-Vormittag in die Mitte Deutschlands ziehen und in gewittrigen Regen übergehen oder lösen sich ganz auf.

Am Nachmittag bildet sich über Frankreich ein Tief, auf dessen Vorderseite wieder schwül-heiße Luft bis in den Westen geführt wird bei 28 bis 36 Grad, die höheren Werte im Südosten !

Vorderseitig des neuen Tiefs bilden sich teils schwere Gewitter mit großen Hagel, Sturm- oder Orkanböen und Starkregen, örtlich besteht die Gefahr von Tornados !

Es können sich besonders von Rheinland-Pfalz über NRW bis nach Niedersachsen große Gewitter-Cluster ( Multizellen-Gewitter, MCS ) mit Squalllines bilden !

Es besteht Gewitterstufe 2 wegen Gewittern mit schweren Sturmböen und großen Hagel, örtlich auch Starkregen von über 50 l/m² möglich !

Am Donnerstag wird die Gewitterstufe eventuell von 2 auf 3 erhöht !

Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

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Wetterkarte ICON ( Regen/Gewitter ) 12z:

http://www.wetterzentrale.de/

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Die Gewitter/Unwetter teils auch längerer Starkregen dabei möglich bis über 50 l/m² ziehen in der Nacht zu Freitag in den Norden und Nordosten weiter.

Auch im Süden und in der Mitte sind von Donnerstag-Abend bis in die Nacht zu Freitag Gewitter/Unwetter möglich.

Das Tief verlagert sich dabei in der Nacht zu Freitag von Frankreich/Ärmelkanal Richtung Nordsee/Dänemark und entwickelt sich eventuell zu einem Sturmtief.

Das bedeutet, das sich von Benelux über NRW und Niedersachsen bis Schleswig-Holstein/Dänemark sogar in der Nacht zu Freitag und Freitag-Vormittag sogar eine Sturmlage entwickeln kann.

Das WRF rechnet mit Böen von 80 bis 100 Km/h. An der Nordsee eventuell orkanartige Böen von über 100 Km/h möglich !

Sollte es zu einer Sturmlage kommen, wäre durch die Trockenheit auch größere Sturmschäden denkbar, weil die Bäume und Pflanzen teilweise ausgetrocknet sind und schneller umkippen/abreißen können.

Es würde dann zu umgestürzten Bäumen und abgerissenen Ästen kommen !

Wetterkarte WRF Windspitzen 06z:

http://www.wetterzentrale.de/

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Bezüglich der Unwetterlage am Donnerstag und der Sturmlage die in der Nacht zu Freitag und am Freitag-Vormittag kommen könnte, wird es ein Update geben !

Jupiter

Hitze-Höhepunkt mit 40 Grad, dann Gewitter/Unwetter und danach wieder warm !

Die Rekord-Hitzewelle die mittlerweile jene von 2003 übertroffen hat, kommt am Dienstag/Mittwoch zu ihrem Höhepunkt.

Es werden in Mitteleuropa oft 32 bis 36 erwartet, einige Regionen werden auch 37 oder 38/39 Grad bekommen.

Deshalb kann es bei guter Bedingung ( wenig Wind, geringe Luftfeuchte und keine Wolken ) eventuell für 40 Grad reichen !

Auch in Südeuropa, insbesondere in Spanien/Portugal wurden am vergangenen Wochenende oft 41 bis knapp 47 Grad gemessen !

In Frankreich sind es 30 bis 40 Grad. In Osteuropa ist es ebenfalls sehr warm bis heiß.

Rekord-Dürre und Waldbrände sind die Folge des Jahrhundert-Sommers !

In Nordeuropa hat der Jahrhundert-Sommer ganz im Norden nun nachgelassen, hier sickert etwas kühlere Luft ein. In Süd-Skandinavien allerdings bleibt es noch überdurchschnittlich warm.

In Deutschland werden am Dienstag verbreitet 20 bis 37 Grad, insbesondere in Westdeutschland örtlich sogar 39 bis 40 Grad erreicht

Am Mittwoch wandert die Hitze nach Nordosten, in Berlin/Brandenburg sind ebenfalls 37 bis 39 Grad möglich im Westen wird es schwül-heiß bei 28 bis 35 Grad. Nachts werden oft 17 bis 25 Grad erreicht.

Wetterkarte ( Dienstag ) ICON 06z 2m Temp:

http://www.wetterzentrale.de/

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In der Nacht zum Mittwoch können erste Gewitter/Unwetter von Nordfrankreich und Benelux nach Westdeutschland ziehen, dann können großer Hagel, orkanartige Böen und Platzregen dabei sein !

Im Laufe des Mittwoch wird es im Westen vorerst wieder sonniger bei schwül-warmen Wetter, im Osten können sich, wo es nun auch langsam schwüler wird einzelne heftige Gewitter bilden mit Hagel, Platzregen und Sturmböen !

In der Nacht zu Donnerstag kommt die warme Luft wieder etwas nach Westen zurück und erste Gewitter können besonders ab der zweiten Nachthälfte von baden-Würtemberg bis NRW auftreten. Die Luft bleibt schwül-warm bei 18 bis 23 Grad !

Am Donnerstag wird es im ganzen Land schwül-heiß bei 27 bis 33 im Westen/Nordwesten und 33 bis 38 Grad im Osten und Südosten dabei gibt es schon Vormittags unwetterartige Gewitter von Frankreich über Benelux bis nach Westdeutschland !

Diese Gewitter/Unwetter verstärken sich zum Abend hin weiter und es können besonders in den Gebieten von Nordfrankreich/Benelux bis Baden-Würtemberg/NRW bis ins westliche Niedersachsen schwere Gewitter/Unwetter-Cluster bilden die sogar von extremen Orkanböen über 140 km/h und/oder Tornados begleitet sein können. Auch längerer Starkregen durch ein Gewitter-Cluster ist möglich !

Wetterkarte ( Regen/Gewitter ) Donnerstag ICON 06z:

http://www.wetterzentrale.de/

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Das verdeutlichen auch die Cape-Werte ( J/Kg ):

Die im Westen bei 100 bis 1500 J/Kg liegen und im Osten und Südosten bei 100 bis 2500 J/Kg liegen.

Auch der Taupunkt wird sehr hoch sein am Donnerstag.

Wetterkarte GFS 06z  2m Taupunkt:

http://www.wetterzentrale.de/

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Am Freitag wird es kurz etwas kühler bei angenehmen 20 bis 25 Grad und böigem Westwind.

Bereits am kommenden Wochenende wird es aus Südwesten wieder wärmer mit 22 bis 27 Grad im Westen/Nordwesten und 27 bis 32 Grad im Süden und Osten. dazu gibt es einzelne Schauer und Gewitter.

Danach könnte es wieder für 1 bis 2 Tage kühler werden, und anschließend eventuell eine neue Hitzewelle von Süden auf Mittel-Europa aufziehen.

Da werden wir nächste Woche genauer drauf schauen.

Die Dürre wird im Westen und Nordwesten durch zahlreiche Gewitter/Unwetter wahrscheinlich vorerst stark reduziert werden. Nach Nordosten und Osten jedoch könnte sie sich weiter verschärfen.

Zu der Gewitter/Unwetterlage wird es am Dienstag ein ausführliches Update geben !

Jupiter

Nächste Woche um 40 Grad möglich !

Die Hitzewelle die seit knapp 3 Wochen über Deutschland und Europa herrscht wird am Wochenende in Südwest-Europa Rekord-Temperaturen von 48 bis 52 Grad bringen.

Das wäre selbst für ganz Europa ein neuer Jahrhundert-Rekord !

Diese extreme Hitze wird nächste Woche, in die aktuelle warme/heiße Luft zusätzlich einfließen, sodass es möglicherweise entweder so warm bleibt wie in dieser Woche oder sogar noch wäre wird.

Das europäische Wettermodell ECMWF rechnet verbreitet 17 bis 22 Grad in 1,5 Km Höhe.

Das sind bei Sonne am Boden 32 bis 40 Grad zu dieser Jahreszeit, sollte es wirklich so extrem heiß werden, sind auch Temperaturen von über 40 Grad möglich !

Auch die anderen Wettermodelle wie z.B. das GFS, GEM und ICON rechnen sehr warme bis sehr heiße Temperaturen.

Wetterkarte ECMWF 00z 850 Temp:

http://www.wetterzentrale.de/

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Wir halten sie weiter zu den extremen Temperaturen in Europa auf dem laufenden !

Jupiter