Stürmische West- und Nordwestlagen in den Wintern 2002/2003 und 2003/2004

So eine ähnliche Wetterlage gab es von Ende Dezember 2002 bis Anfang Januar 2003. Damals zogen mehrere Tiefs an einer scharfen Luftmassengrenze über Mitteleuropa über der Ostsee lag Frostluft mit Minus 15 Grad und im Südwesten deutliche Plusgrade. Am 29/30.12.2002 kam es zu starken Regenfällen mit ca. 40 l/m² Regen. Am 31.12.2002 und am 1.01.2003 gab es eine kurze Rückseite mit Schneeregen und Graupelschauern, bevor das Sturmtief Calvann am 2/3. Januar. 2003 für heftige Regenfälle sorgte und sogar im Münsterland/Ruhrgebiet Abends ein großes Gebiet mit starken Regen- und Graupelgewittern führte, es gab in wenigen Minuten fast 35 l/m² Regen/Graupel mit Sturmböen und Gewittern wie im Sommer, da schon seit dem 29/30.12.2002 fast überall mehr als 50 l/m² Regen fielen, gab es heftiges Hochwasser, überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. In Südwestdeutschland tobte ein schwerer Sturm mit Orkanböen und Schäden.

Es gab auch an großen Flüssen wie Rhein und Mosel Hochwasser. Die Lippe führte damals zu starken Überschwemmungen. Erst nach dem 5. Januar. 2003 beruhigte sich das Wetter und es gab dann vor allem im Februar ein dickes Hochdruckgebiet.

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Auch Anfang Januar 2004 gab es so eine ähnliche Wetterlage. Nach frostigen Januar-Beginn 2004 zogen ab dem 8.01.2004 mehrere Sturmtiefs über Mitteleuropa mit starken Regenfällen oder auch Schneefällen, zwischendurch gab es Nordwestlagen mit Schnee- und Graupelgewittern. Kleinere Bäche und Flüsse führten Hochwasser und es gab zeitweise Sturm und schwere Sturmböen. Ende Januar 2004 eine heftige Kaltfront mit Polarluft Sturmböen und Gewittern und starken Schneefällen. Am 1. Februar. 2004 mit Sturmtief Queenie sogar orkanartige Böen und anschließender warmer Südwestströmung. Die Winter 2002/2003, 2003/2004 und auch 2004/2005 (—> Orkane Erwin, Ingo und Ulf sowie Frost und Schneelagen Februar 2005 ) waren sehr abwechslungsreich mit West- und Sturmlagen inklusive Hochwasser und Nordlagen mit Schnee und Graupelgewittern.

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In etwa dürften auch noch die Winter 2001/2002 und 2002/2003 genannt werden die fast gleiche Wetterlagen hatten. Von Januar bis März 2002 heftige West- und Nordwestlagen mit vielen Gewittern und schweren Sturmböen sowie Hochwasser, der Höhepunkt bildete das Orkantief Anna vom 26/27. Februar. 2002 ! Am 27/28. Oktober. 2002 kam Orkantief Jeanette mit Orkanböen von 130 Km/h bis ins Flachland und ab Ende Dezember 2002 bis Anfang Januar 2003 die besagten Tiefs und Sturmtiefs mit Regen/Hochwasser und Sturm/Orkanböen.

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Geschrieben Jupiter

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