Das Wetter an Karfreitag, Samstag und an Ostern

Die Wetterlage hat sich die letzten Tage von einer kühlen Nordlage auf eine frühsommerliche Großwetterlage umgestellt.

Wetterkarte ICON 12z 500 hpa:

http://www.wetterzentrale.de/

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Dabei fließt von Süden und Osten recht warme Luft nach Europa. Auch in Deutschland ist es bereits wärmer geworden und es bleibt auch warm.

Am Karfreitag wird es verbreitet sonnig und trocken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 18 und 25 Grad, nur an Nord-/Ostsee und im Bergland bleibt es kühler.

Nur ganz vereinzelt können sich am späten Nachmittag über den Mittelgebirgen und Richtung Alpen Schauer oder einzelne Gewitter bilden.

So bleibt das Wetter auch am Samstag. 

Auch Ostersonntag und Ostermontag bleiben sehr sonnig und warm bei 17 bis 26 Grad, örtlich auch bis 27 Grad möglich. In den Nächten meist Abkühlung auf 10 bis 3 Grad, in einigen Bergtälern und Muldenlagen auch nur 2 oder 1 Grad möglich.

Nachfolgend die Wetterkarten mit den Temperaturen für: Karfreitag, Samstag, Ostersonntag und Ostermontag.

Wetterkarten ICON 12z 2m Temp.

http://www.wetterzentrale.de/

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http://www.wetterzentrale.de/

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http://www.wetterzentrale.de/

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Das es meist trocken bleibt, mit Ausnahme der örtlichen Schauer/Gewitter Richtung Alpen, sehen wir auch an de akkumulierten Regenmenge bis Dienstag-Vormittag:

Wetterkarte ICON 12z Regenmenge:

http://www.wetterzentrale.de/

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Die Großwetterlage ist meist eine meridionale Wetterlage wie sie oft im Frühling vorkommt. In den Tagen nach Ostern könnte es aus Süden und Osten noch wärmer werden und auch heftige Gewitter sind möglich. Darauf schauen wir aber Anfang nächster Woche in einem ausführlichen Bericht.

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Hans

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Vorübergehend spätwinterlich kalt mit Schnee, Richtung Ostern wärmer

Seit einigen Tagen ist aus Norden kühle Luft nach Mitteleuropa geflossen und nun zieht von Skandinavien ein Höhen-Tief nach West/Mitteleuropa.

Das Tief bringt verbreitet Schauer mit, die in der Nacht von Freitag auf Samstag und am Samstag selbst teils als Schnee oder Schneeregen bis in tiefe Lagen fallen können, in den Bergen wird es vorübergehend winterlich und es kann zu glatten Straßen kommen.

Wetterkarte ICON 06z 500 hpa:

http://www.wetterzentrale.de/

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Wetterkarte ICON 06z signifikantes Wetter:

http://www.wetterzentrale.de/

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Die Temperaturen sinken vor allem Nachts und in den Früh-Stunden in den Frost-Bereich, so dass es zu überfrierender Nässe mit glatten Straßen kommt!

Wetterkarte ICON 06z Temperatur 2m:

http://www.wetterzentrale.de/

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In der neuen Woche und Richtung Ostern wird es deutlich wärmer, dazu gibt es dann ab Montag/Dienstag einen ausführliches Update.

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Hans

Am Dienstag im Westen und Nordwesten kräftige Schauer/Gewitter mit Sturmgefahr!

Die Hochdruck-Wetterlage der vergangenen Tage stellt sich um. Die Kommende Wetterlage nennt sich Trog Mitteleuropa bzw. Trog Westeuropa, das bedeutet mehrere Tiefs mit tiefem Geopotential sammeln sich wie in einem Trog über West- oder Mitteleuropa, so eine Wetterlage hat meistens viele Regen und auch Gewitter dabei.

Bereist am Dienstag kommen von Benelux Schauer und Gewitter auf die in den Westen und Nordwesten ziehen und auch teils die Mitte erreichen.

Dabei ist kurzzeitig Starkregen und eventuell Graupel möglich.

Abends zieht von Belgien/Holland eine zweite Schauer/Gewitterlinie in den Nordwesten von Deutschland und diese könnte neben Starkregen/Graupel auch Sturm- und schwere Sturmböen von 75 bis 90 Km/h bringen.

Wetterkarte max. Regenechos AROME 00z:

http://www.meteociel.fr/

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Wetterkarte max. Regenechos AROME 00z:

http://www.meteociel.fr/

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Wetterkarte AROME 00z Windböen:

http://www.wetterzentrale.de/

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Am Dienstag besteht Gewitterstufe 1 wegen kräftiger Schauer und Gewitter im Westen/Nordwesten. Dabei kann es zu Starkregen von 10 bis 15 l/m² kommen und Sturm-/schwere Sturmböen von 75 bis 90 Km/h, auch Graupel oder kleiner Hagel ist möglich.

Diese Wetter-Erscheinungen können zu leichten Schäden führen!

 

Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

 

Auch am Mittwoch und Donnerstag bleibt es besonders im Westen/Südwesten oft regnerisch und kühl, örtlich Gewitter, in den Bergen sinkt die Schneefallgrenze zeitweise unter 1000 Meter. Im Osten dagegen eventuell sogar früh-sommerlich warm mit 20 Grad und dazu trocken.

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Hans

Erst ein Hoch und Anfang April eventuell Westlage

Die meist meridionale Wetterlage der letzten Tage setzt sich auch bis Ende März fort, dabei gibt es heute vorübergehend windiges Schauerwetter, örtlich Graupel und Gewitter. Im Laufe der Woche aber meist trocken nur gebietsweise Wolken und örtlich etwas Regen. Meist scheint die Sonne und die Temperaturen liegen tagsüber bei 10 bis 18 Grad, Nachts meist unter 10 Grad, örtlich kann es leichten Frost oder Bodenfrost geben.

Wetterkarte GFS 00z 500 hpa:

http://www.meteociel.fr/

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Ab Anfang April könnte sich die Wetterlage in West- und Mitteleuropa wieder umstellen. Das GFS 00z rechnet eine Westlage mit einem Tief über dem Norden von Skandinavien und der Nordsee.

Wetterkarte GFS 00z 500 hpa:

http://www.meteociel.fr/

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Ob sich die Wetterlage dann Anfang April umstellt, dazu gibt es Ende März ein Update.

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Hans

März 2019 hatte die meisten Stürme seit 25 Jahren!

Nach dem milden und nassen Winter 2018/2019 wurde es ab Anfang März sehr stürmisch in West- und Mitteleuropa.

Inhalt:

  • Stürmische Westlage ab März 2019
  • Die Sturmtiefs BENNET, CORNELIUS und DRAGI
  • Sturmtief EBERHARD: Der stärkste Sturm seit ORKAN FRIEDERIKE
  • Ca. 1 Mrd. Euro Sturmschäden!
  • Sturmtief Franz und der Tornado in der Eifel
  • Weitere Sturmtiefs ( GEBHARD, HEINZ und IGOR )
  • Links zu: Kachelmannwetter, DWD
  • Viele Tage mit 9 bis 10 Bft ( Sturm/schwerer Sturm ) in NRW
  • Stürmischster März seit 1994

 

Stürmische Westlage ab März 2019

Das Sturmtief ALEXANDER das ab Ende Februar/Anfang März über Westeuropa mit Sturm- und Orkanböen zog, brachte in Deutschland schon zeitweise windiges Wetter mit Regen und Schauern. Auf den Britischen Inseln gab es dagegen schon öfter Sturm- und schwere Sturmböen.

Die Sturmtiefs BENNET, CORNELIUS und DRAGI

An Rosenmontag dem 4. März und in der Nacht zum 5. März 2019 zog das Sturmtief BENNET von den Britischen Inseln zur Nordsee und brachte in Deutschland schon Vormittags im Westen kräftige Schauer und Gewitter mit Sturm-, schweren Sturmböen und örtlich auch orkanartigen Böen.

Im Sturmfeld gab es außerhalb der Schauer und Gewitter meist stürmische Böen, Sturmböen und örtlich schwere Sturmböen.

Das Sturmfeld mit kräftigen Schauern und Gewittern breitete sich bis zum Mittag über ganz Deutschland aus, dabei gab es oft schwere Sturm- und orkanartige Böen, örtlich sogar Orkanböen! Auf den Bergen oft orkanartige Böen/Orkanböen.

Nachmittags und Abends kam der Trogsturm an der Nordsee an und sorgte dort bis in die Nacht zum 5. März 2019 für schwere Sturmböen und orkanartige Böen.

Die Rosenmontagszüge wurde wegen Sturmtief BENNET eingeschränkt oder vielen ganz aus. Es gab oft Schäden durch abgerissene Äste, umgestürzte Bäume und beschädigte Dächer. Nach AON Benfield wird der Schaden durch Sturmtief BENNET auf ca. 200 Mio. € geschätzt.

Die stürmische Westlage hielt auch am 5. und 6. März 2019 an, es bleibt sehr windig.

Am 7. März 2019 zog das nächste Sturmtief CORNELIUS über West- und Mitteleuropa hinweg. Besonders von der Schweiz, Frankreich, Benelux, Deutschland und Dänemark gab es oft stürmische Böen, Sturmböen und schwere Sturmböen, örtlich auch orkanartigen Böen. Auf den Bergen wieder Orkanböen. In der Nacht zum 8. März. 2019 zog der Trogsturm mit Böen von ca. 70 bis 95 Km/h über Holland und Norddeutschland.

Die Schäden hielten sich aber meist in Grenzen, dennoch gab es abgerissene Äste und einzelne umgestürzte Bäume, sowie Schäden an Dächern.

Auch am 8. März 2019 war es weiter sehr windig.

Am 9. März 2019 verstärkte sich die Westlage und das Sturmtief DRAGI zog über West- und Mitteleuropa. Besonders von Benelux bis Deutschland gab es teils heftige Schauer und Gewitter mit Graupel/Hagel oder Starkregen, wie sonst meist im Sommer zu beobachten ist.

Dazu gab es ab dem Mittag  oft stürmische Böen oder Sturmböen, mit der Kaltfront von Sturmtief DRAGI die an eine Randwelle gebunden war mit einer heftigen Gewitter-Linie verbreitet schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h, örtlich auch orkanartige Böen und Orkanböen!

Es gab teils größere Schäden, besonders in NRW wurden viele Bäume entwurzelt und stürzten auf Straßen und Bahn-Schienen, örtlich gab es Stromausfälle.

In der Nacht zum 10. März. 2019 beruhigte sich der Wind vorübergehend, frischte ab in den Früh-Stunden im Südwesten wieder auf.

Sturmtief EBERHARD: Der stärkste Sturm seit ORKAN FRIEDERIKE

Den am Sonntag den 10. März 2019 zog das kräftige Sturmtief EBERHARD direkt über Deutschland.

Die Zugbahn verlief ca. von Holland über Norddeutschland bis in das südliche Brandenburg/Polen. Südlich davon gab es von Frankreich, Benelux und Deutschland, sowie teilweise in der Schweiz und Österreich verbreitet Sturm- und schwere Sturmböen, örtlich auch orkanartige Böen/Orkanböen.

Von Belgien/Süd-Holland, NRW, Nord-RLP, Hessen, Süd-Niedersachsen, Thüringen/Sachsen auch verbreitet schwere Sturm- und orkanartige Böen von 95 bis 115 Km/h! Örtlich waren auch Orkanböen dabei!

Windböen  Benelux, Deutschland, Tschechien Sturmtief EBERHARD:

Snezka 194 Km/h

Milesvoka 176 Km/h

Feldberg 163 Km/h

Brocken 152 Km/h

Weinbiet 143 Km/h

Fichtelberg 143 Km/h

Kahler Asten 130 Km/h

Alsfeld 126 Km/h

Leipzig 124 Km/h

Unna 122 Km/h

Berverungen-Drenke 122 Km/h

Tholen 122 Km/h

Staboek 122 Km/h

Chemnitz 120 Km/h

Netphen 120 Km/h

Nörvenich 119 Km/h

Zeebrugge 119 Km/h

Woensdrecht 115 Km/h

Lüdenscheid 113 Km/h

Würzburg 111 Km/h

Düsseldorf 110 Km/h

Wuppertal 109 Km/h

Warburg 109 Km/h

Bad-Lippspringe 106 Km/h

Werl 104 Km/h

Gütersloh 100 Km/h

Münster 90 Km/h

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Quelle: DWD/Meteogroup

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Das Sturmstief EBERHARD richtete große Schäden an, es wurden viele Äste abgerissen und Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt und Utensilien geweht.

In NRW rückte die Feuerwehr zu ca. 10.000 Einsätzen aus, es waren 20.000 Feuerwehrkräfte im Sturmeinsatz.

In NRW gab es zudem ein Todesopfer durch einen umgestürzten Baum, auch sonst wurden Menschen verletzt durch herumfliegende Gegenstände.

Das Sturmtief EBERHARD war der stärkste Sturm seit dem ORKAN FRIEDERIKE im Januar 2018!

Es sind in NRW wieder mehrere Tausend fm. Sturmholz geworfen worden durch EBERHARD.

Ca. 1 Mrd. Euro Sturmschäden!

AON Benfield schätzt die Schäden durch Sturmtief EBERHARD auf ca. 700 bis 800 Mio. €. Damit würden die Sturmtiefs BENNET ca. 200 Mio. € und EBERHARD ca. 800 Mio. € auf einen Gesamtwert von 1. Mrd. € kommen und würden ein Schadens-Ausmaß von ORKAN FRIEDERIKE erreichen, der ebenfalls 1. Mrd. Schaden anrichtete!

Das VersicherungsJournal.de schreibt zu den Stürmen:

Für „Eberhard“ muss die Assekuranz tief in die Tasche greifen

12.3.2019 – Am Sonntag fegte das Sturmtief „Eberhard“ über die Mitte und den Süden Deutschlands, zog eine Schneise der Verwüstung hinter sich und forderte mindestens ein Todesopfer. Die Aktuare von Meyerthole Siems Kohlruss schätzen den versicherten Sachschaden auf 600 Millionen Euro, der Makler Aon sogar auf 700 bis 800 Millionen Euro.

Im ersten Märzdrittel haben gleich zwei schwere Sturmereignisse in Deutschland jeweils versicherte Schäden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht.

„Bennet“ verursacht rund 200 Millionen Euro Schaden

Am Rosenmontag (4. März) zog das Sturmtief „Bennet“ von Frankreich über die Beneluxländer nach Deutschland. Hier verursachte er laut der Meyerthole Siems Kohlruss Gesellschaft für aktuarielle Beratung mbH (MSK) die größten Schäden.

Das Unwetter war auf einer weiten Fläche aktiv und wehte mit Windgeschwindigkeiten von in der Spitze über 100 km/h über die Bundesrepublik. Da erst ab solchen Werten signifikante Schäden entstünden, hält MSK die Auswirkungen für „insgesamt überschaubar“.

Die Gesellschaft schätzt den versicherten Schaden für die Sachversicherer auf rund 200 Millionen Euro (VersicherungsJournal Medienspiegel 7.3.2019).

Schätzungsweise bis zu 800 Millionen Euro versicherter Schaden

Deutlich tiefer muss die deutsche Assekuranz offenbar für das Sturmtief „Eberhard“, das am 10. März über weite Teile Deutschlands zog, in die Tasche greifen. Aon Benfield, ein Geschäftsbereich der Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH, schätzt den versicherten Schaden auf 700 bis 800 Millionen Euro. Die Schätzung basiert auf der sogenannten „Automated Event Response“ (AER).

 

https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/fuer-eberhard-muss-die-assekuranz-tief-in-die-tasche-greifen-135096.php?vc=twitter&vk=135096&xing_share=news?&mobile=off

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Mehr zu  Versicherungsschäden und Sturmholz durch die Sturmserie im März 2019 lässt sich im Sommer 2019 sagen.

Am 11. März 2019 lag Deutschland auf der Rückseite von Sturmtief EBERHARD und es bleib sehr windig mit einzelnen Sturmböen, in kräftigen Regen-, Schneeregen- und Graupelschauern die mit Gewittern verbunden waren, gab es auch örtlich schwere Sturmböen über 90 Km/h.

Sturmtief Franz und der Tornado in der Eifel

Auch der am Dienstag den 12.03.2019 war es windig mit Schauern. Am Abend zog die Kaltfront des neuen Orkantiefs FRANZ bei von den Britischen Inseln von Westen nach Osten mit Sturmböen, örtlich auch schwere Sturmböen, es gab wieder einzelne Sturmschäden durch abgerissene Äste und umgestürzte Bäume.

Am 13.03.2019  zog das Orkantief FRANZ unter Abschwächung zur Nordsee, es gab trotzdem oft stürmische Böen und Sturmböen, auf den Bergen schwere Sturm- und orkanartige Böen!

Am späten Nachmittag gab es in der Eifel starke Schauer und Gewitter, bei diesen Gewittern bildete sich bei Roetgen ein TORNADO der Stärke F2, es gab schwere Sturmschäden durch abgerissene Äste, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und herumfliegende Gegenstände!

Weitere Sturmtiefs ( GEBHARD, HEINZ und IGOR )

Am 14.03.2019 das nächste Sturmtief GEBHARD über West- und Mitteleuropa und es gab erneut Sturm- und Orkanböen, die Schäden hielten sich jedoch in Grenzen.

Am 15.03.2019 zog das Sturmtief HEINZ über West- und Nordeuropa und es gab besonders an der Nord- und Osteeküste, sowie im Norddeutschen Binnenland Sturm-, schwere Sturmböen und orkanartige Böen, an der See auch Orkanböen, es kam zu moderaten Sturmschäden durch abgerissene Äste und umgestürzte Bäume, sowie Schäden an Dächern.

Am 16/17. März 2019 zog dann das letzte Sturmtief IGOR über West und Mitteleuropa hinweg, es richtete aber nur noch leichte Schäden an. Dazu gab es oft Schauerwetter, die Westlage endete am 18/19. März 2019 und hielt ca. 3 Wochen an.

Wegen der Sturmtiefs gab es an einigen Flüssen auch leichtes Hochwasser.

Sturmtiefs März:

Tiefname Spitzenböe Flachland (<800m) Spitzenböe
Alexander 189,0 km/h
183,2 km/h
129,6 km/h
Bennet 172,8 km/h Egolzwil (CH) 130,0 km/h
151,2 km/h Rünenburg (CH) 118,8 km/h
150,8 km/h Cormeilles (FR) 108,6 km/h
Cornelius 244,0 km/h Altdorf (CH) 129,2 km/h
203,0 km/h Gersau (CH) 125,2 km/h
182,9 km/h Altenrhein (CH) 117,3 km/h
Dragi 165,6 km/h Wunsiedel-S. (DE) 123,8 km/h
162,0 km/h Krakow-Bal. (PL) 111,6 km/h
154,8 km/h Plock (PL) 111,6 km/h
Eberhard 206,6 km/h Weinbiet (DE) 141,8 km/h
176,4 km/h Alsfeld (Hes.) (DE) 126,0 km/h
172,8 km/h Leipzig-Halle (DE) 123,4 km/h
Franz 177,8 km/h Connaught-A. (IE) 108,0 km/h
159,1 km/h Colmar-Mey. (FR) 107,3 km/h
155,5 km/h Toussus Le N. (FR) 103,7 km/h
Gebhard 165,2 km/h Emley Moor (UK) 113,0 km/h
164,9 km/h Weinbiet (DE) 103,3 km/h
162,0 km/h Abbeville (FR) 98,3 km/h
Heinz 169,2 km/h Wolfsegg (AT) 104,4 km/h
165,6 km/h Emley Moor (UK) 100,1 km/h
140,4 km/h Vojens-Skrydstrup (DK) 98,3 km/h
Igor 132,1 km/h Biere (CH) 103,7 km/h
130,3 km/h Weinbiet (DE) 103,3 km/h
129,2 km/h Emley Moor (UK) 98,3 km/h

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Der März 2019 war der stürmischste März seit 25 Jahren, es gab zwar in den Jahren 2015 ( Sturmtief Mike, Orkan Niklas ), 2008 ( Orkan EMMA, Randtief Fee, Sturmtief Johanna/Kirsten ), sowie 1997 ( Sturmtief SONJA ) ebenfalls sehr markante Sturm-Ereignisse im März, doch eine folge von mehr als 4 Sturmtiefs mit Sturm- und Orkanböen gab es zuletzt im März 1994!

Eine Westlage ist zwar nicht ungewöhnlich für März, aber sie ist nicht oft so stürmisch und ausgeprägt wie im März 2019. Damit wird Sturmsaison 2018/2019 nun zu den aktiveren Sturmsaisons zählen. Eine genaue Auswertung folgt Mitte April: Rückblick auf die Sturmsaison 2018/2019.

Links zu: Kachelmannwetter, DWD

Mehr dazu im Wetter-Archiv auf:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/19940302-0000z.html

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Windböen Sturmtief Bennet:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190305-0000z.html

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Windböen Sturmtief Cornelius:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190308-0000z.html

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Windböen Sturmtief Dragi:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190310-0000z.html

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Windböen Sturmtief Eberhard:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-6h/20190310-1800z.html

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190311-0000z.html

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Windböen Orkan-/Sturmtief Franz:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190313-0000z.html

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Windböen Sturmtief Heinz:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190316-0000z.html

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DWD Bilanz der Sturmserie im März 2019:

https://www.dwd.de/DE/Home/_functions/aktuelles/2019/20190320_besondere_ereignisse.html?nn=510076

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Versicherungen zu Sturmtief Bennet und Eberhard:

https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/fuer-eberhard-muss-die-assekuranz-tief-in-die-tasche-greifen-135096.php?vc=twitter&vk=135096&xing_share=news?&mobile=off

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Viele Tage mit 9 bis 10 Bft ( Sturm/schwerer Sturm ) in NRW

In NRW gab es in den ersten 3 März-Wochen an:

  • 14 Tagen Windstärke 8/9 ( Stürmischer Wind/Sturm = 62 – 88 Km/h )
  • 8 Tagen Windstärke 10 ( Schwerer Sturm = 89 – 102 Km/h )
  • 2 Tagen Windstärke 11 ( orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h )
  • 1 Tag Windstärke 12 ( Orkan >118 Km/h )

Was die Sturmserie im März den Versicherungen in Deutschland und Europa genau gekostet hat, lässt sich erst im Sommer 2019 sagen und wird dann auch hier im Bericht eingefügt.

Stürmischster März seit 1994

Eine ähnlich starke Westlage gab es im Dezember 2017/Januar 2018 ( Orkantiefs Burglind und Friederike ).

Januar 2007 ( Sturmtief Katja/Lotte, Orkantief Franz und Kyrill, Sturmtief Lancelot ) und im Januar/Februar 2002. Noch stärkere Westlagen gab es im Dezember 1999 ( Anatol, Lothar/Martin ) und von Januar bis März 1990 ( Daria, Vivian/Wiebke ).

Somit war der März 2019 der stürmischste seit 1994!

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Hans/Jupiter

Rückblick auf den Winter 2018/2019

Der Winter 2018/2019 war in Europa und Deutschland zu mild. In Deutschland erreichte das die Temperatur-Abweichung Dezember, Januar und Februar zum langjährigen Mittel 1961-1990 +2,6k und so gehört der Winter 2018/2019 zu den wärmsten der letzten 15 Jahre.

Der Dezember 2018 war mit ca. +3k zu warm, der Januar 2019 leicht zu mild mit +1,1k und der Februar 2019 war deutlich zu mild mit +3,7k ( 1961-1990 ). da die Monate Dezember 2018 und Januar 2019 deutlich zu nass waren und nur der Februar 2019 zu trocken war, fiel auch der Gesamt-Winter zu nass aus.

Temperatur-Abweichung ( Langjähriges Mittel 1961-1990 ):

Sehr kalt ( -3 bis -7 Grad )

Kalt ( -1,5 bis -3 Grad )

Leicht zu kühl ( -0,5 bis -1,5 Grad )

Normale Monats-Abweichung ( +/- = bis 0,5 Grad )

Leicht zu warm ( +0,5 bis +1 Grad ) 

Warm ( +1 bis +2 Grad )

Zu warm ( +2 bis +3,0 Grad )

Sehr warm ( +3,0 Grad bis +5 Grad )

Extrem zu warm ( +5 Grad und mehr )

Im Dezember 2018 gab es häufig Westlage mit viel Wind und Regen, zeitweise war es auch stürmisch mit Böen von 70 bis 90 Km/h im Binnenland und Böen über 100 Km/h an der Nordsee und im Bergland. 

Frost und Schnee gab es nur in den höheren Mittelgebirgen, im Flachland gab es nur selten leichten Nachtfrost oder kurz mal etwas Schnee.

Der Januar 2019 startete auch viel zu mild, am 8. 01. 2019 zog das Sturmtief Benjamin von der Nordsee nach Polen und sorgte auf seiner Südseite für Sturm an der Nord- und Ostsee mit Böen teils über 100 Km/h, im Binnenland bleib es meist bei Sturmböen um 80 Km/h. Es gab meist nur geringe Sturmschäden, an der Nordsee gab es zudem eine leichte Sturmflut. Viele Nordwestlagen sorgten am Alpenrand für Stau-Schneelagen mit teilweise Meter-Hohen Schneehöhen, erst nach Mitte des Monats wurde es kälter und es gab eine Ostlage mit leichten Dauerfrost und etwas Schnee. Die große Kälte bleib aber weitgehend aus.

Im Februar stellte sich das Anfangs kühle Wetter um, es gab eine milde Südwestlage und mit dem Sturmtief Thomas und Randtief Uwe gab es in Deutschland auch zeitweise Sturm mit Böen ca. 70 bis 100 Km/h, an der Nordsee und in den Bergen auch über 100 Km/h.

Es gab aber nur leichte Schäden. Danach um Mitte Februar setze sich ein großes Hochdruckgebiet über Europa fest. Es sorgte für sonniges und trockenes Wetter, dabei wurde es vor allem tagsüber sehr mild bis warm mit neuen Rekorden für den Monat Februar, während es Nachts noch teilweise Frost gab.

Es gab in teilweise Höchst-Temperaturen von 21 Grad, oft lagen die Werte verbreitet bei 15 bis 20 Grad.

Ab Ende des Monats stellte sich die Wetterlage in Europa um. Eine stürmische Südwest bis Westlage baut sich im März nachfolgend auf.

Wetterdaten zum Winter 2018/2019:

Dezember 2018:

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http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Januar 2019:

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http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Februar 2019:

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http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Windböen von Sturm-/Orkantiefs im Winter 2018/2019:

Sturmtief Marielou 8/9. 12. 2018:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20181209-0000z.html

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https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20181210-0000z.html

Sturmtief Stina 21. 12. 2018:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20181222-0000z.html

Sturmtief Benjamin 8. 01. 2019:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190109-0000z.html

Sturmtief Thomas/Randtief Uwe 9/10. 02. 2019:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190210-0000z.html

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https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/windboeen-max/20190211-0000z.html

Höchst-Temperaturen vom 27. 02. 2019:

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/tageshoechsttemperatur/20190228-0000z.html

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Der Winter 2018/2019 war nun der 6 Winter in folge der deutlich zu mild wurde.

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Geschrieben von Hans