Das Wetter für Silvester/Neujahr

In den letzten Tagen des Dezembers 2021 wurde es ungewöhnlich mild für die Jahreszeit, es gab oft neue Rekord-Temperaturen an vielen Wetterstationen.

Auch heute an Silvester war es mit 10 bis 17 Grad sehr mild und es wurden erneut Rekord-Temperaturen an vielen Wetterstationen gemessen!

Die Silvester Nacht bleibt sehr mild bei Temperaturen von 12 bis 5 Grad, dazu gibt es besonders im Norden/Osten Anfangs noch etwas Regen, sonst meist trocken, im Süden kann sich Nebel bilden.

Der Wind weht mäßig bis frisch mit starken Böen aus westlichen Richtungen, später etwas nachlassen.

An Neujahr bzw. am 1. Januar 2022 bleibt es meist trocken, im Nordosten etwas Regen möglich, dazu ungewöhnlich mild mit Temperaturen von 10 bis 15 Grad, schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen.

ICON 12z, 2 m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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ICON 12z, 2 m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

Anfang Januar sehr windig, vorübergehend etwas kühler im Bergland Schnee, danach auf dem Atlantik wieder Verstärkung der Westlage und erneut mild mit Sturm und Regen.

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Sturmwetterblog, den 31. 12. 2021

Anfang Januar 2022 windige bis stürmische Westlage möglich!

Die aktuelle sehr milde Wetterphase die auch über Silvester/Neujahr mit Temperaturen von 10 bis 18 Grad anhält, könnte ab dem 4/5. Januar 2022 in eine windige bis stürmische Westlage übergehen.

Die Wettermodelle geben sowohl in den Hauptläufen als auch in den ENS im Mittel hinweise auf ein großes Sturmtief das sich von Island nach Skandinavien bewegt. Dabei liegen nach den aktuellen Modelllösungen West- und Mitteleuropa im zyklonalen Einfluss des Sturmtiefs, südlich des steuernden Tiefs können sich neue Tiefs und Randtiefs entwickeln.

Im Mittel der ENS ist jetzt schon zu sehen, das die Isobaren-Dichte zwischen dem Nordmeer und West-/Mitteleuropa bei einem Druckwert von 5 hpa zu 200 km gerechnet wird.

Bis zum 5. Januar 2022 ziehen kräftige Tiefs vom Atlantik nach Skandinavien, dabei deuten die Modelle schon für den 3/4. Januar 2022 eine Sturmtief-Entwicklung über Mitteleuropa an, wenn die Tiefs nach Skandinavien ziehen und das Azoren-Hoch kurzzeitig bis nach Westeuropa keilt, könnte in Kombination mit dem Hochrücken südwestlich des Tiefdruckkomplexes am Jet noch ein starkes Tief oder Sturmtief entstehen, das ist aber noch etwas unklar in den Modellen.

Nach dem das Azoren-Hoch nur kurzzeitig um den 5. Januar 2022 einen Ableger-Keil bis Mitteleuropa aufbaut, entsteht bei Neufundland/Grönland ein großes Orkantief, bzw. mehrere Orkantiefs mit deutlicher Vertiefung des Geopotentials auf unter 490 gpdm, die starken Tiefs teil von um 950 hpa ziehen Richtung Island/Nordmeer gleichzeitig verstärkt sich das Hoch auf dem südöstlichen Atlantik/Azoren, so das eine starke positive NAO entsteht.

Wie schon beschrieben, deutet das ENS jetzt schon einen Druckwert von 5 hpa zu 200 km in West-/Mitteleuropa nach dem 5. Januar 2022 an, was auf eine sehr turbulente und stürmische Westlage deutet. Noch ist aber unklar ober West- und Mitteleuropa im zyklonalen Sektor der Tiefs liegen, obwohl diese Variante in allen Modellen zu sehen ist, könnte sich das Hoch etwas weiter nach Norden ausdehnen, so das es in West- und Mitteleuropa nur für eine windige antizyklonale Westlage reicht. Davon ist aber momentan nicht auszugehen, wie es in den ENS anhand der Isobaren-Dichte zu sehen ist.

GFS ENS 06z, 500 hpa:

https://www.meteociel.fr/

Das bedeutet, das es bis zum 5. Januar 2022 sehr mild und windig bleibt mit Sturmgefahr um den 3. Januar 2022, dann kurzzeitig eine kühle Rückseite um den 5. Januar 2022, bevor danach, wie schon beschrieben eine sehr starke westliche Strömung auf dem Atlantik entsteht, dann sind auch schwere Stürme mit Orkanpotential im Flachland möglich!

Der weitere Verlauf des Januars 2022 könnte windig und mild bleiben, da auch der Polarwirbel weiter sehr aktiv ist und sich noch etwas Richtung Kanada/Grönland verschiebt, bleibt die Starkwindzone in 10 hpa mit >150 kt vom Atlantik bis Europa erhalten, was immer wieder zu einer positiven NAO und westlicher Strömung führt.

GFS 06z, 10 hpa Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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GFS 06z, 10 hpa Wind:

https://www.wetterzentrale.de/

Winterwetter mit Frost und Schnee über mehrere Tage ist erstmal nicht in Sicht.

So ist davon auszugehen das der Januar 2022 meist windig und mild bleibt, kaltes Wetter ist dann in Form von kurzen Rückseiten in der westlichen Strömung und in Zwischen-Hochs nach kalten Rückseiten/Nordwestlagen möglich.

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Sturmwetterblog, den 30.12.2021

ACHTUNG! Montag Früh aus Südwesten gefrierender Regen mit glatten Straßen!

Über Weihnachten lag mitten über Deutschland eine Luftmassengrenze mit Frost-Luft im Norden/Osten und milden Temperaturen im Südwesten.

Nun ziehen aber verstärkt Tiefs vom Atlantik Richtung Europa und die kalte Luft im Nordosten wird weiter Richtung Baltikum verdrängt.

In der Nacht zu Montag und besonders Montag Früh zieht von Südwesten Regen nach Deutschland, da die Straßen aber besonders ab der Mitte von Deutschland etwa NRW bis Nord-Bayern noch gefroren sind, in der Höhe aber schon mildere Luft angekommen ist, fällt Regen und kein Schnee, so das der Regen auf den gefrorenen Böden zu Eis wird und es dann sehr Glatt wird!

Am Montag Vormittag zieht die Warmfront weiter Richtung Nordosten, dort ist es Anfangs noch sehr frostig, sobald dort der Regen aufzieht wird es dort extrem Glatt mit einer Eisschicht auf den Straßen und Wegen!

Im Westen/Mitte bereist deutlich milder. In der Nacht zu Dienstag setzt sich die milde auch im Nordosten durch und Frost und Glätte sind vorüber.

Am Dienstag aus Südwesten weitere Milderung, Schnee oder Glatteis ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht.

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Sturmwetterblog, den 26.12.2021

Extreme Wärme Zu Silvester/Neujahr in Europa – Januar 2022 mild und windig

Der Dezember 2021 ist bisher leicht zu mild, die aktuelle Luftmassengrenze brachte zwar für ein paar Tage teils strengen Frost im Nordosten und der Mitte von Deutschland, da es aber gleichzeitig im Südwesten deutlich zu mild blieb, konnte das Temperaturmittel nicht weiter sinken, bzw. nur leicht.

Ab Montag baut sich über dem Atlantik und Europa eine markante antizyklonale Südwestlage auf. Dann wird es auch im Nordosten von Deutschland deutlich milder, im Südwesten oft zweistellige Temperaturen von 10 bis 15 Grad.

In den Nächsten bleibt es frostferi.

Zu Silvester/Neujahr verstärkt sich sie Südwestlage noch etwas. Von Nordafrika über Spanien/Portugal, Frankreich und dem westlichen Mittelmeer liegt in 1,5 km Höhe für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Luft von 10 bis teils 16°C, das sind eigentlich Werte die man sonst nur im Sommerhalbjahr auf der Nordhemisphäre beobachten kann.

Mit der südwestlichen Strömung durch Tiefs auf dem Atlantik und einem Mittelmeer-Hoch, strömt die sehr milde Luft auch nach Mitteleuropa, selbst in Deutschland rechnen einige Wettermodelle 10 bis 14°C in 1,5km Höhe. Da die Luft etwas labil ist, kann sich die Höhenmilde bis zum Erdboden durchsetzen. Mit Sonne sind am Donnerstag und Freitag im Westen von Deutschland eventuell 15 bis 18°C möglich, sonst 9 bis 14°C, in der Silvester Nacht bleibt es ungewöhnlich warm mit 6 bis 13°C.

In Südwesteuropa können tagsüber örtlich 25°C erreicht werden, somit sind in Deutschland und Europa neue Temperatur-Rekorde für die Jahreszeit möglich.

Dazu nur etwas Regen im Norden sonst meist trocken und windig.

Ab Januar 2022 hält die ungewöhnliche Wärme Anomalie an, neue Tiefs über dem Atlantik in Kombination mit dem Mittelmeer-Hoch produzieren weiter eine aktive Südwestlage mit milden bis warmen Temperaturen, in Deutschland oft 8 bis 15°C, Nachts 4 bis 11°C, das ECMWF rechnet im 00z Lauf zum Ende der erweiternden Mittelfrist den Übergang zu einer zyklonalen Westlage, da das Mittelmeer-Hoch sich etwas nach Süden zieht und die Tiefs dann vom Atlantik Richtung Europa ziehen bis zum Baltikum, dann sind zusätzlich Sturm- und Orkantiefs möglich, auch wenn die Läufe diesbezüglich noch keine große Signale rechnen.

Bis Mitte Januar 2022 wird es überwiegend mild bis sehr mild bleiben, gelegentlich kann auf der Rückseite eines Tiefs oder Sturmtief kurzzeitig kalte Luft vom Nordmeer über die Nordsee nach Mitteleuropa gelangen, wird dann aber mit neuen Tiefs wieder nach Osten verdrängt, was typisch für eine zyklonale Westlage ist.

Die neuesten Modelle sehen auch über Skandinavien eine Milderung, da die Tiefs stärker und etwas nördlicher gerechnet werden, somit ist winterliche Kaltluft erstmal nicht in der Nähe von Mitteleuropa.

Insgesamt bleibt es bei einer positive Nordatlantischen Oszillation, da der Polarwirbel in den nächsten Tagen und Anfang Januar weiter sehr aktiv bleibt und die 10 hpa Starkwindzone mit >150kt dann vom Nordatlantik bis Europa liegt und das über einen längeren Zeitraum, gemäß der Luftschichtung wird sich die Dynamik im Januar 2022 der Stratosphäre dann weiter auf die Troposphäre auswirken. So das die Kälte wohl oft von Nordamerika/Kanada bis Grönland auf den Atlantik fließt und so eine positive NAO entsteht bzw. anhält.

GFS 06z, 10 hpa Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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GFS 06z, 10 hpa Wind:

https://www.wetterzentrale.de/

Das Resultat ist wie oben schon angesprochen und was auch die Modelle im EPS für die Mittelfrist und erweiterte Mittelfrist berechnen, eine West-/Südwestlage mit überwiegend milden Temperaturen.

Oftmals ist es so, das sich West- und Südwestlage über einen langen Zeitraum halten können. So das es möglichweise auch Ende Januar und im Februar 2022 überwiegend mild und windig bleiben könnte.

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Sturmwetterblog, den 26.12.2021

Rückblick auf den meteorologischen Herbst 2021

Der Herbst 2021 war nach dem neuen Klimamittel (1990-2020) rund +0,5k leicht zum mild, nach dem Klimamittel (1961-1990) ca. +1k zu warm.

Dazu war es deutlich zu trocken und zu sonnig. Große Wetterereignisse blieben, bis auf das Sturmtief Hendrik vom 21. Oktober 2021, weitgehend aus.

Doch sollte noch gesagt werden, das die Herbst-Monate in den letzten Jahren deutlich milder und trockener werden aufgrund der Klima-Erwärmung.

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Sturmwetterblog, den 26.12.2021

Wetter für Heiligabend und Weihnachten 2021

Dieses Jahr entsteht an Heiligabend und Weihnachten eine Luftmassengrenze über Deutschland.

Etwa vom nördlichen NRW bis Sachsen, nördlich davon wird es an am Freitag (Heiligabend) und am Samstag und Sonntag (Weihnachten) kalt mit Temperaturen von 0 bis -5°C tagsüber und -6 bis -13°C in den Nächten.

Dazu fällt im Norden, also nördlich der Luftmassengrenze etwas Schnee. Vom östlichen Schleswig-Holstein bis Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fallen ca. 1 bis 7 cm Schnee, dort Glätte möglich!

Dann gibt es noch in der Mitte und den östlichen Mittelgebirgen Schnee, örtlich gefrierender Regen, am 1. Weihnachtstag auch im mittleren und östlichen NRW etwas Schnee möglich, ACHTUNG GLÄTTE!

Bis Sonntag Abend können 1 bis 8 cm, auf den Bergen oberhalb von 800 Metern auch bis 15 cm Schnee fallen.

Schneehöhen bis Sonntag Abend:

Sonst bleibt es überwiegend mild bei Temperaturen und es gibt zeitweise etwas Regen bei Temperaturen von 3 bis 11°C, Nachts 0 bis 5°C, dazu an Heiligabend windig aus nordwestlichen Richtungen.

In der Nacht zu Montag und tagsüber auch im Norden milder, Richtung Silvester/Neujahr kräftige Südwestlage und sehr milde Temperaturen möglich.

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Sturmwetterblog, den 23.12.2021

Update! Weihnachten 2021 mild und stürmisch ?

Vor wenigen Tagen rechneten die Wettermodelle, dass das Hoch, was aktuell über Europa liegt, nach Westen zieht und so kalte Luft aus Skandinavien und Russland nach Mittel- und Südeuropa strömt.

Einige Modell-Läufe hatte sehr kalte Lösungen mit Schnee und Dauerfrost genau zu Weihnachten.

Doch seit einigen Läufen soll das Hoch unter Abschwächung zum Mittelmeer ziehen, somit kann dann auch nicht mehr die Kalte Luft aus Skandinavien/Russland nach Mitteleuropa fließen.

Die Kalte Luft fließt dann vom Nordmeer/Russland über Skandinavien westwärst auf den Atlantik, so können sich in Kombination mit der warmen Luft bei den Azoren neue Tiefs bilden, eine zyklonale West- bis Südwestlage entsteht.

GFS 18z, 850 hpa Temp.:

https://www.meteociel.fr/

Diese Wetterlage wird von allen großen Modellen gerechnet. Nur ganz wenige Läufe sehen noch kaltes Wetter an Weihnachten.

Zu dem rechnet besonders das GFS seit einigen Läufen auch die Möglichkeit von Sturmtiefs, je nach dem wie stark sich die Südwestlage entwickelt, können sich aus den Tiefs Sturm- und Orkantiefs entwickeln und nach West-/Mitteleuropa ziehen.

GFS 18z, 500 hpa:

https://www.meteociel.fr/

Sollten die Tiefs etwas weiter südlicher ziehen, spricht man von einer südlichen Westlage, dann könnte sich über Deutschland/Mitteleuropa eine Luftmassengrenze mit Schnee/Frost im Norden und Regen/milden Temperaturen im Süden bilden.

Aber dieses Wetterszenario wird von der Gesamtheit der Modell-Läufe kaum noch gesehen, der Trend geht Richtung zyklonale Südwestlage mit Regen/Wind (Sturm) und milden Temperaturen.

Wir sehen auch am Diagramm 2 m Temp. für Düsseldorf, das kaum noch Läufe dabei sind, die Temperaturen unter 0 Grad rechnen, die meisten Läufe sehen zwischen 5 und 15 Grad.

GFS 18z Diagramm 2m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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Auch in Berlin soll sich die milde Südwestlage durchsetzen.

GFS 18z Diagramm 2m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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Auch bei den Schneehöhen sind kaum noch Varianten dabei, welche für Weihnachten etwas Schnee rechnen.

GFS 18z, Diagramm Schneehöhen, Beispiel Düsseldorf:

https://www.wetterzentrale.de/

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GFS 18z, Diagramm Schneehöhen, Beispiel Berlin:

https://www.wetterzentrale.de/

Auch wenn die genaue Wetterlage für Weihnachten noch unklar ist, wird es bei einer windigen Südwestlage an Weihnachten 2021 in Deutschland wohl keinen Schnee und Frost geben.

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Sturmwetterblog, den 18.12.2021

Wetter-Trend: Erst Hoch mit Inversion, an Weihnachten kalte Ostlage möglich

Nach den nasskalten Tagen, wird es nun mit einer Südwestlage deutlich milder, die Tiefs können aber nicht bis Mitteleuropa ziehen, da das Hoch im Südosten von Europa stärker wird und in den nächsten Tagen nach Mitteleuropa zieht.

Dann baut sich eine Inversions-Wetterlage auf, das bedeutet oft Sonne/Nebel, vereinzelt auch Nieselregen, auf den Bergen aber meist sonnig.

Tagsüber ist es mild mit 3 bis 10 Grad, im Nebel kühler. Nachts 5 bis 0 Grad, örtlich leichter Frost und Glätte!

Meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

In ca. 10 Tagen also kurz vor oder an Weihnachten, rechnen die Modelle eine kalte Ostlage. Das Hoch würde nach einigen Modell-Lösungen auf den Atlantik ziehen und so könnte sich in Kombination mit einem Tief über Skandinavien/Baltikum eventuell eine Ostlage aufbauen.

Andere Modell-Lösungen, sehen das Hoch nicht ganz so weit westlich, also noch über West-/Mitteleuropa, so dass die mögliche Kälte nur kurz und abgeschwächt Deutschland erreicht und hauptsächlich über Osteuropa bis zum östlichen Mittelmeer fließt.

Daher kann man jetzt noch nicht sagen, ob es an Weihnachten weiter eine Inversionslage gibt mit mit vorübergehender Kälte, oder eine Ostlage mit Frost.

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Sturmwetterblog, den 13.12.2021

Nasskaltes Wetter, mit Regen/Schnee und Glätte!

In den letzten Tagen wechselte das Wetter zwischen milden und nasskalten Phasen mit Regen und Schnee ab, Nachts gab es örtlich leichten Frost mit Glätte.

An dieser Wetterlage ändert sich in den nächsten Tagen nur wenig, es bleibt oft trüb und es fällt zeitweise etwas Regen oder Schneeregen, im Bergland durchweg Schnee. Nachts kann es auch bis ins Flachland Schnee geben und durch leichten Frost zu überfrierender Nässe mit Glätte kommen!

Besonders in der Nacht zu Dienstag kommt aus Frankreich/Benelux leichter Regen/Schneeregen auf, der in der Nacht zu Dienstag bis ins Flachland in Schnee übergeht, dabei sind glatte Straßen möglich!

Am Dienstag im Westen/Südwesten Anfangs noch Regen/Schnee mit Glätte, dort aber leichte Milderung und die Schneefallgrenze steigt auf 400 Meter an. Im Osten/Nordosten meist trocken. Die Temperaturen liegen tagsüber bei 7 Grad im Südwesten und -2 Grad im Nordosten von Deutschland. Nachts sinken die Temperaturen auf -2 bis -7 Grad im Süden und Osten und +2 bis -3 Grad im Westen und Norden.

Bis Freitag oft nasskaltes Wetter, dabei weiter Regen/Schnee möglich, vor allem Nachts leichter Frost mit Glätte. Im Nordosten ab Mittwoch leichter Dauerfrost möglich, im Westen oft 0 bis 6 Grad.

Schwacher bis mäßiger Wind aus südwestlichen bis südöstlichen Richtungen, in den Bergen am Mittwoch stürmische Böen möglich.

Am nächsten Wochenende aus Westen langsam milder.

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Sturmwetterblog, den 5.12.2021

Wetter-Trend für Dezember: Polarwirbel & Temperaturen über der Nordhemisphäre

Der meteorologische Winter hat am 1. Dezember 2021 begonnen. Die Wetterlage im November gestaltete sich überwiegend durch Inversionslagen mit wenig Sonne und viel Nebel. Zum Monatsende stellte sich die Wetterlage um.

Inhalt:

  • Ein Orkan entscheidet, ob es nasskalt bleibt oder rasch milder wird
  • Südwestlage und Milderung ab dem 10. Dezember 2021
  • Starker Polarwirbel und Zonalwind
  • Nordatlantische Oszillation und Stürme auf dem Atlantik
  • An Weihnachten Inversion möglich
  • Extreme Stürme könnten Europa erreichen
  • Dezember 2021 überwiegend mild und windig

In den letzten Novembertagen entwickelte sich eine Westlage und am 1. Dezember zog das Sturmtief Daniel von den Britischen Inseln verstärkend zur Ostsee. Es gab auf der Nordsee, sowie an der Nordseeküste verbreitet orkanartige Böen und Orkanböen, auch an der Ostsee gab es schwere Sturmböen.

Im norddeutschen Binnenland oft Sturmböen und schwere Sturmböen, vereinzelt orkanartige Böen. Durch das Sturmtief sind Äste abgebrochen, Bäume wurden entwurzelt und es gab Schäden an Dächern.

Nach dem Sturmtief drehte die Strömung auf Nordwest und es floss wieder kühlere Luft nach Deutschland.

Für die weitere Wetter-Entwicklung ist ein Blick auf die Nordhemisphäre sehr nützlich. Den viele Menschen fragen sich wie nun das Wetter im ersten Winter-Monat Dezember werden könnte und ob es dieses Jahr auch im Flachland Schnee und Frost an Weihnachten gibt.

In den letzten Tagen gab unterschiedliche Modell-Lösungen der Wettermodelle, so das viele Wettermedien mal milde Westlagen mit Regen/Wind oder kalte Nord/Ostlagen mit Schnee für den weiteren Dezember vorhergesagt haben.

Nun warum schwanken die Wettermodelle zwischen den Wetterlagen „milde Westlage“ und „kalte Nord-/Ostlage“ hin und her ?

Der Grund ist einerseits, das wir nach dem Sturmtief Daniel in eine kühlere Luftmasse geraten sind, diese kühlere Luft wird aber selbst von neuen Tiefs aus Westen nicht gänzlich nach Osten verdrängt, da der Jet zu schwach ist und sich die Tiefs über Mitteleuropa quasi auflösen.

Somit bleibt es meistens nasskalt, da aber keine richtige Kälte von Nordosten/Osten zu uns kommt, gibt es außer im Bergland, auch kein nachhaltiges Winterwetter.

In Skandinavien hat sich aktuell kalte Luft mit teils strengen Dauerfrost ausgebreitet, diese kalte Luft wird aber auch nicht nach Mitteleuropa kommen, da die Luftströmungen vorerst antizyklonal Süd und später antizyklonal Südwest sind.

Warum wird die Wetterlage so unterschiedlich berechnet ?

Wir haben aktuell ein Tief auf dem östlichen Atlantik das zu den Britischen Inseln zieht und sich dabei auflöst. Gleichzeitig bildet sich über dem kalten Skandinavien/Westrussland ein Hochdruckgebiet. So das Mitteleuropa zwischen der milden atlantischen Strömung und der kalten nordöstlichen Strömung liegt.

In den letzten Tagen gab es bei den großen Wettermodellen ECMWF und GFS in den Hauptläufen noch große unterschiede, was die Wetterprognose für die erweiterte Mittelfrist betrifft.

So rechneten die Hauptläufe Anfangs noch oft eine meridionale Wetterstruktur, in dem die Tiefs von Atlantik unter Abschwächung, aufgrund des kalten Hochs über Ost-Skandinavien, nach Europa ziehen und dort, da der Jet zu schwach ist nach Süden bzw. zu den Alpen als Höhentief ziehen. Diese Wetterlage hätte für Deutschland meist nasskaltes Wetter mit Regen/Schneeregen und Schnee mit leichten Nachtfrost zur folge. Also so ähnlich wie in den letzten Tagen.

Doch neben den Hauptläufen von EZ und GFS gibt es noch die Nebenläufe und die rechneten überwiegend den Übergang zu einer atlantischen West- bis Südwestlage ab ca. 9 / 12. Dezember 2021.

In den letzten Läufen haben auch die Hauptläufe diese milde Wetter-Entwicklung unterstützt, doch wie wird das Wetter nun, mild oder doch kalt ?

Das entscheidende Tief bildet sich erst noch, die Modelle berechnen ab dem 7. 12. 2021 ein starkes Orkantief auf dem Atlantik das bis zu den Britischen Inseln zieht.

Dieses Orkantief entscheidet, ob es vorerst nasskalt oder dann zu einer windigen Südwestlage kommt.

Das Tief haben alle Wettermodelle in den Lösungen, doch die Zugbahn wird unterschiedlich berechnet.

Einige Modelle lassen das Tief weiter, dafür unter Abschwächung bis nach Deutschland/Dänemark ziehen, gleichzeitig kann sich die Frontalzone auf dem Atlantik verstärken und es entwickelt sich eine West-/Südwestlage.

Andere Modell-Lösungen lassen das Orkantief über den Britischen Inseln schnell abschwächen und das Tief würde sich in ein Höhentief verwandeln und wieder zu den Alpen ziehen, und damit (Tiefs drehen sich auf der NHK gegen den Uhrzeigersinn) kalte Luft in abgeschwächter Form in den Nordosten von Deutschlands fließen.

Doch auch nach dieser kühlen Modell-Lösung würde spätestens am 12. Dezember 2021 der Atlantik mit starken Sturmtiefs bis Mitteleuropa vorankommen.

Das bedeutet, die nächste Woche könnte sowohl schneller mild werden oder besonders nach Nordosten hin noch winterlich mit Frost und Schnee.

Ganz gleich wie das Orkantief sich entwickelt, ist aber in ganz Deutschland eine längere winterliche Wetterphase mit Dauerfrost und Schnee im Dezember kaum möglich.

Dazu schauen wir auf die Wetter-Entwicklung auf der Nordhemisphäre, denn dort entscheidet sich, wie das Wetter in den nächsten Wochen in der groben Struktur weiter geht.

Für das Wetter auf der Nordhemisphäre ist im Winter der Polarwirbel sehr entscheidend. Ist der der Polarwirbel aktiv, das heißt, das die Kälte-Zone in 36 km Höhe vom Nordpol 00° aus sich gleichförmig bis zum 50 Breitengrad ausdehnt. Die Zonalwinde in 36 km Höhe (Stratosphäre), man spricht hier vom 10 hpa Wind, sind derzeit sehr stark und auch der Polarwirbel selbst ist was die Jahreszeit betrifft, sehr stark.

Würde sich bsp. um den Polarwirbel, so ca. 50 / 40 Breitengrad in zwischen 30 und 40 km Höhe, der Stratosphäre, eine Wärmeblase bilden, die gemäß der Erdration sich gegen den Uhrzeigersinn, also mit dem zonalen Wind des Polarwirbels dreht und groß genug wird, würde der Polarwirbel weggedrückt werden und sich teilen bzw. die Wärme könnte die kalte Luft in 36 km Höhe abmildern. Hier spricht man von einem Minor/Majo-Warming, das etwa alle 2 Jahre erscheint.

Wenn so eine Stratosphären-Erwärmung den Polarwirbel schwächt und teilt (Polarwirbelsplitt), würden sich gemäß der Erdrotation die Zonalwinde in 36 km Höhe durch die Druckverteilung des Splitts, umkehren. Also nicht mehr West-/Ost (gegen den Uhrzeigersinn), sondern Nord- oder Ost. Diese Kombination würde sich bis in die Troposphäre durchsetzen und dann eventuell Winterwetter bringen (gestörte Zirkulation).

So eine Entwicklung ist aber in den nächsten 16 Tagen nicht zu sehen, zumal es dann, wenn es zu einer Stratosphären-Erwärmung käme, ca. 2 bis 5 Wochen dauern könnte, bis die Druckgebilde in der Troposphäre auf den Kausal-Effekt reagieren würden.

Schauen wir uns einmal den Polarwirbel an:

https://www.meteociel.fr/

Wir sehen auf der Wetterkarte den Polarwirbel auf der Nordhemisphäre und man sieht, das dieser Wirbel gut ausgebildet ist, von einem Minor- oder gar Major Warming ist nichts zu sehen, dann würden auf der Karte Rote und Dunkelrote Farben zu sehen sein. Also der Polarwirbel ist sehr aktiv.

Wie sieht es mit dem Zonalwind in 36 km Höhe aus ?

https://www.meteociel.fr/

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https://www.meteociel.fr/

Da der Polarwirbel sehr stark ausgebildet ist, so hat auch der Zonalwind eine ausgeprägte Intensität und erreicht zeitweise zwischen 200 / 300 Km/h, gelegentlich auch über 300 Km/h.

Besonders um Mitte Dezember wird über Alaska/Kanada bis Grönland/Atlantik eine kräftige Zonalwind-Zone gerechnet, diese könnte Richtung Ende Dezember eine starke Vertiefung des nördlichen Geopotentials zur Folge haben und dann starke Orkantiefs bei Grönland produzieren.

Im Februar 2020 als es eine sehr starke Westlage gab mit den Orkantiefs Sabine und Victoria. Der Orkan Sabine erreichte einen negativen Luftdruck von 930 MB und Victoria sogar unter 920 MB, was den Orkan Victoria zu den 3. bzw. 4 stärksten Orkan seit 1881 auf dem Atlantik macht.

Was haben die Stürme nun mit dem Polarwirbel zu tun ?

Etwa 2 bis 3 Wochen vor den Tiefs Sabine und Victoria, gab es im Raum Alaska/Kanada/Grönland einen sehr starken Zonalwind mit >300 Km/h bei einem ebenfalls starken Polarwirbel.

Der damals starke Zonalwind konnte dann etwa 2 Wochen später die Troposphäre erreichen und es folgte eine starke Vertiefung des Geopotentials auf 500 / 475 gpdm, der Jetstream reagierte darauf und erreichte auf dem östlichen Atlantik >250 Km/h!

So ähnlich könnte sich auch dieses mal wieder die Wetterlage entwickeln.

Die Wettermodelle rechnen, nach der nasskalten Phase mit dem Winter-Intermezzo im Nordosten, eine starke auf Europa übergreifende Zyklonalität. Eine ganze Reihe von Sturm- und Orkantief ziehen dabei vom Atlantik nach Westeuropa, noch ist aber unklar wie weit die Tiefs bis nach Europa vordringen.

So wird es ca. ab dem 10 / 12. Dezember 2021 zu einer antizyklonalen Südwestlage oder Westlage in Deutschland kommen. Die Milderung wird dann hauptsächlich den Westen/Nordwesten erreichen, in Bayern könnte es noch länger unter schwachen Hochdruck kühler bleiben.

Eine stärkere zyklonale Aktivität der Tiefs, bsp. eines Orkantiefs, so wie es einige Modell-Lösungen für den 3. Advent sehen, würde auch die restliche kühle Luft aus dem Südosten vertreiben.

Die Verteilung der Luftmassen auf der Nordhemisphäre ist aufgrund des wie oben schon beschriebenen starken Polarwirbels in einer Achse: Nordamerika/Grönland, Nordpol bis Ost-Sibirien fokussiert.

Das befördert die Produktion starker atlantischer Tiefs, die dann weiter nach Europa ziehen, das Kontinental-Hoch liegt sehr weit östlich über Sibirien, so das es kaum seinen Einfluss bis Europa ausdehnen kann.

Die Temperatur-Differenz der 2m Werte beträgt zwischen den westlichen Azoren und Grönland teilweise 50°C, bei den Temperaturen in 1,5 km Höhe sind es zwischen 30 /40°C Differenz.

Schauen wir uns dazu die Wetterkarte an.

GFS 18z, 2m Temp.:

https://www.meteociel.fr/

Das befördert eine starke positive NAO (Nordatlantische Oszillation), das bedeutet das sich am Rand des tiefen Geopotentials Kanada/Grönland in Kombination mit dem warmen Azoren Hoch starke Tiefs (Sturm/Orkan) entwickeln.

Die Telekonnektion ( Tele = Transport; Konnektion = Verbindung) zwischen einem Sturm-Komplex bei Island (Island-Tief) und dem Azoren Hoch, was die positive NAO zur folge hat, aufgrund des aktiven Polarwirbels, lässt zu 70 % im Dezember 2021 eine milde und windige Südwest- bis Westlage in Deutschland/Mitteleuropa erwarten. Sollte das Sibirien Hoch ein Ableger Hoch über dem Ural bilden, könnte es auch zu einer Inversionslage mit kühlem Südosten und leicht milden Nordwesten kommen, da sich die Tiefs dann über Westeuropa auflösen. Diese Variante ist aber erstmal nicht direkt erkennbar, auch wenn es in der erweiterten Mittelfrist einige Ansätze für eine Meridionalisierung gibt, welche aber dann aufgrund des aktiven Polarwirbels, nur temporär wäre und auch wenig winterliches Wetter anbieten könnte.

Eine Südwest- bis Westlage wird aktuell von allem Modellen und Varianten einheitlich gerechnet.

https://www.meteociel.fr/

Die Druckverteilung im Mittel der Modell-Varianten rechnet, wie oben schon beschrieben, das tiefste Geopotential von Nordamerika/Grönland bis zum Nordpol. Südlich des Island-Tiefs bilden sich eine ganze Reihe von Sturm- und Orkantiefs, hier rechnen die Modelle ebenfalls teilweise extreme Stürme mit unter 930 hpa, wie ich schon oben beschrieben habe, kann sich hier nun der extrem-starke Zonalwind des aktiven Polarwirbels in der Stratosphäre bemerkbar machen und solche Stark-Tiefs produzieren.

Das GFS ENS 18z rechnet auf dem Nordatlantik bis Nordwest-Europa eine 20 bis 40 % Möglichkeit von >90 Km/h in einem Prognose Zeitraum von über 192 Stunden!

https://www.meteociel.fr/

Noch unklar ist, ob die Tiefs in voller Stärke (Zyklonal) auch Mitteleuropa erreichen, Westeuropa, besonders die Britischen Inseln, werden in den nächsten Wochen viele Stürme erleben. Die Milderung wird je nach Zugbahn des Orkantiefs das sich am 7. Dezember 2021 entwickelt, dann rasch danach einsetzen oder wenn es als Höhentief zu den Alpen zieht erst um den 10. 12. 2021 mit Wind und Regen.

Wie oben schon beschrieben bleibt der Polarwirbel teils ungewöhnlich stark aktiv und das im gesamten Vorhersage-Zeitraum, so das eine Zonalwind-Umkehr nicht in Sicht ist, stattdessen verstärkt sich der 10 hpa Zonalwind um Mitte Dezember im Bereich Nordamerika/Nordpol, was dann erneut und fortschreitend eine starke Westlage mit Sturm/Orkan auf dem Atlantik produziert. Die NAO ist dementsprechend ebenfalls positiv.

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So kann man sagen, das in den nächsten Wochen bzw. bis Anfang Dezember 2022 zu 70 % eine milde West-/Südwestlage (zyklonal/antizyklonal) in Kombination mit einem Hoch über Südosteuropa zu erwarten ist. Eine kalte Nord-/Nordostlage ist kurzzeitig in der nächsten Woche nördlich des sich abschwächenden Orkantiefs im Nordosten von Deutschland möglich.

Richtung Weihnachten 2021 könnte sich ein Ableger-Hoch vom Sibirien Hoch bilden, das sich dann über dem Ural bis Mitteleuropa erstreckt, und eine vorübergehende Inversionslage bringen.

Doch der anhaltend starke Polarwirbel mit tiefen Geop. über Nordamerika/Grönland wird schnell neue Tiefs nach West-/Mitteleuropa bringen. Wie oben schon beschrieben ist der Zonalwind in der Stratosphäre teils extrem windig unterwegs, so das von West- Mitteleuropa, besonders vom 10 bis 20. Dezember und dann wieder ab dem 25. Dezember 2021 eine Sturm- oder Orkanserie entstehen könnte, ähnlich wie im Februar 2020, Januar 2018/2007 oder Dezember 1999.

Ganz gleich ob es nun eine West-/Südwestlage oder Inversionslage an Weihnachten gibt, die Chancen in Deutschland für Schnee bis ins Flachland stehen bei 5 bis 20 %, also sehr gering. Der Dezember könnte +0,5 bis +2,5k (1961-1990) zu warm werden.

Wie der Winter 2021/2022 von der Wetterlage und Temperatur-Entwicklung wird, kann man hier nach lesen:

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Aufgrund der Klima-Erwärmung können kalte Wetterlagen nicht mehr die Kapazität entwickeln wie zum Beispiel noch in den 80er Jahren, so das selbst meridionale Wetterlagen nur noch nasskaltes Wetter bringen. Die Temperaturen bei Südwestlagen erreichen selbst in Wintermonaten teilweise schon über 20 Grad. Auch ist noch unklar, welche Auswirkung der Klimawandel den Polarwirbel und auf die Nordatlantische Oszillation hat, eine wärme Atmosphäre kann zwar die Gegensätze (Jet) lindern, aber eventuell zu einer Verstärkung sogenannter Stark-Tiefs (Shapiro Keyser Zyklonale/Sting Jet) beitragen, also weniger großräumige Orkantiefs, sondern dafür mehr kleine aber teilweise extreme Orkantiefs!

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Sturmwetterblog, den 3/4. Dezember 2021