Wetter-Prognose für das Sommer-Halbjahr und Sommer 2021

Nach dem der Winter 2020/2021 im Mittel von 1990-2020 lag, startet der Frühling etwas zu kalt, der März 2021 war nur leicht zu Mild bzw. im Durchschnitt und der April ist aktuell deutlich zu kalt und wird auch wohl zu kalt werden.

Welche Wetterlagen hatten wir über Europa seit September/Oktober 2020 ?

Es waren überwiegend meridonale Wetterlagen, also wenig atlantische Westlagen, sondern meist Troglagen oder aber Wetterlagen aus Norden, Osten und Süden.

Beispielsweise die Wetterlage Anfang Februar 2021, wo sich über Mitteleuropa eine starke Luftmassengrenze gebildet hatte, mit einer südlichen Höhenströmung und einer kalten Bodenströmung aus Nordosten, es gab starke Schneefälle, Gewitter, Sturmböen und Eisregen!

So eine Wetterlage wäre im Sommerhalbjahr noch heftiger, da es zu dann zu schweren Unwettern kommen könnte.

Wie geht es nach dem kalten April 2021 dann im Mai weiter ?

Die aktuellen kalten Nordlagen, die früher, also vor noch 20 Jahren regelmäßig im April kamen, und nur noch selten über Europa sind, wegen der Klima-Erwärmung und den deutlich zu milden April-Monaten 2007, 2009, 2011, 2014, 2018 und 2019, wird der Mai 2021 wohl deutlich wärmer werden, bereist Anfang Mai stellt sich die Wetterlage über Europa um.

Nach dem die kalten Luftmassen vom Nordpol bis Anfang Mai durch das Final-Warming der Jahreszeit entsprechend Richtung Äquator fließen, bleibt uns zwar die meridionale Grundstruktur erhalten, aber dann mit einer antizyklonalen südwestlichen und südlichen Luftströmung.

So das der Mai 2021 ehr warm wird, allerdings wird es keine Omega-Hochdruck-Wetterlage sein mit Sonne und nur einzelnen Wolken, sondern es baut mehr und mehr mit einem Hoch irgendwo über Süd- und Osteuropa und Bodentiefs und Konvergenzen über Südwest-/Mitteleuropa auf, zudem ist über dem östlichen Atlantik und Westeuropa ebenfalls ein Tief möglich, während sich über Skandinavien schwacher Hochdruck-Einfluss von dem Hoch über Südost-Europa aufbaut.

An der zwar insgesamt sommerlichen und teils sehr warmen Wetterlage im Mai, wird es dann nicht nur Sonne/Wolken geben, sondern es wird meist schwülwarm mit heftigen Schauern und Gewittern. Es könnte sich somit eine ähnliche Wetterlage über Mitteleuropa aufbauen wie im Frühjahr 2016 und 2018 mit schweren Unwettern und Starkregen.

Die Variante der möglichen Wetterlage ab Mai ist aus den vergangenen Wetterlagen seit September absehbar, das sich im Sommerhalbjahr und im Sommer meridionale Wetterlagen mit Luftmassengrenzen oft als Unwetter-/Starkregenlagen erweisen.

Eine Fortbestand der aktuellen kalten Nordlagen bis weit in den Mai, ist derzeit nicht zu sehen, auch wenn dies eine geringe Möglichkeit darstellt.

Die sommerliche Wetterlage mit Gewittern-/Unwettern und auch Starkgregen wird sich wohl im Juni und auch Juli fortsetzen, neben kurzen heißen Südwest-/Südlagen mit Temperaturen von >30 / 35 Grad, ist es oft schwülwarm mit Luftmassengrenzen oder auch sogar VB-Wetterlagen die schwere Gewitter- und Unwetter mit Starkregen und Hochwasser bringen könnten, da es dann wegen fehlender Höhenströmung in den selben Regionen oft zu Gewittern und Starkregen kommt, ohne das die Gewitter weiterziehen, sondern am selben Ort zu Überflutungen führen können.

Es wird also eine ähnliche Wetterlage wie im August 2020, April/Mai 2018 und Frühsommer 2016, sowie im Sommer 2014, wo es in Deutschland/Mitteleuropa zu Rekord-Unwettern kam, bsp. das Pfingstunwetter Juni 2014 in NRW, Starkregen NRW Juli 2014, Starkregen/Wolkenbrüche und Tornados Frühjahr 2016.

Natürlich kann man jetzt nicht sagen wo und wie stark die Gewitter-/Unwetter werden, aber da die Grundstruktur der meridionalen Wetterlagen die wir in den letzten Monaten hatten, erhalten bleibt wird es wohl kein Hitze- und Dürresommer wie die Extrem Sommer 2018/2019, sondern ein Gewitter- und Unwetter Sommer, wie 2017 (Süden/Alpen), 2016 und 2014 oder auch 2002.

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Im August 2021 wird vorerst die schwülwarme Gewitter- und auch Dauerregen/Starkregenlagen die sich oft an Bodenkonvergenzen und Luftmassengrenzen entwickeln weiter geben, danach als eventuell Mitte/Ende des Monats könnte sich eine Westlage aufbauen, so wären im September 2021 West- und Südwestlagen mit regen/Wind und warmen/heißen Abschnitten mit Schauern und Gewittern möglich, diese mögliche Wetterkonstellation könnte dann bis in den Oktober 2021 anhalten.

Insgesamt wird das Sommerhalbjahr und der Sommer 2021 schwülwarm mit Gewittern-/Unwettern und Starkregen/Dauerregen. Somit könnte der Sommer 2021 eventuell sogar zu nass werden.

Mit einer geringen Möglichkeit ist aber auch ein Hitzesommer wie etwa 2018/2019 denkbar, was allerdings verheerend für die Landwirtschaft und Wälder wäre, da durch die Hitzesommer 2018/2019 schon viele Fichten abgestorben sind. Der Sommer 2020 der von Mai bis Ende Juli sehr Gewitterarm war und oft trockene Nordlagen hatte, dann aber mit dem Gewitter-August sogar Rekorde von Starkregen-Ereignissen brachte, wäre dann der August 2020 in etwa zu vergleichen mit der Sommerhalbjahr/Sommer-Prognose 2021.

Durch die Klima-Erwärmung sind in den letzten 20 Jahren schwülwarme Gewitterlagen, wo es oft wenig Höhenströmung gab, so dass Gewitter/Starkregen oft über der selben Regionen verblieben, wo sie sich gebildet hatten und dort dann schwere Überflutungen und Hochwasser brachten, diese Wetterlagen könnten sich oft von Mai bis Ende August vor allem über Mittel- und Osteuropa entwickeln. Der Sommer 2021 wird dann eventuell zu nass und etwas zu warm.

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Sturmwetterblog, den 14.04.2021

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