Am Sonntag heftige Gewitter im Westen und Norden !

Auf der Vorderseite einer Kaltfront die uns in der Nacht zum Montag überquert, wird heute nochmals warme Luft zu uns geweht mit Temperaturen von 20 bis 30 Grad !

Am Nachmittag gibt es im Westen und Norden Gewitter die mit Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten können !

Es besteht Gewitterstufe 1

Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

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Hans

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Heftige Gewitter und Regenfälle Donnerstagabend und Freitag

Aktuell ziehen teils heftige Gewitter mit Hagel und Starkregen vom östlichen Ruhrgebiet in das südliche Münsterland ! Es besteht die Gefahr von Überflutungen !

Am Freitag besteht vor allem im Norden in der Mitte und im Süden die Gefahr von heftigen Gewitter mit Starkregen, örtlich werden 50 bis 80 l/m² Regen berechnet.

Auch Hagel kann dabei sein !

Es besteht Gewitterstufe 2 wegen Starkregen von 50 bis 80 l/m² in 6 bis 12 h !

 

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Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

Update am Freitag !

Hans

Heute Schauer und Gewitter von Hessen bis NRW

Wie bereits gestern schon beschrieben, bilden sich heute vor allem in einem Streifen von Hessen über NRW Schauer und Gewitter, diese können dabei Starkregen verursachen was zu Überflutungen führt. Auch Hagel und stürmische Böen sind möglich !

Es besteht Gewitterstufe 1

 

Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

 

Es besteht aber auch die Möglichkeit das die Schauer und Gewitter südlicher ziehen und somit Hessen, RLP und das Saarland betroffen wären, in NRW würde dann nur die Eifel  und der Aachener Raum betroffen sein.

Hier muss man abwarten und die Warnungen vom DWD verfolgen:

https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html

Auch am Mittwoch und am Freitag sind kräftige Gewitter möglich, wir halten sie auf dem laufenden !

Hans

 

Am Dienstag und Mittwoch teils heftige Gewitter

Am Dienstag und Mittwoch besteht von NRW bis Brandenburg/Sachsen die Gefahr heftiger Gewitter die vor allem wegen der langsamen Zuggeschwindigkeit örtlich Starkregen bringen.

Auch am Alpenrand einzelne Gewitter möglich.

Von daher kann es lokal zu Überschwemmungen an Unterführungen und Straßen kommen, auch Keller können voll laufen.

http://www.wetterzentrale.de/

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Außerdem besteht die Gefahr von Hagel ! Sturmböen dürften ehr eine untergeordnete Rolle spielen, trotzdem kann es lokal zu einzelnen Sturmböen kommen.

Für Dienstag und Mittwoch besteht die Gewitterstufe 1

Zur Orientierung bei Gewitter/Unwettergefahr:

  • Gewitterstufe 1  = Starkregen ( 20/30 l/m² in 6h ), örtlich kleiner Hagel und einzelne Sturmböen !
  • Gewitterstufe 2 = Starkregen ( 30 bis 50 l/m² in 6h ), großer Hagel möglich und Gefahr schwerer Sturmböen um 100 Km/h !
  • Gewitterstufe 3 = Starkregen ( 50 – 200 l/m² in 6h ), Gefahr von Riesen-Hagel ( ca. 4 bis 10 cm D. ), dazu Gefahr orkanartiger Böen oder Orkanböen von 105 bis über 150 km/h !
  • Sonderstufe Tornados = Achtung große Zerstörungen möglich !

 

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Zu den Gewittern Morgen-Früh ein Update !

Hans

Achtung ! Heute Gewittergefahr mit Sturmböen !

Heute besteht vor allem in der Mitte und in den östlichen Bundesländern die Gefahr heftiger Linien-geordneter Gewitter mit teils Sturm- und schweren Sturmböen von 75 bis um 100 km/h !

Auch Hagel und Starkregen kann dabei sein !

Die Wettererscheinungen können bis weit in die Abendstunden auftreten.

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Hans

 

Gewitter/Sturmgefahr am Mittwoch !

Am Mittwoch zeichnet sich die erste sommerliche Gewitterlage in Deutschland ab. In einem Streifen von NRW bis Bayern ziehen am Mittwoch von West nach Ost mit einer Kaltfront teils heftige Gewitter.

Damit sind örtlich schwere Sturmböen um 100 Km/h verbunden, auch einzelne Tornados sind möglich !

Farbmakierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km /h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

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Dazu heute Abend oder Mittwoch-Vormittag ein Update !

Hans

Stürmisch in West- und Süddeutschland

Heute Abend und in der Nacht wird es in West – und Süddeutschland stürmisch !

Im Flachland sind einzelne Sturmböen bis 85 Km/h möglich !

Auf den Bergen oberhalb 800 Meter schwere Sturmböen um 90 Km/h und oberhalb 1000 Metern sogar Orkanböen über 120 Km/h !

Es kann zu leichten Schäden kommen !

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Farbmakierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km /h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

 

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Hans

Sturmgefahr am Mittwochabend von NRW bis Brandenburg möglich !

Am Mittwoch zieht ein kleines Tief von Nordfrankreich/Benelux nach Norddeutschland welches sich auf dem Weg nach Norden verstärkt. Dabei kann es vor allem südlich davon teils Sturm- oder schwere Sturmböen geben.

Die Zugbahn ist noch unsicher, einige Wettermodelle sehen das Tief auch südlicher, so würde Süddeutschland vom Sturm betroffen sein. Die aktuellen Wettermodelle insbesondere ICON, AROME , EUROPA HD und UKMO sehen wieder eine nördlichere Zugbahn.

Dazu werde ich am Mittwoch-Vormittag ein Update geben, welche Gebiete vom Sturm betroffen sind.

Ein Orkan wie Friederike wird es aber nicht, trotzdem können Äste abbrechen, kleinere Bäume entwurzelt werden oder Dachpfannen wegfliegen.

Hans

Rückblick auf die Sturm/Orkansaison 2017/2018

Die Sturm/Orkansaison 2017/2018 begann sehr früh und zwar Mitte September 2017 !

Irgendwie konnte man aber schon eine früh einsetzende Sturmsaison erahnen, weil der Sommer 2017 ohnehin meist von West und Vorderseiten Wetterlagen geprägt war, sodass es wahrscheinlich wurde, das diese Wetterkonstellation sich im Herbst 2017 fortsetzen würde.

Bereits am 11. September. 2017 wurde es durch ein Tiefdruckgebiet in der Nordhälfte Deutschlands schon sehr windig mit Sturmböen an der Küste ! Die Wettermodelle sahen aber für den 13.09.2017 dann sogar einen ausgewachsenen Herbststurm für Benelux, Norddeutschland und Dänemark ! Dieser bestätigte sich dann auch zunehmend. Doch bevor das erste Herbst-Sturmtief mit dem Namen „Sebastian“ nach Westeuropa zog, war es auf der Rückseite des Tiefdruckgebietes vom 11/12. September. 2017 windig mit teils kräftigen Graupelgewittern ! Die vor allem am 12.09.2017 über Nordwest-Deutschland zogen.

Am 13.09.2017 zog dann das Sturmtief „Sebastian“ von Benelux nach Dänemark und erreichte auch West und Norddeutschland mit verbreiteten Sturm- und schweren Sturmböen, vereinzelt sogar orkanartig ! Richtung Küste traten schwere Sturmböen und orkanartige Böen öfter auf, und an der Küste teils Orkanböen über 130 km/h !

Es gab vor allem von NRW bis Schleswig-Holstein teils hohe Sachschäden durch abgebrochenen Äste und Umgestürzte Bäume und Baugerüste, sogar Verletzte und 3 Todesopfer waren zu beklagen. Die Bäume waren fast alle noch voller Laub und boten dem Sturm eine große Fläche !

Auch in Benelux und Dänemark gab es Schäden durch den Sturm, die Tage danach waren weiterhin sehr windig.

Doch drei Wochen später zog ein neues Sturmtief bzw. Orkantief auf. Es handelte sich dabei um das Orkantief „Xavier“ welches am 5. Oktober. 2017 in einer windigen Westlage als kleiner Schnellläufer über Norddeutschland zog.

Von Holland über Nord- und Ostdeutschland bis Polen/Tschechien gab verbreitet schwere Sturm- und orkanartige Böen im Raum Berlin/Brandenburg sogar zeitweise volle Orkanstärke mit über 120 km/h ! Die Bäume trugen immer noch viel Laub ! Aber auch weiter westlich und südwestlich in NRW und Hessen bis Bayern gab es Sturmböen oder schwere Sturmböen.

Von Holland über Nord- und Ostdeutschland bis Polen/Tschechien gab es verbreitet schwere Schäden durch Millionen umgestürzter Bäume und abgedeckten Dächern ! Die Straßen waren übersät mit Ästen und Zweigen. Alleine in Deutschland starben 7 Menschen  und zahlreiche Menschen wurden verletzt. In Europa forderte der Sturm 9 Tote !

Wieder nur drei Wochen später zog am 28/29. Oktober. 2017 zog ein neues drittes Orkantief mit einer windigen Nordwestlage über Nord und Osteuropa !

Das Orkantief mit dem Namen „Herwart“ zog von Skandinavien nach Osteuropa/Russland und erreichte in Süd-Skandinavien über Nord- und Ostdeutschland, Polen, Tschechien und dem östlichen Alpenraum teilweise Orkanstärke ! Die Schäden waren ähnlich hoch wie zuvor beim Orkantief „Xavier“ nur das der Sturm „Herwart“ ein größeres Windfeld hatte.

Auch Westdeutschland war vom Sturm betroffen, so gab es in NRW verbreitet Böen von 8 bis 10 Bft auf dem Kahlen Asten sogar 11 Bft mit 114 Km/h ! Auch in NRW gab es einige Sturmschäden durch abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume ! In Nord und Ostdeutschland hingegen gab es zum teil ähnliche Schäden wie nach Sturmtief „Xavier“ teils aber noch höhere Schäden, da „Xavier“ schon etliche Bäume beschädigt hatte ! das Sturmholz der beiden Orkantiefs „Xavier und Herwart“ geht in die Millionen. Die genauen Werte dafür wie hoch die Sturmholzmenge der erste drei Herbststürme ist, werde ich wahrscheinlich im Sommer 2018 sagen können !

Das Orkantief „Herwart“ forderte Europaweit 10 Tote und zahlreiche Verletzte Menschen, in Deutschland starben mindestens 4 Menschen an der Nord und Ostsee gab es zudem eine Sturmflut !

Somit gab es in nur 6 Wochen gleich drei kräftige Herbststürme mit Orkanböen bis ins Flachland !

Das ist schon sehr viel für einen Herbst besonders der frühe Zeitraum und die Stärke ! Die Schäden gehen in die Millionen !

Im November 2017 gab es zeitweise windige Westlage oder Nordwestlage, die an der Küste auch mal mit Graupelgewittern schere Sturm- oder orkanartige Sturmböen brachten, wie etwa am 10/11. November. 2017.

Am 6/7. Dezember. 2017 zog mit einem Orkantief über Schottland eine neue Westwetterlage auf !

Der nächste Sturm kam dann am 10. Dezember. 2017 in Westdeutschland ! Es war die zeit einer sehr turbulenten Nordwestlage mit etlichen starken Graupel- und Schneegewittern sowie Dauerregen !

Die Böen erreichten am 10. Dezember. 2017 mit einem Sturmtief über dem Ärmelkanal in Benelux, NRW und Niedersachsen verbreitet 8 bis 9 Bft, vereinzelt sogar kurzzeitig 10 Bft ! Die Schäden waren aber sehr gering, meist gab es nur vereinzelt abgebrochene Äste oder einzelne Dachziegel die herabgeweht wurden.

Doch in dieser turbulenten windigen Nordwestlage entstand vor Großbritannien ein kleines Randtief am 13/14. Dezember. 2018 ! Dieses Randtief brachte neben starken Dauerregen ( 30 bis 50 m/l² ) vor allem in Süddeutschland eine gewittrige Kaltfront mit Graupelschauern und schweren Sturmböen, sowie örtlich orkanartige Böen und Orkanböen. Es gab teils größerer Schäden durch umgestürzte Bäume und herabgewehte Dachpfannen, auch Baugerüste stürzten um, vor allem im raum München !

Danach wurde es kurzzeitig ruhiger, bevor sich an Weihnachten 2017 eine neue milde und windige Westlage über Europa aufbaute, was schon darauf hindeutete, das neue Stürme aufzogen. Über Frankreich gab zeitweise schwere Sturmböen und in den Alpen Föhnorkan bis 200 Km/h mit einigen Sturmschäden !

Um Jahreswechsel wurde es sehr mild mit Temperaturen um 15 Grad es gab starken Dauerregen und stürmische Böen !

In der sehr starken Westlage entwickelte sich dann der nächste Orkan mit dem Namen „Burglind“ welcher am 2/3. Januar. 2018 über Westeuropa zog mit schwere Schäden !

Das Orkantief „Burglind“ zog in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar. 2018 von Großbritannien nach Dänemark. Das Sturmfeld erreichte Frankreich, Benelux, Deutschland und die Schweiz und Österreich !

Vor allem die Kaltfront war sehr Wetteraktiv mit heftigen Graupelgewitter und teils schweren Orkanböen. In NRW gab es am frühen Vormittag mit Durchzug der Kaltfront heftige Graupelgewitter und schwere Sturm- und orkanartige Böen !

In der Eifel und im Raum Köln sogar verbreitet orkanartige Böen oder Orkanböen mit über 120 km/h wie auf dem Aachener Berg !

Auch in Benelux und Nordfrankreich gab es starke Sturmschäden dort wurden sogar teils Orkanböen gemessen bis 127 km/h !

Auf dem Weg nach Süden verstärkte sich die Kaltfront weiter und in Südwestdeutschland gab es verbreitet heftige Graupelgewitter mit orkanartige Böen oder Orkanböen ! In der Schweiz wurde sogar Downburst von über 200 Km/h registriert mit erheblichen Zerstörungen !

Auf dem Feldberg wurden 216 Km/h gemessen ! Nachmittags kam der Rückseiten-Sturm von „Burglind“ und brachte nochmals von Schleswig-Holstein bis NRW teils Sturm- und schwere Sturmböen !

An der Nordsee gab es eine Sturmflut !

In NRW rückte die Feuerwehr 1.500 mal aus wegen abgebrochener Äste, umgestürzter Bäume, abgedeckten Dächern und im Münsterland entgleiste sogar ein Zug wegen eines umgestürzten Baums !

In Benelux/Nordfrankreich und in Süddeutschland gab es teils schwere Schäden und Millionen umgestürzter Bäume. Auch hier kann die Sturmholzmenge erst im Sommer 2018 berechnet werden. Es gab zahlreiche Verletzte und 3 tote durch Orkan „Burglind“.

Die Sachschäden betragen durch das Orkantief „Burglind“ ca. 1,5 Mrd. € !

Zudem brachten die Westlage seit Dezember 2017 bis zum 5. Januar. 2018 sehr viel regen, sodass es an Rhein und Mosel zu starken Hochwassern kam ! teilweise wurde 8 Meter in Köln erreicht !

Nach einer kurzen Wetterberuhigung um den 10. Januar.2018 kam am 15. Januar 2018 eine neue sehr starke Westlage auf !

Das Sturmtief „Evi“ brachte in West und Mitteleuropa kräftige Graupel und Schneegewitter mit teils schweren Sturmböen. Im Kreis Soest gab es sogar orkanartige Böen und einen Tornado !

Bereits am 13. Januar. 2018 zeichnete sich die kräftige Westlage mit Sturmtief „Evi“ ab und die Wettermodelle zeigten außerdem für den 18.01.2018 ein ausgewachsene Orkan an ! Diesmal sogar in Übereinstimmung aller Wettermodelle nur die Zugbahn war unklar.

Diverse Wetterseiten verkündeten sehr früh die Gefahr eines schweren Sturms bzw. Orkans der genau am Jahrestag von „Kyrill 2007“ aufziehen sollte !

Eine gewisse Unruhe war in meteorologischen Fachkreisen wahrzunehmen ! Zumal ja schon drei große Herbststürme über Nord und Mitteleuropa hinweg gezogen sind und zwei Wochen zuvor der Orkan „Burglind“ !

Am 16.01.2018 als die heftigen Graupelschauer mit Sturmböen und Gewittern sowie dem Tornado im Kreis Soest über Benelux und Deutschland zogen, war schon fast klar das es nur zwei Tage später am 18.01.2018 zu einem großem Sturm bzw. Orkan-Ereignis kommen würde, da alle Wettermodelle das Orkantief von Großbritannien über Norddeutschland Polen ziehen sahen in einem sehr starken Jetstream !

Der Orkan wurde mit dem namen „Friederike“ getauft und zog nachts von Großbritannien über  Benelux nach Westdeutschland mit verbreitet orkanartige und Orkanböen !

Besonders von Holland über NRW bis Thüringen/Sachsen gab es bis ins Flachland teils Böen über 140 km/h !

Orkanböen von Friederike in Holland und Deutschland:

  • Hoek Van Holland 137 km/h
  • Ijmuiden 133 Km/h
  • Amsterdam 122 Km/h
  • Volkel 122 Km/h
  • Ahaus 127 Km/h
  • Unna 132 Km/h
  • Borken 131 Km/h
  • Issum 133 Km/h
  • Soest 118 Km/h
  • Münster/Osnabrück 126 Km/h
  • Beverungen-Drenke 145 Km/h
  • Werl 122 Km/h
  • Steinfurt 122 Km/h
  • Geilenkirchen 119 Km/h
  • Düsseldorf 117 Km/h
  • Kahler Asten 143 Km/h
  • Gütersloh 120 Km/h
  • Bückeburg 126 km/h
  • Erfurt-Flughafen 130 km/h
  • Gera 137 km/h
  • Wasserkupe 133 Km/h
  • Brocken 203 km/h

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Quelle: DWD und Meteogroup

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Das Sturmfeld von „Friederike“ erfasste in Deutschland NRW, Niedersachsen, RLP, Saarland, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Überall in diesem Gebiet gab es schwer und orkanartige Böen und dem Streifen von NRW bis Thüringen/Sachsen mit flächigen Orkanböen zwischen 120 und 145 Km/h und einem Mittelwind bis 90 km/h = 10 Bft !

Der Brocken verbuchte nach über 20 Jahren sogar wider die 200 Km/h und erreichte 203 km/h !

Der Orkan „Kyrill“ aus dem Januar 2007 erreichte nur 199 Km/h auf dem Brocken, damit war Friederike sogar noch etwas stärker als Kyrill ! Nur das Windfeld von Friederike war deutlich kleiner als beim Kyrill !

Auch im Münsterland/Ostwestfalen und nördliches Ruhrgebiet gab es diesmal mehr Wetterstationen die Orkanstärke ( = 12 Bft über 118 km/h ) gemessen haben, wo hingegen bei Kyrill an einigen Messstationen nur 11 bft ( = 103 bis 117 Km/h ) registriert wurde.

Der Orkan Friederike war der stärkste Orkan seit Kyrill 2007 und übertraf auch Orkan Niklas 2015, Christian 2013 Xynthia 2010, Emma 2008 und Jeanette 2002 !

Von der Stärke her ist der Orkan „Friederike“ zu vergleichen mit Kyrill 2007, Martin 1999, Verena 1993 und Vivian 1990, sowie den Orkantiefs vom 18/19. Januar. 1986, 20. Oktober. 1986, und 21. Februar. 1967 !

Der Orkan „Friederike richtete in den Wäldern von NRW bis Sachsen große Verwüstungen an, wieder wurden ganze Waldstücke entwurzelt. In einigen Regionen sind jetzt noch Wälder wegen Aufräumarbeiten gesperrt.

Die Dachdecker habe bis Sommer 2018 viele Sturmschäden abzuarbeiten, da zum teil jedes zweite Haus Sturmschaden hat.

Die Regionen in Sachsen und Thüringen die schon im Herbst 2017 von „Xavier und Herwart“ heftig getroffen wurden haben jetzt zusätzlich durch „Friederike“ große Mengen an Sturmholz.

Auch in NRW könnten bis zu 2 Millionen Kubikmeter Sturmholz gefallen sein ! In Deutschland fielen durch „Friederike“ eventuell um 5 Millionen Kubikmeter Sturmholz. Die genaue Menge kann erst im Herbst 2018 angegeben werden.

Es starben durch „Friederike“ in Europa 11 Menschen, davon 8 in Deutschland. Über Hundert Menschen wurden in Europa verletzt !

In NRW rückte die Feuerwehr über 22.000 mal aus !

Der Orkan „Friederike“ war damit der Höhepunkt der teils heftige Sturmsaison 2017/2018 !

Insgesamt war die Sturm/Orkansaison 2017/2018 die heftigste seit 2006/2007 ( Britta, Karla, Franz und Kyrill ).

Zwar gab es noch stärkere Sturmsaisons, wie etwa 1966/1967, 1989/1990 ( Daria, Vivian und Wiebke ) und 1999/2000( Anatol, Lothar, Martin und Kerstin und Ginger ), doch zählt die Sturmsaison 2017/2018 zu den stärksten der letzten 40 Jahre !

In Europa starben durch die Stürme ( Sebastian, Xavier, Herwart, Burglind und Friederike ) insgesamt über 35 Menschen, davon 22 in Deutschland. Angesichts früher großer Sturmserien wie 1989/1990 ( über 260 Todesopfer ) und 1999/2000 ( über 100 Todesopfer ), sind die Zahlen der Sturmtoten zwar gering, das liegt aber an dem zunehmend besseren Warnmanagement !

Da Wetter- und Warndienste im Internet schnelle und effektiver Vorwarnen können, und auch die Stärke eines Sturms gut vorhersagbar ist, was vor über 15 Jahren noch nicht so gut funktionierte.

Durch die Stürme: Sebastian, Xavier, Herwart, Burglind und Friederike sind in Deutschland und Europa teils große Mengen Sturmholz geworfen worden vielleicht sogar über 10 Millionen Kubikmeter Sturmholz ! Zwar sind auch das eher geringe Werte im Vergleich zu 1989/1990 ( ca. 120 Mio. Kubikmeter Sturmholz durch Daria, Hertha, Vivian und Wiebke ) und 1999/2000 ( ca. 200 Mio. Sturmholz durch Anatol, Lothar und Martin ) und 2006/2007 ( ca. 75 Mio. Kubikmeter Sturmholz ), dennoch zeigt sich auch hier, das eine Mischwald-Kultur deutlich stabiler ist, als Fichten-Monokulturen, so dass die Sturmsaison 2017/2018 weniger Sturmholz forderte als früherer Sturmserien, ausgenommen 1989/1990 und 1999/2000 !

Eine Sturmsaison geht in Europa immer von September bis April, selten bis Mai ! Weil im Herbst/Winter die Arktis kalt wird und die Westlagen und Sturmalgen begünstigt !

Einen Sturm hat es dennoch am 17/18 März. 2018 gegeben und zwar aus Osten an der Nord und Ostsee am Rande eines Skandinavien Hoch und Südeuropa-Tiefs, es gab in Kiel sogar eine Orkanböe von 119 km/h und sonst schwere Sturm- und orkanartige Böen mit einigen Sachschäden !

Somit ist die Sturmsaison 2017/2018 die stärkste seit 10 Jahren und regional einer der heftigsten seit 40 Jahren. Die ganzen Schäden der Sturmsaison 2017/2018 werden erst im Herbst 2018 berechnet sein und ich werde sie hier zusätzlich veröffentlichen.

Der DWD schrieb am 19.01.2018:

Die aktuelle Sturmsaison wurde am 14. September 2017 mit Sturm Sebastian ungewöhnlich früh eröffnet. Am 05. Oktober folgte Sturm Xavier und am 31. Oktober bereits der nächste schwere Sturm namens Herwart, der regional eng begrenzt sogar an die Windgeschwindigkeiten von Kyrill heran reichte. Am 2. Januar sorgte Sturm Burglind für Schäden in der Südhälfte Deutschlands und nun folgte mit Friederike einer der schwersten Stürme des vergangenen Jahrzehnts. Die Häufung von schweren Stürmen ist in dieser Saison schon auffällig. Doch was ist der Grund dafür?

Die Ursache dafür ist, dass seit dem Herbst eine Westwetterlage vorherrschend war. Dabei ziehen Tiefdruckgebiete in rascher Abfolge vom Nordatlantik meist von Island kommend über die Nordsee nach Südskandinavien und beeinflussen mit ihren Ausläufern Mitteleuropa. An der Südflanke dieser Tiefdruckgebiete bilden sich bei großen Temperaturgegensätzen immer wieder Randtiefs. Diese können sich dann zu Sturmtiefs entwickeln. Voraussetzung für eine aktive Sturmsaison ist also eine Westwetterlage, die über einen längeren Zeitraum stabil bleibt. Dies war auch Anfang der 90er Jahre der Fall, wo es in diesem Zeitraum ebenfalls zahlreiche große Stürme gab. Mit Beginn des neuen Jahrtausends hat die Zahl der Westwetterlagen und damit auch die Anzahl der Stürme deutlich abgenommen. Erst in der jüngeren Vergangenheit ist wieder eine Zunahme zu verzeichnen. Ob sich dieser Trend fortsetzen wird, oder ob es sich dabei nur um eine kurze Episode handelt, ist allerdings noch ungewiss.

https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2018/1/19.html

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Die Stürme haben seit 2013 wieder zugenommen, wir müssen nun abwarten ober die Sturmsaison 2017/2018 ein vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung war, oder es im nächsten Herbst/Winter und danach noch heftigere Sturm/Orkan Entwicklungen gibt sowie etwa 1989/1990 oder 1999/2000 !

Ein wärmeres Klima speichert mehr Energie, was die stärkere Stürme begünstigt !

Somit ist es nicht unmöglich das sogar in den nächsten Jahren ein Jahrhundert Orkan-Ereignis wie im Jahr 1703 für möglich sein könnte mit Böen über 200 Km/h, was selbst 1989/1990 und 1999/2000 weit übertreffen würde !

Wir beobachten die Stürme/Orkane weiter auf Sturmwetterblog.

Das war der Große Rückblick der Sturm/Orkansaison 2017/2018 !

Hans den 21.03.2018

Ankündigung: Rückblick auf die Sturmsaison 2017/2018 und Rückblick auf die Orkane Burglind und Friederike

Ich werde alsbald den Rückblick auf die kräftige Sturmsaison 2017/2018 ( Sturm/Orkantief: Sebastian, Xavier, Herwart, Burglind und Friederike ) hier auf Sturmwetterblog aufzeigen, sowie die beiden heftigen Orkantiefs Burglind und Friederike.

Besonders Orkan Friederike vom 18.01.2018 war im Bereich von Benelux über Westdeutschland bis in die östlichen Bundesländer sehr zerstörerisch und hat über 1 Mrd. € Schäden angerichtet. In NRW traten Orkanböen von über 140 km/h auf. Der Brocken im Harz erreichte nach über 20 Jahren wieder mehr als 200 Km/h was selbst Orkan Kyrill nicht schaffte.

Mehr dazu bald im Rückblick !

Hans und Johannes.von.Nepomuk