Update! Süd-Deutschland/Alpenrand, Alpen Dauerregen/Starkregen, Überflutungen möglich!

In den Alpen und in Süddeutschland ist teils kräftiger Regen aufgezogen, in der Nacht zu Sonntag und tagsüber dort oft Regen. In den nächsten 36 Stunden sind dort 25 / bis >50 l/m² Regen möglich, örtlich sind auch Gewitter möglich!

Für Süd-Deutschland/südlich der Donau wird Warnstufe 1 Starkregen/Dauerregen, wegen Regenmengen von 25 / >50 l/m² in 36 h, herausgegeben!

  • Es kann zu Überflutungen kommen!

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Warnstufen für Starkregen/Dauerregen:

  • Warnstufe 1: Es sind 20 bis 50 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 2: Es sind 50 bis 150 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 3: Es sind 150 bis über 300 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!

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In der Nacht zu Montag lässt der Regen in Süddeutschland/Alpen langsam nach und zieht nach Tschechien, danach meist trocken.

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Sturmwetterblog, den 31.07.2021

Wetter: Am Samstag zieht ein Randtief zur Nord-/Ostsee, im Norden Sturmböen möglich!

Über dem Ärmelkanal und den Britischen Inseln hat bildet sich aktuell ein Randtief, diese Tief zieht am Samstag zur Nord- und Ostsee, an der Südflanke wird es vorübergehend sehr windig mit stürmischen Böen und Sturmböen.

Wetterkarte ICON 12z, 850 hpa Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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Vom Ärmelkanal/Holland bis in den Nordwesten/Norden von Deutschland sind am Samstag starke bis stürmische Böen, örtlich Sturmböen um 80 Km/h!

Dazu im Nordwesten/Norden oft Schauer, örtlich Gewitter und Graupel möglich!

Sonst auch windig und vereinzelt Schauer, im Süden sind einzelne Gewitter möglich.

Die Temperaturen steigen auf 19 bis 26 Grad.

Es wird für den Nordwesten/Norden von Deutschland Sturm/Orkan Warnstufe 1, wegen stürmischen Böen/Sturmböen von 60 bis 85 Km/h, herausgegeben!

  • Es sind leichte Schäden möglich!

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Farbmarkierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km/h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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In der Nacht zu Sonntag lassen Wind und Schauer nach und es bleibt meist trocken, im Süden zieht aus den Alpen kräftiger Regen auf, örtlich sind Gewitter möglich.

Am Sonntag im Westen/Norden oft Schauer, örtlich Gewitter, in der Mitte meist trocken und nur selten Schauer, im Süden/Alpenrand kräftiger Regen, gegen Abend langsam nachlassend. Die Temperaturen erreichen 18 bis 25 Grad.

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Sturmwetterblog, den 30.07.2021

Im Südosten/Bayern aktuell Gewitter mit Sturm!

Im Südosten von Deutschland haben sich teils kräftige Gewitter gebildet, zudem gibt es dort bei Gewittern stürmische Böen/Sturmböen, örtlich schwere Sturmböen!

Auch im Nordwesten einzelne Schauer oder Gewitter.

Für den Nordwesten/Südosten von Deutschland wird Gewitterstufe 1, wegen Starkregen von 15 / 25 l/m², Hagel von 1 / 2 cm und stürmischen Böen/Sturmböen, örtlich schweren Sturmböen von 70 / 90 Km/h, herausgegeben!

  • Es können örtlich Straßen und Keller überflutet werden, durch Wind/Sturm Äste abbrechen/Bäume entwurzelt werden, sowie leichte Schäden an Häusern möglich, auch Schäden durch Blitze möglich!

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In der Nacht zu Samstag ziehen Schauer und Gewitter nach Osten weiter, danach meist trocken.

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Sturmwetterblog, den 30.07.2021

Aktuell aus Westen Regen, Schauer und Gewitter!

Im Westen von Deutschland gibt es aktuell schauerartigen Regen, örtlich auch Gewitter mit Starkregen. Die Schauer und Gewitter ziehen am Abend weiter Richtung Nordosten.

Es wird für den Westen und Norden von Deutschland Gewitterstufe 1, wegen Starkregen von 15 / 30 l/m², Hagel von 1 / 2 cm und Windböen/stürmischen Böen von 55 / 70 Km/h, herausgegeben!

  • Es können örtlich Straßen und Keller überflutete werden, durch Windböen/stürmische Böen einzelne Äste abbrechen, Schäden durch Blitze möglich!

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In der Nacht ziehen die Schauer und Gewitter Richtung Nord-/Ostsee ab und von Westen wird es trocken.

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Sturmwetterblog, den 27.07.2021

Heute aus Westen Schauer und Gewitter!

Heute wird es erst sonnig und trocken, ab dem späten Vormittag ziehen von Frankreich/Benelux Schauer und Gewitter, örtlich Unwetter in den Westen/Nordwesten und Südwesten!

Im Osten/Nordosten und Südosten bleibt es bis zum Abend meist trocken, dort in der Nacht zum Sonntag einzelne Schauer oder Gewitter möglich.

Die Temperaturen steigen auf 23 bis 30 Grad.

Am Sonntag schwülwarm und neben Sonne/Wolken sind Gewitter/Unwetter möglich!

Es wird für ganz Deutschland Gewitterstufe 2, wegen Starkregen von 25 / >40 l/m², Hagel von 2 / 5 cm und Sturm-/schweren Sturmböen von 75 / >90 Km/h, herausgegeben!

  • Es kann zu Überflutungen kommen, durch Sturm können Äste abbrechen, Bäume entwurzelt werden sowie Schäden an Häusern möglich, auch Schäden durch Blitze möglich!

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Auch am Montag schwül mit Schauern und Gewittern.

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Sturmwetterblog, den 24.07.2021

Wetter-Trend: Bis Freitag oft sonnig und trocken, am Wochenende Gewitter möglich!

In den letzten Tagen wurde es oft sonnig und trocken bei mäßig- bis sommerlich warmen Temperaturen und es gab nur örtlich Schauer oder Gewitter.

Bis Freitag bleibt es überwiegend trocken, dazu scheint neben ein paar Wolken oft die Sonne, nur ganz vereinzelt Richtung Südwesten Schauer oder Gewitter möglich.

Die Temperaturen steigen auf 21 bis 29 Grad, am Donnerstag und Freitag im Südwesten bis 31 Grad. Nachts kühlt es auf 16 bis 8 Grad ab.

Am Samstag schwül-warm/heiß und von Westen teils kräftige Schauer und Gewitter, örtlich Unwetter mit Starkregen, auch am Sonntag schwülwarm und Gewitter möglich.

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Sturmwetterblog, den 20.07.2021

Rückblick auf Unwettertief „Bernd“ und die Starkregen/Dauerregenlage mit der Jahrhundert-Flut!

Am 13/14. Juli 2021 kam es durch das Tief „Bernd“ in Westdeutschland/Benelux zu extremen Starkregen/Dauerregen mit katastrophalen Sturzfluten und Hochwasser!

Inhalt:

  • Sommer 2021 – Gewitter, Unwetter und Starkregen
  • Tief „Bernd“ und die Sturzflut von Westdeutschland
  • Neue Regen-Rekorde
  • Katastrophale Sturzfluten und Hochwasser in Westdeutschland/Benelux
  • Klima-Erwärmung und Auswirkung auf Gewitter/Starkregen und Rückblick auf vergangene Unwetter-/Hochwasserlagen

Sommer 2021 – Gewitter, Unwetter und Starkregen

Der Sommer 2021 war bisher zu warm und deutlich zu nass, nach einem kühlen Frühling, startete der Juni 2021 sehr warm und es gab oft Gewitter- und Unwetterlagen.

Im Juli blieb die Großwetterlage über Europa ähnlich wie im Juni und es gab in Deutschland/Mitteleuropa immer wieder Gewitter und Unwetter mit Starkregen und Überflutungen.

Am 12. Juli 2021 baute sich dann die Wetterlage TM (Tief Mitteleuropa) auf.

Das Tief „Bernd“ zog ursprünglich vom Atlantik als Höhentief nach West-/Mitteleuropa, über dem Atlantik nahe lag ein kräftiges Hoch, ebenfalls gab es auch über dem Baltikum/Russland ein kräftiges Hoch, wo durch warme Luft von Südeuropa nach Mittel-/Osteuropa strömte, diese warme Luft gelangte floss auf der Nordseite von Tief Bernd, etwa Polen/Norddeutschland in den Tiefkern, südlich von Tief Bernd floss kühle Luft vom Atlantik nach Frankreich bis zu den Alpen. Dadurch konnten sich die Regengebiete von Tief Bernd deutlich verstärken.

Wetterkarte GFS, 500 hpa:

https://www.wetterzentrale.de/

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ECMWF akkumulierte Regenmenge:

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Die Wetterdienste wie zum Beispiel der DWD (Deutscher Wetterdienst) und auch viele private Wetterdienste gaben eine Warnung vor Starkregen und Dauerregen mit 24 bis 72 stündigen Regenmengen von 50 / 250 l/m², heraus!

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Am Montag den 12. Juli gab es bereits im Westen und Südwesten von Deutschland, insbesondere in Baden-Württemberg kräftigen Regen mit 15 bis >50 l/m².

https://mtwetter.de/

Am Dienstag den 13. Juli baute sich auf der nördlichen warmen Tiefseite an der Grenze zur kühlen Luft (Tschechien/Polen und Nord-/Ostdeutschland) eine Gewitterlage auf. Am Nachmittag kam es von Tschechien bis zu den östlichen Mittelgebirgen zu teils kräftigen Gewittern und Unwettern mit Starkregen und örtlich Überflutungen.

In Westdeutschland blieb es vorerst noch bei einzelnen Schauern.

Gegen Abend verstärkten sich auch im Westen die Schauern und es kam auch zu Gewittern. Besonders über der Mitte von NRW verclusterten einige Schauer und gingen in größere Starkregengebiete über.

Im Osten von Deutschland lösten sich die meisten Schauer und Gewitter wieder auf.

Tief „Bernd“ und die Sturzflut von Westdeutschland

Am späten Abend hatte sich dann hauptsächlich über NRW ein großes Regengebiet formiert. Im Bergischen Land besonders in der Region um Hagen gab es stundelangen Starkregen mit teils >100 l/m² und großen Überflutungen.

https://mtwetter.de/

Während der Nacht zum 14. Juli regnete es in Westdeutschland weiter, oft gab es auch Starkregen (>17 l/m² in einer Stunde).

Am Mittwoch-Vormittag des 14. Juli gab es besonders von der Mitte über Süd-NRW und bis Rheinland-Pfalz/Saarland, sowie in Ost-Belgien/Holland teils kräftigen Dauerregen/Starkregen. In der Region um Hagen wo es am Abend des 13. Juli und der in der Nacht zum 14. Juli schon zu über 100 l/m² Regen kam, summierten sich die Regenmengen dann schon auf über 150 l/m² und es gab teils katastrophale Überflutungen.

Auch aus anderen teilen von NRW und dem Rheinland wurden erste Überschwemmungen gemeldet.

Am Nachmittag des 14. Juli verstärkten sich von Niedersachsen/Ostwestfalen her Schauer und Gewitter, von der Region Osnabrück/nördliches Münsterland bis ins östliche Ruhrgebiet formierten sich gewittrige Starkregenfälle, diese zogen unter Verstärkung in die Mitte und den Süden von NRW, wo es mittlerweile schon flächig zu 50 bis 150 l/m² Regen gab.

Das neue Starkregengebiet zog dann am späten Nachmittag vom Münsterland bis nach Rheinland-Pfalz und es gab nochmals 25 bis ca. 80 l/m² Regen in wenigen Stunden.

Am Abend gab es von der Mitte über Süd-NRW und besonders im Norden von Rheinland-Pfalz große und teils katastrophale Sturzfluten und Überschwemmungen, da besonders Bäche und kleinere Flüsse die enormen Regenmengen nicht aufnehmen konnten und die Böden nach dem nassen Frühjahr und Juni 2021 ohnehin schon mit Wasser gesättigt waren.

https://mtwetter.de/

Am späten Abend des 14. Juli und in der Nacht zum 15. Juli lies der Regen in Westdeutschland und Benelux langsam nach und es bleib meist trocken.

Die Hochwasser-Situation wurde an den Flüssen in NRW/Rheinland-Pfalz, sowie in Ost-Belgien/Holland deutlich schlimmer.

Es kam zu großen Überschwemmungen, Sturzfluten rissen ganze Ortschaften mit sich und hinterließen ein Bilder der Zerstörung, Flüsse gingen über die Ufer und Dämme brachen.

Solche Überschwemmungen und Hochwasser gab es seit Jahrzehnten nicht mehr in Westdeutschland.

Erst am Donnerstag den 15. Juli wurde das Ausmaß der Hochwasser-Katastrophe langsam Sichtbar. Immer noch standen Orte unter Wasser, oder wurden von Sturzfluten über- und unterspült, Dämme brachen und es kam zu neuen Überflutungen.

Neue Regen-Rekorde

In Westdeutschland und Ost-Benelux fielen innerhalb von 72 Stunden ca. 100 bis 250 Liter Regen auf den Quadratmeter.

Am 14. Juli gab es in Süd-NRW und im Norden von Rheinland-Pfalz oft 100 bis 150 Liter Regen!

Es gab viele neue Regen-Rekorde, wie zum Beispiel in Köln, wo 153 Liter Regen in 24 Stunden fielen.

Regenmengen vom 14. Juli 2021:

153.5x2968Köln-Stammheim
A+
NW43
144.8x2497Kall-Sistig
A+
NW505
129.2x902Dahlem-Schmidtheim
A+
NW573
124.1x4508Schneifelforsthaus
A+
RP649
119.4x2213Lissendorf
A+
RP407
116.6x13781Gerolstein
A+
RP530
114.412.183098Lüdenscheid
A+
NW387
113.9x1327Weilerswist-Lommersum
A+
NW147
111.8x5619Wipperfürth-Gardeweg
A+
NW360
111.2x533Blankenheim-Ahrhütte
A+
NW402
110.0x2117Hellenthal-Udenbreth
A+
NW650
107.0x5483Wermelskirchen
M+
NW244
105.5x4017Prüm-Watzerath
A+
RP386
102.7x15455Schleiden-Morsbach
A+
NW500
101.1x2358Hückeswagen (Bevertalsperre)
https://www.mtwetter.de/

Katastrophale Sturzfluten und Hochwasser in Westdeutschland/Benelux

Die Sturzfluten und Überschwemmungen führten in Westdeutschland/Benelux zu unvorstellbaren Schäden, Toten und Verletzten. Ganze Ortschaften wurden teilweise zerstört. Bäche und Flüsse schwemmten Häuser weg oder brachten Gebäude zum Einstürzen, Autos, Bäume und jede Menge Utensilien wurden von Fluten mitgerissen. An etlichen Flüssen gab es neue Hochwasser-Rekorde, teilweise lagen die neuen Rekorde 1 bis 2 Meter über den alten Hochwasser-Rekorden.

Auch an den größeren Flüssen wie Rhein und Mosel gab es Hochwasser, hier konnten die Mengen jedoch, im Gegensatz zu Bächen und kleineren Flüssen moderat aufgenommen werden, da dort in den vergangenen Jahren viel zum Hochwasserschutz investiert wurde.

Das Tief Bernd löste sich am 15. und 16. Juli langsam auf und es gab nur vereinzelt noch Schauer oder Gewitter.

Klima-Erwärmung und Auswirkungen auf Gewitter/Starkregen und Rückblick auf vergangene Unwetter-/Hochwasserlagen

Die Rekord-Regenmengen von Tief Bernd über Westdeutschland/Benelux und die dadurch entstandene Flutkatastrophe, lösten in Deutschland und Europa eine heftige Debatte über den Klimaschutz aus.

Seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts steigen aufgrund der weltweiten Klima-Erwärmung die Temperaturen deutlich an.

Damit haben auch besonders in den Sommermonaten Gewitter, Unwetter- und Starkregenlagen deutlich zugenommen, daneben gibt es aber auch zunehmend mehr Hitze- und Dürre-Sommer wie etwa 2003, 2018/2019.

In Deutschland/Mitteleuropa gab es zum Beispiel 1992 und 1997 Unwettersommer. Im Jahr 1992 gab es besonders in der Mitte und im Süden von Deutschland immer wieder heftige Gewitter und Unwetter, mit Starkregen und sogar Orkanböen.

Im Sommer 1997 gab es durch eine VB-Lage das Jahrhundert-Hochwasser an der Oder.

Der nächste große Unwettersommer über Mitteleuropa ereignete sich im Jahre 2002, als es oft zu Starkregenlagen kam. Anfang August 2002 brachte eine VB-Lage ein Jahrhundert-Hochwasser vom östlichen Alpenraum über Tschechien/Polen bis Süd-Ostdeutschland.

In Zinnwald im Erzgebirge fielen am 12. August 2002 in 24 Stunden 312 l/m², was bis heute der höchste 24 Stunden Regen-Rekord ist.

Es kam damals zu einer Jahrhundert-Flut an der Elbe und viele Flüsse hatten Rekord-Hochwasser.

Doch seit 2013 wurden immer mehr neue Temperatur-Rekorde gemessen. Das Jahr 2014 war in Deutschland mit +2,14k (1961-1990) das bis dahin wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881.

Der Sommer 2014 brachte in großen Teilen von Deutschland/Mitteleuropa schwere Gewitter und Unwetter mit Starkregen und Orkanböen.

So z.B. das Pfingstunwetter aus dem Juni 2014, es gab von Ost-Belgien über NRW verbreitet schwere Sturm- und teils extreme Orkanböen mit insgesamt 650 Mio. Euro Schaden.

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Am 28/29. Juli 2014 gab es eine Konvergenz (Luftmassengrenze) vom Sauerland bis in den Osten von Holland. Es gab entlang der Luftmassengrenze immer wieder schwere Gewitter mit Wolkenbrüchen, nördlich von Münster fielen 292 l/m² innerhalb von 7 Stunden, was für den Zeitraum ein neuer Regen-Rekord ist, aber auch im Kreis Soest/Hamm gab es Rekord-Starkregen mit ca. 50 bis 100 l/m² und großen Überflutungen, die Feuerwehr in Hamm rückte über 700 mal aus. In Münster wurden über 5000 Hochwasser-Einsätze registriert.

Im Früh-Sommer 2016 gab es in Deutschland/Mitteleuropa eine 4-wöchige Gewitter- und Unwetterserie mit Starkregen, Hagel, Überflutungen und Tornados!

Ende Mai und Anfang Juni 2016 gab es durch Gewitter in Süddeutschland extremen Starkregen von örtlich 50 bis >200 l/m², es gab katastrophale Sturzfluten und Überschwemmungen, ganze Ortschaften wurden zerstört. In Hamburg wurden Doppel-Tornados gesichtet.

Der DWD gab im Sommer 2016 über 32.000 Wetterwarnungen heraus.

Auch im Sommer 2017 gab es in einigen teilen von Mitteleuropa extremen Starkregen.

Nach dem das Jahr 2014 in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung war, wurde es 2018 noch wärmer.

Das Jahr 2018 brachte nach nur vier Jahren einen neuen Temperatur-Rekord. Es war mit +2,25k (1961-1990) noch wärmer als 2014.

Der Sommer 2018 war mit +3,01k der zweit-wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Und auch das Jahr 2019 wurde ca. +2k zu warm, erneut gab es einen Hitze-Sommer mit +3k, noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881, wurden gleich zwei Sommer mit +3k Temperatur-Abweichung beobachtet!

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Das Jahr 2020 wurde wieder ähnlich warm wie 2018 und 2019, was ebenfalls noch nie seit 1881 beobachtet wurde.

Im Sommer 2020 gab es eine neuen Rekord von Starkregen-Warnungen des DWD, besonders im August gab es eine Gewitter- und Unwetterserie. Der August 2020 war der zweitwärmste Monat seit 1881.

Die Klima-Erwärmung wirkt sich besonders auf die Sommermonate aus. Seit 2013 können wir mehr Hitze- und Dürre, aber auch Gewitter und Starkregen über Mitteleuropa beobachten.

Besonders langsam ziehende Gewitter mit Starkregen habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen wie etwa 2014, 2016/2018 und auch wie auch bisher in diesem Sommer.

Die klassischen Gewitterfronten, die aus Westen bzw. Frankreich/Benelux einmal quer über Deutschland ziehen und dann eine Abkühlung bringen sind in des weniger geworden. Entweder bilden sich keine Gewitterlinien oder sie lösen sich auf.

Stattdessen gibt es dafür immer mehr schwül-warme Wetterlagen mit den angesprochenen Gewittern, die sehr langsam, wegen fehlender Höhenströmung, ziehen, und oft teils katastrophale Regenmengen bringen oder sich mit anderen Gewittern verclustern und zu größeren Starkregengebieten wachsen.

Durch die Klima-Erwärmung bilden sich auch öfter Superzellen und Gewittercluster MCS/MCC, da einer warmen Atmosphäre mehr Wasser zur Verfügung steht und sich so Gewitterzellen lange halten können und dann je nach Wetterlage oder durch eigene Dynamik sich mit anderen Gewittern verbinden und so zu großen Gewitterclustern heranwachsen können, wie etwa 2014 (Pfingstunwetter) oder im Frühsommer 2016 mit den katastrophalen Überflutungen in Süd-Deutschland.

Für die Zukunft bedeutet das, dass sich besonders in Sommermonaten Gewitter und Starkregen verstärken werden, gleichzeitig kann es aber auch zu Hitze- und Dürresommern kommen wie 2018/2019, da liegt am Jetstream, der durch die Klima-Erwärmung und damit verbundenen kalt (Arktis) und warm (Äquator) Dynamik, deutlich schwächer wird, da sich die Wärme nach Norden ausdehnt und so auch die nördlichen Regionen auf der Nordhalbkugel erwärmen, was zu einem schwachen Jetstream führt.

Dadurch kommt es auch in Deutschland und Europa öfter zu Nord-/Südlagen bzw. meridionalen Wetterlagen, die im Sommer durch TM (Tief Mitteleuropa) oder HM (Hoch Mitteleuropa), Omega-Hoch, zu Gewitter/Starkregen mit Überflutungen oder zu Hitze und Dürre führen. Natürlich kann es auch Sommer geben, wo zwei dieser Wetterextreme gleichzeitig vorkommen.

Auch sind in Zukunft noch größere Regenmengen als 2002, 2013, 2014, 2016 oder 2021 möglich, wenn sich z.B. ein stärkeres Tief Mitteleuropa bildet und länger in den gleichen Regionen Starkregen bringt oder die gleiche Wetterlage zwei, drei mal im Sommer entsteht. Auch die angesprochen Gewittercluster werden in Zukunft öfter über Deutschland/Mitteleuropa entstehen.

Daher sollte nun viel für eine gesunde Umwelt und Klimaschutz investiert werden. Das denken in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft/Politik, sollte nun den Weg für eine Umweltfreundliche Basis aufbauen.

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Sturmwetterblog, den 19.07.2021

Update! In Süd-Bayern/Alpenrand sowie in Österreich Starkregen/Dauerregen!

Aus Norden ziehen Schauer und Gewitter Richtung Alpenrand/Österreich und bringen dort bis Montag-Früh teils kräftigen Starkregen/Dauerregen!

ACHTUNG!

Für Süd-Bayern/Alpenrand Warnstufe 2 Starkregen/Dauerregen mit Regenmengen von 50 bis 150 l/m² in 48 h möglich!

  • Es kann zu großen Überflutungen und Sturzfluten kommen, Bäche und Flüsse können stark anschwellen, Hochwasser möglich!

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Warnstufen für Starkregen/Dauerregen:

  • Warnstufe 1: Es sind 20 bis 50 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 2: Es sind 50 bis 150 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 3: Es sind 150 bis über 300 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!

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Am Montag lässt der Regen am Alpenrand und in Österreich nach. In Süd-Deutschland sind ab Montag Nachmittag einzelne Schauer und Gewitter möglich!

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Sturmwetterblog, den 17.07.2021

In Ostdeutschland/Sachsen einzelne Schauer und Gewitter!

In Ost-Deutschland haben sich heute einzelne Schauer und Gewitter gebildet, aktuell gibt es in Sachsen/Erzgebirge noch kräftige Schauer, auch Gewitter möglich!

Es wird für Sachsen Gewitterstufe 1, wegen Starkregen von 15 / 30 l/m² in 1 h, Hagel von 1 / 2 cm und Windböen/stürmischen Böen von 55 / 70 Km/h, herausgegeben!

  • Es können Straßen und Keller überflutet werden, durch Windböen/stürmische Böen können einzelne Äste abbrechen, Schäden durch Blitze möglich!

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In der Nacht zu Sonntag lassen Schauer und Gewitter nach und es bleibt meist trocken.

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Sturmwetterblog, den 17.07.2021

Warnstufe 3 Starkregen/Dauerregen für West-Deutschland!

Nach dem in den letzten Tagen von Montag-Abend bis zum heuten Donnerstag in West-/Südwest-Deutschland und vor allem in NRW oft 100 / 250 Liter Regen gefallen sind, gibt es dort teils große Überflutungen und an vielen Bächen und Flüssen starkes Hochwasser!

Bis Freitag Nachmittag können noch einzelne Schauer oder Gewitter über die Hochwassergebiete ziehen!

ACHTUNG!

Es wird für NRW Warnstufe 3 Starkregen/Dauerregen, wegen akkumulierten Regenmengen von 100 / 250 l/m² und durch einzelne Schauer und Gewitter mit berechneten 10 / 30 l/m² in West-NRW bis Freitag-Abend, herausgegeben!

  • Es gibt große Überflutungen und starkes Hochwasser an Bächen und Flüssen, auch am Rhein Hochwasser!

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Warnstufen für Starkregen/Dauerregen:

  • Warnstufe 1: Es sind 20 bis 50 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 2: Es sind 50 bis 150 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 3: Es sind 150 bis über 300 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!

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Am Wochenende nur noch selten Schauer und meist trocken, bei sommerlichen Temperaturen.

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Sturmwetterblog