Dienstag bis Donnerstag sehr mild bis warm und Sonne

Von Dienstag bis Donnerstag wird es vorübergehend ungewöhnlich mild bzw. warm für Ende März. In Deutschland/Mitteleuropa steigen die Temperaturen auf 20 bis 27 Grad, auch Nachts bleibt es relativ mild.

Dazu scheint oft die Sonne und nur selten Wolken. Ab Freitag wird es aus Norden etwas kühler.

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Sturmwetterblog, den 29.03.2021

In der Nacht zu Samstag und tagsüber aus Westen Schauer und örtlich Gewitter mit Sturmböen

In der Nacht zieht von Nordfrankreich/BeNeLux eine Kaltfront mit teils kräftigen Schauern und örtlich Gewitter und Graupel in den Westen von Deutschland, dazu wird es windig und es sind besonders an der Kaltfront stürmische Böen und einzelne Sturmböen 65-80 Km/h möglich!

Tagsüber, bis auf den Alpenrand verbreitet kräftige Schauer, örtlich Gewitter und Graupel, vereinzelt auch Schneeregen und nasser Schnee bis ins Flachland, dazu sehr windig mit einzelnen stürmischen Böen und Sturmböen von 60-80 Km/h.

Am Abend lassen die Schauer aus Westen langsam nach.

Die Temperaturen erreichen 8 bis 14 Grad.

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Sturmwetterblog, den 26.03.2021

Warum ein neues Umweltbewusstsein und vegane Ernährung sich für die Erde, das Klima und die Menschheit nachhaltig positiv auswirkt

In den letzten Jahren erlebte die Menschheit mehrere Globale Krisen, wie z.B. die aktuelle Klima-Erwärmung, Flüchtlingsströme, sowie den aktuellen CV-19 Virus. Diese Umwandlungen in der menschlichen Gesellschaft führten einerseits zur einer dualistischen Sichtweise, die aber längst nicht neu war, sondern quasi durch die globalen Umwälzungen erst dadurch Sichtbar wurde und so überarbeitet werden kann, den Dualismus führt nur zu Ideologisierung bestimmter dogmatischer Vorstellungen, welche für die Entwicklung der Menschheit veraltet sind und durch ein neues Bewusstsein überwunden wird.

Inhalt:

  • Griechische Philosophie und Scholastik im Mittelalter
  • Die Zeit des Rationalismus und der neuen Ideen
  • Das Schisma von Naturwissenschaft und Romantik
  • Naturalismus und die Industrialisierung in Europa
  • Werte Denken und Materialismus in Philosophie, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft
  • Erste globale Umweltschäden
  • Die weltweite Klima-Erwärmung
  • Weltweit neue Temperatur-Rekorde und extreme Wetterphänomene
  • Ein neues Umweltbewusstsein im menschlichen Kollektiv
  • Tiere, Pflanzen und eine vegane Ernährung
  • Der bewusste Mensch im Einklang mit der Natur für eine gesunde und bessere Zukunft

Um aber mit Klimawandel, Energie, Wirtschaft und Medizin richtig umzugehen, erfordert gerade diese Sichtbarkeit der gesellschaftlichen Schwächen ein neues Bewusstsein der Menschen.

Nun sollten wir auch die Frage stellen, warum die Menschheit bzw. die Industrie-Länder ein so negatives Umweltbewusstsein im Kontext mit einer wässrigen Umweltpolitik für sich Jahrzehntelang vereinbaren konnte ?

Dazu gehen wir einmal zurück bis ins Mittelalter, also etwa die Zeit vom 11. bis 14. Jahrhundert.

Das europäische Mittelalter und auch der zum teil der Orient waren geprägt von einer starken religiösen Dogmatik. Es gab zwar generell eine religiöse und auch teils spirituelle Strömungen in der damaligen Gesellschaft, den Grundtenor gab allerdings die damalige römisch-kath. Kirche vor.

Woraus bestand das Wissen der römisch-kath. Kirche im Mittelalter ?

Ein großer Teil des Wissens der mittelalterlichen römisch-kath. Kirche war ein Konsortium aus griechischer Philosophie, den Lehren der frühen Kirchenväter und sogar ein wenig arabischer Mystik. Die Kombination aus griechischer Philosophie und arabischer Mystik fungierte im Mittelalter unter einem neuen Namen der Scholastik als theologisches Resultat der menschlichen Wissenschaft.

Die wohl berühmtesten Scholastiker waren Albertus Magnus und Thomas von Aquin. Die Scholastik ist sozusagen die Philosophie des Aristoteles der ca. 384 – 322 vor Chr. lebte und ein Berater von Alexander dem Großen war.

Aristoteles

Die philosophischen- und auch wissenschaftlichen Schriften des Aristoteles sind über Umwegen von einigen arabischen Mystikern aufgefasst worden, wie z.B. Averroes und Avicena, von den arabischen Mystikern, welche die Schriften des Aristoteles neu kommentierten, gelangte das Wissen nach Südeuropa, einer der ersten Scholastiker war Anselm von Canterbury, der u.a. auch den ontologischen Gottesbeweis formulierte.

Von da aus wurde die neuen theologisch formulierte Lehre des Aristoteles via Scholastik, dann einer der Grundlegenden Bausteine der römisch-kath. Kirche. Das bedeutet auch, das neue Wissenschaften und philosophische Anschauungen, die nicht in das Kanon der damaligen r-k. Kirche passten, wurde entweder umgeschrieben oder landeten auf dem Index.

So war es bis zum 16. Jahrhundert schwierig sich wissenschaftlich und neu-denken zu orientieren.

Erst mit Philosophen wie Rene Descartes, Newton, Leibniz, Spinoza und Francis Bacon konnte das scholastische Denken aus Europa weichen und neue philosophische Denkweisen sich durchsetzen.

Der Rationalismus (lat. ratio = Vernunft) setzte sich überwiegend als Denkrichtung in der Philosophie und Theologie durch, worunter wiederum auch wissenschaftliche Forschungen begriffen waren.

Der Rationalismus wurde durch den Idealismus abgelöst. Beide Strömungen verstanden den Menschen als ein Subjekt in der Natur. Aus der Philosophie von Rene Descartes, Thomas Hobbes, Francis Bacon und später Ludwig Feuerbach wurde die Metaphysik in der Philosophie stark reduziert.

Die neu-entstanden experimentelle und auf einem rationalistischen und reduktionistischen Grundgedanken aufbauende Naturwissenschaft, koppelte sich nun ca. ab dem 18. Jahrhundert immer mehr vom spirituellen denken ab und es kam insbesondere durch Ludwig Feuerbach, Darwin und später Freud zu einem wissenschaftlichen Naturalismus, der oftmals auch mit Atheismus einherging. Religion und Spiritualität, wie sie z.B. noch in der Antike oder im Mittelalter in der Scholastik zu finden waren, hatten von dann an kaum noch Platz im Denken wissenschaftlicher Expertise.

Denker und Wissenschaftler die trotzdem Wissenschaft und Spiritualität verbanden, wurden als Romantiker verstanden. Worunter z. B. auch der berühmte Dichter und Wissenschaftler Goethe zählt.

Durch den neuen Naturalismus entwickelte sich nun eine Wissenschaft mit vielen neuen Erfindungen. Das Industrielle Zeitalter ab dem 19. Jahrhundert ging den Detailfragen in den Dingen und Gegenständen nach.

So entwickelten sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zwei große Denkströmungen in Europa und auch zunehmend in anderen teilen der Welt, vorwiegend in den Industrieländern.

Es waren das materialistische- auf dem Naturalismus stehen Weltbild der Naturwissenschaft, woraus sich dann die Industrie und so auch die Wirtschaft entwickelte. Der Mensch und auch die Natur, also auch Tiere und Pflanzen wurden nur als zufällige- aus Atomen bestehen biologische Körper betrachtet, das spirituelle Denken bis zur Mitte des 20. Jh. kaum noch in den wissenschaftlichen Gedankengebäuden zu finden. Dieses Denken beeinflusste zunehmend die ganze westliche Kultur.

Aus diesem naturalistischen Denken, das fortan auch die gesamte Wirtschaft und Politik bestimmte, insbesondere in Europa und den USA, wurde auch die Bildung an Universitäten durch dieses einseitige Verständnis der Natur geformt.

Es ist nun nicht so, das uns die Naturwissenschaft nichts positives gebracht hätte, im Gegenteil. Es haben sich viele Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde deutlich verbessert. Viele Dinge sind heute leichter als früher.

Doch der Wissenschaft und Industrie und damit verbundenen Wirtschaft, ist das gesamte Umwelt-Bewusstsein abhanden gekommen. Bis zur Jahrtausendwende waren größtenteils nur materielle Werte für die Menschen erstrebenswert, da sich das naturalistische Weltbild in fast allen Bereichen der Gesellschaft durchgesetzt hat. Somit hatte der Mensch insgesamt den Bezug zur Umwelt stark verdrängt, bzw. die Natur und Umwelt nicht mehr wahrgenommen.

Die ersten negativen Folgen des falschen Verständnisses von Natur und Umwelt zeigten sich in der Verschmutzung von Luft- und den Ozeanen in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Menschen besonders in den Industrieländern, machten sich von da an nun Gedanken darüber, wie man zwar einerseits wissenschaftlich-technisch fortschrittlich denkt und auch handelt und zugleich so, das die Natur nun geschont wird.

Man kann schon sagen, das sich eine erste leichte Bewusstseins-Veränderung in den westlichen Industrieländern bemerkbar machte. Bis zur Jahrtausendwende wusste man nun auch dann durch die eigen Wissenschaft bestätigt, das Öl/Kernkraftwerke nicht auf dauerte ein optimaler Energielieferant ist. Das der Ausstoß von CO² schädlich für die gesamte Biosphäre der Erde ist. Das die Erde und Natur und Menschen nur einen technische Lösung basierend auf natürlichen Energien aufbauen kann und zwar so, das die Umwelt nicht dadurch geschädigt wird.

Wir sehen, das sich wenigsten langsam ein neues Denken in der noch stark materialistischen Gesellschaft bemerkbar macht.

Monate mit über +1°C haben seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jh. zugenommen:

Klima-Erwärmungs-Trend seit 1987

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Kalte Monate unter -1k haben seit ca. 1987 abgenommen:

Doch sehen wir auch, das der Treibhaus-Effekt und die Klima-Erwärmung stark voran schreitet und das Bewusstsein zur Umwelt und Natur und zum Menschen selbst in der heutigen Gesellschaft noch sehr schwach ausgeprägt ist.

Höchst-Temperaturen im Jahr von 1881-2020, Quelle: https://www.mtwetter.de/

Das materialistische Denken, das auf einem einseitigen Naturalismus aufbaut, wird aber gerade durch die folgen der Klima-Erwärmung nun stark hinterfragt. Seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jh. hat sich die Monate und Jahre auf der ganzen Welt stark erwärmt. Beispielsweise waren die Jahre 2014, 2018, 2019 und auch 2020 alle im Mittel alle über +2k (1961-1990) zu warm, das wurde seit 1881 so noch nicht beobachtet.

Nach dem Rekord-Sommer 2003 der in Deutschland +3,3k zu warm, wurde der Sommer 2018 +3,1k zu warm, die Frühjahrs-Monate April und Mai waren jedoch deutlich wärmer als 2003. Der April 2018 war ein neuer Rekord-Monat mit +5k Temp.-Abw. der Mai folgte mit einer Temp.-Abw. von fast +4k. Der Sommer 2018 (Juni, Juli und August) selbst war +3,1 k zu warm.

Nach dem das Jahr 2014 mit +2,1k das erste Jahr in Deutschland war, das die 2 Grad Marke überboten hatte, wurde der alte Rekord von 2014 im Jahr 2018 deutlich übertroffen. Das Jahr 2018 war in Deutschland war in Deutschland +2,25k (1961-1990) zu warm.

Durch die Klima-Erwärmung wurden auch 2019 und 2020 ähnlich warm wie 2018, was in der Meteorologie so noch nicht beobachtet wurde.

Hinzu kommen im Sommer 2019 der auch +3k zu warm wurde, zwei ungewöhnlich starke Hitzewellen. Der Juni 2019 wurde nach 2003 ein neuer Rekord-Monat mit +4,5k Temp.-Abw.:

Die zweite Hitzewelle folgte Ende Juli 2019. Eine noch nie beobachtete Hitzeblase legte sich von Südeuropa über West- und Mitteleuropa. In Deutschland wurden am 25. Juli 2019 an mindestens 22 DWD Wetterstationen Temperaturen von über 40 Grad gemessen. Es wurden sogar erstmals an drei Wetterstationen mehr als 41 Grad in Deutschland registriert und zwar in NRW!

https://mtwetter.de/

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Aber auch in anderen teilen von Europa war es Rekord-Heiß, in Frankreich wurden fast 47 Grad gemessen.

Die Hitzewellen in den Sommern 2018, 2019 und auch teilweise 2020 brachten enorme Dürreschäden in ganz Europa. Landwirte kannten selbst solche Szenarien nur aus Klima-Modellen, doch glaubten viele, das eine so starke Hitze und Dürre wohl erst um das 2050 kommen würde. Nun sehen wir das extreme Hitze und Dürre innerhalb von drei Sommern ganz Europa heimsuchte.

Auch Wetterextreme haben besonders in den Frühjahrs- und Sommer-Monaten deutlich zugenommen. Durch die globale Erwärmung haben sich Luftströme verändert und verlangsamt. Neben den Hitzewellen, haben in Europa Gewitter-/Unwetterlagen in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Beispielsweise gab es im Sommer 2013 neben der Jahrhundert-Flut im Alpenraum, auch schwere Hagelunwetter. In Süddeutschland wurden Hagelkörner von über 13 cm Durchmesser beobachtet.

Im Sommer 2014 gab es besonders von Nordfrankreich über Benelux bis in den Westen von Deutschland schwere Unwetter. Am 9/10. Juni 2014 haben sich bei Paris Superzellen gebildet, diese zogen mit deutlicher Verstärkung bis zum Abend des 9. Juni 2014 nach Benelux, dort Verclusterten sich die Gewitterzellen mit weiteren gewittern, so das ein großer MCS bzw. MCC entstand. Von Belgien über Westdeutschland kam es am Abend am 9. Juni 2014 durch den Gewittercluster (MCC) zu teils extremen Orkanböen und 100.000 Blitzen!

Das sogenannte Pfingstunwetter brachte von Belgien über NRW bis in den Südwesten von Niedersachsen verbreitet Sturm von 70 bis 100 Km/h, von der Eifel über den Niederrhein bis zum Ruhrgebiet verbreitet Orkanböen >130 Km/h, einige Schäden deuten auf Böen über 150 Km/h hin!

Nach Angaben des DWD (Deutscher Wetterdienst), war das ein Unwettercluster den NRW so seit Jahrzehnten noch nicht erlebt hatte. das Pfingstunwetter verursachte ca. 650 Mio. Euro Schaden, mehrere 100.000 Festmeter Holz wurden allein in NRW geworfen, dazu gab es ca. 100.000 Blitze und 6 Tote durch das Unwetter!

Link:

https://sturmwetterblog.wordpress.com/2020/12/12/pfingstunwetter-ela-2014-erlebnis-bericht-einer-historischen-unwetterserie/

Nur sieben Wochen später gab es wieder ein Jahrhundert-Unwetter in NRW zwischen Sauerland und dem nördlichen Münsterland bildeten sich an einer Konvergenz (Luftmassengrenze) wiederholt schwere Gewitter mit Starkregen, besonders in Münster, Greven und Hamm gab es schwere Überschwemmungen. Nördlich von Münster wurden in 7 Stunden 292 l/m² Regen gemessen.

Im Sommer 2016 gab der DWD knapp 32.000 Unwetterwarnungen heraus. Von Mai bis Juni gab es in Europa eine 4 wöchige Unwetterserie mit Gewittern, Tornados und schwere Überflutungen. In Süddeutschland wurden Ende Mai 2016 und Anfang Juni 2016 mehrere Dörfer von Sturzfluten völlig zerstört.

Im August 2020 gab es neben einer starken Hitzewelle vor allem von Benelux bis West-/Süddeutschland fast täglich Gewitter und Unwetter.

Aber nicht nur die Sommermonate, sondern auch im Winterhalbjahr gibt es kaum noch Frostwetterlagen.

Seit 1990 gibt es immer mildere Winter:

Nicht nur in Europa machten sich die Folgen der Klima-Erwärmung stark bemerkbar, in allen teilen der Welt führen Hitzellen/Dürren und Waldbrände, Stürme, Unwetter/Überschwemmungen zu verheerenden Schäden und zwar auch in Regionen die vor einigen Jahrzehnten nur selten mit hiesigen Klima-Phänomen zu tun hatten.

Der Anstieg des Meeresspiegels und das abtauen vom Eis in der arktischen Nord und Südpols ist wissenschaftlich Messbar.

Seit 2018 sind nun zahlreiche Bewegungen auf der Welt entstanden, die eine Umweltbewusste Industrie und Wirtschaft inklusive Politik fordern.

Die Menschen merken, das sich das Klima geändert hat und das ihre bisherige Lebensweise, die auf einem veraltetem naturalistischen und materialistischen Werte-Prinzip beruht, für eine gesunde Zukunft des Planeten Erde, falsch ist.

Somit gleichen sich metaphysische Fragen nach dem Sein und Sinn der Natur in Religion und Wissenschaft wieder an. In der Physik wird nicht von einem einfachen zufälligen Teilchen ausgegangen, das quasi ex-nihil entstanden ist und so die Welt und Menschen erschaffen hat, mit dem einzigen erstreben von materiellen Werten, was eine Raubbau der Natur gleicht.

Die Quantenphysik und Quanten-Theorie ist mittlerweile viel weiter. Man weis inzwischen das unsere materielle Welt, also die Welt des Sichtbaren Lichts nur 5 % vom Sein sind. Das andere wird in der Kosmologie als dunkle Materie und die noch mysteriösere dunkle Energie genannt.

Der Mensch sowie die gesamte Natur auch Tiere und Pflanzen haben eine Seele. Viele Menschen spüren intuitiv das wir so wie bisher, also Rücksichtslos der Natur gegenüber, nicht mehr weiterleben können. Viele Menschen ernähren sich nun vegetarisch und vegan, da eine pflanzliche Ernährung Umweltbewusster ist. Tiere sind keine nahrungs-Ergänzungsmittel, sondern leben als gleichwertige Tiere neben uns.

Natürlich können die Menschen die noch Fleisch essen, weiter Fleisch als ihre Haupternährung betrachten, doch werden auch in Zukunft die großen Schlachthöfe zunehmend verschwinden. Und nur noch ausgewähltes Biofleisch für die Menschen verfügbar sein. So wird sich eine vegetarische und vegane Ernährung sich in Zukunft im Bewusstsein der Menschheit immer weiter fokussieren.

Die Industrie wird auf erneuerbare Energien umsetzen, was gleichzeitig auch ein Umdenken in der Wirtschaft bedeutet. Die Gesellschaft wird insgesamt einheitlicher denken. das alte dualistische Denk-Prinzip wird damit nachhaltig überwunden und begünstig eine positive Entwicklung auf diesem Planeten.

Der Meteorologe Marcus Wadsak schreibt in seinem Buch: Klimawandel – Fakten gegen Fake und Fiction:

In vielen Bereichen finden Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und die höheren Temperaturen bereits statt und es werden laufend mehr.

Die oft geführte Diskussion, ob Anpassung die Reduktion und Vermeidung von Treibhausgasen ersetzen kann, wird von führenden Klimaexperten so beantwortet: „In Wahrheit ist beides unerlässlich: Erhebliche Anpassung an den Klimawandel wird auch bei einer Erwärmung um global ’nur‘ 2°C notwendig sein. Und ohne eine Begrenzung des Klimawandels auf höchstens 2°C wäre eine erfolgreiche Anpassung an den Klimawandel kaum möglich.“ Es gibt so viel zu tun, wie auch der US-amerikanische Klimatologe Michael E. Mann schreibt: „Wir haben unsere Aufgabe. Wir müssen die Ozeane erhalten. Wir müssen die Regenwälder schützen. Wir haben Ackerland und Küsten zu verteidigen. Wir haben die ganze Palette spektakulärer Arten, zu deren Hirten wir uns entwickelt haben. Es ist an der Zeit, uns entsprechend zu verhalten.“

Noch knapper formulierte es Greta Thunberg in ihrer Rede beim Weltklimagipfel in Madrid: „Die Hoffnung liegt bei uns Menschen“.

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Ein neues Bewusstsein zur Natur und Umwelt wird sich in mehreren Ebene der menschlichen Denk- und Lebensweise etablieren:

  • Ein erweitertes Verständnis der Naturphilosophie
  • Menschen, Tiere und Pflanzen leben als gleichwertige Geschöpfe nebeneinander
  • Bio- und Vegane Ernährung manifestieren sich im Fokus der Gesellschaft
  • Ganzheitliches Denken, anstatt materialistischen Werte-Denken
  • Klimabewusste Wirtschaft und Politik
  • Umweltbewusstes Verständnis vom Spiritualität, Naturwissenschaft, Medizin und Bildung

Ich denke, das die meisten Menschen sich auf der Erde allmählich sich an diesen Stichpunkten orientieren. Somit wird sich auch auf diesem Planeten eine zunehmend gesündere Lebensweise in der Gesellschaft entwickelt und auch die klafft zwischen Arm und Reich und somit das ganze dualistisch-materielle Denken wird verschwinden und eine ganzheitlich Wahrnehmung wird im Menschen wachsen und in seinem Bewusstsein zu neuen und besseren Wegen führen, in dem er sich als Teil des Universums/Natur sieht.

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Sturmwetterblog, 21/22. März 2021

Wetter: Nach kühlen Tagen deutlich milder

Nach der stürmischen Westlage mit den Sturmtiefs „Klaus“ und „Luis“ floss auf der Rückseite arktische Kaltluft aus Norden/Nordosten nach Mitteleuropa, Nachts gab es oft noch Frost.

In den nächsten Tagen wird es langsam wärmer, Richtung Ende März sind mit einer Südwestlage auch über 20 Grad möglich. Noch ist aber unklar, wie sich die Wetterlage genau entwickelt.

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Sturmwetterblog, 21.03.2021

Update! Sturmtief Luis mit Graupelgewittern und schweren Sturmböen!

Nach Sturmtief Klaus vom Donnerstag und einer stürmischen Randwelle am Freitag, zieht heute das nächste Sturmtief Luis von Atlantik nach West-/Mitteleuropa.

In den nächsten Stunden sind von Nordfrankreich/BeNeLux bis in den gesamten Westen/Süden und der Mitte von Deutschland oft stürmische Böen und Sturmböen von 65 bis 85 Km/h möglich, örtlich schwere Sturmböen um 90 Km/h!

Dazu kommt Regen auf. Am Vormittag zieht aus Benelux die Kaltfront mit kräftigen Gewittern nach Deutschland, dabei sind Graupel/Hagel und schwere Sturmböen um 90-100 Km/h möglich, ganz vereinzelt orkanartige Böen um 105 Km/h!

Im Trogsektor hinter der Kaltfront kommt es zu weiteren Schauern und Gewittern, teils mit Graupel. Dazu weiter starker Wind mit stürmischen Böen/Sturmböen, örtlich schwere Sturmböen, auf den Bergen orkanartige Böen, auf dem Brocken, Feldberg, Wendelstein und Zugspitze auch Orkanböen!

In der Nacht zu Sonntag und tagsüber weitere Schauer, teils mit Graupel und Schneeregen, in den Bergen oberhalb 500 Meter Schnee, weiter sehr windig, in Schauern Sturmböen möglich!

Die Temperaturen gehen deutlich zurück.

Sturmwarnung 10:00 / 20:00 Uhr:

Für den Westen/Nordwesten, Mitte und Süden von Deutschland wird Sturm/Orkan Warnstufe 1, wegen stürmischen Böen/Sturmböen, örtlich schweren Sturmböen 65-90 Km/h, herausgegeben!

  • Es kann zu leichten Sturmschäden kommen!

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Gewitterwarnung von Samstag bis Sonntag-Abend:

Es wird Gewitterstufe 2 für den Westen/Nordwesten, Mitte und Süden von Deutschland, wegen schwere Sturmböen um 100 Km/h und Graupel/Hagel 1-3 cm an der Kaltfront (Samstag), herausgegeben!

  • Es können größere Schäden durch abgebrochene Äste, entwurzelten Bäumen und entstehen. Sturmschäden an Dächern, Utensilien fliegen herum!

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Farbmarkierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km/h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Am Montag/Dienstag weiter windiges Schauerwetter, örtlich Gewitter, in den Bergen Schnee, Nachts leichter Frost und Glätte!

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Sturmwetterblog, 13.03.2021

Heute Randwellen-Tief mit Regen/Gewitter und Sturmböen!

Nach dem Sturmtief Klaus am Donnerstag mit teils orkanartigen Böen, sowie kräftigen Graupelgewittern über Deutschland gezogen ist, zieht am Nachmittag ein Randwellen Tief von Holland über den Norden von Deutschland.

Ab dem Nachmittag kommen im Westen und Norden von Benelux kräftige Schauer, örtlich Gewitter mit Graupel auf, dabei oft stürmische Böen und Sturmböen, auf den Bergen und an der Nordsee auch schwere Sturmböen, vereinzelt orkanartige Böen!

Südlich des Mains nur selten Schauer, aber auch hier sehr windig.

In der Nacht zu Samstag vor allem im Westen und Norden weitere Schauer, teils Gewitter/Graupel, auf den Bergen Schneeregen/Schnee möglich.

Dazu Temperaturen von 4 / 13°C.

Sturmwarnung 15:00 / 20:00 Uhr:

Es wird Sturm/Orkan Warnstufe 1 für den Westen und Norden herausgegeben, wegen stürmischen Böen, Sturmböen und örtlichen schweren Sturmböen von 65 / 95 Km/h!

  • Es kann zu leichten Sturmschäden kommen!

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Farbmarkierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km/h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Am Samstag zieht vom Atlantik eine neues Sturmtief nach Deutschland/Europa, dazu gibt es heute Abend ein Update!

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Sturmwetterblog, 12.03.2021

Sturmtief KLAUS! Aktuelle Warnstufen für Deutschland!

Heute formiert sich südlich von Sturmtief Josef, das Sturmtief Klaus südwestlich von Irland.

Im Laufe der kommenden Nach überquert es Großbritannien, Nordfrankreich, BeNeLux und den Westen/Norden von Deutschland bis Dänemark!

Dabei sind in den genannten Regionen verbreitet Sturm-, schwere Sturm- und orkanartige Böen von 85-115 Km/h zu erwarten, vor allem an der Kaltfront bei Schauern und Gewittern auch Orkanböen um 120 Km/h!

Windböen / Kaltfront mit Gewittern:

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Hier nun aktuelle Warnstufen für Deutschland am Donnerstag 9:00 / 16:00 Uhr:

Es wird Warnstufe 2 Sturm/Orkan für NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Westen von Mecklenburg-Vorpommern, wegen schweren Sturm- und orkanartigen Böen von 89-117 Km/h, örtlich Orkanböen >120 Km/h herausgegeben!

  • Es kann verbreitet Sturmschäden durch abgerissene Ästen, entwurzelten Bäumen, beschädigten- oder abgedeckten Dächern, umstürzenden Baugerüsten kommen. Utensilien können herumfliegen. Bahnverbinden können unterbrochen werden, örtlich Stromausfälle!

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Es wird Warnstufe 1 Sturm/Orkan, für das Saarland, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, West-Thüringen, Sachsen und Brandenburg-/Berlin, wegen verbreitet stürmischen Böen-/Sturmböen von 65-85 Km/h, örtlich vor allem bei Schauer/Gewitter schwere Sturmböen >95 Km/h, herausgegeben!

  • Es kann zu einzelnen Sturmschäden durch abgebrochene Äste, vereinzelt umstürzenden Bäumen und Dachschäden kommen. Utensilien können herumfliegen!

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Farbmarkierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km/h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Am Donnerstag Abend/Nacht zu Freitag nachlassender Wind/Sturm, trotzdem weiter hin windig und bei Schauern örtlich stürmische Böen oder Sturmböen.

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Sturmwetterblog, den 10.03.2021

Update! Sturmtief Klaus, Gewitter & Orkanböen!

Die Wetterlage stellt sich heute von einer meridionalen- zu einer stürmischen Westlage um. Aktuell formiert sich südlich von Sturmtief Josef bei Schottland, das Tief Klaus auf dem östlichen Atlantik.

Heute Abend hat sich das Tief bereits zu einem Sturmtief entwickelt und zieht über die Britischen Inseln zur Nordsee.

Das Sturmfeld von Sturmtief Klaus erreicht in der Nacht von Mittwoch/Donnerstag mit schweren Sturm- und orkanartigen Böen die Britischen Inseln, an den Küsten Orkanböen!

Donnerstag-Früh erreicht das Sturmfeld auch den Ärmelkanal/Benelux mit Böen von 90-130 Km/h, also schweren Sturm- und Orkanböen, dort sind an der Kaltfront erste Gewitter möglich!

Im Westen/Norden von Deutschland frischt der Wind stark bis stürmisch auf und erreicht in den Frühstunden vom Niederrhein bis zur Nordsee bereist Sturmstärke mit Böen >80 Km/h!

Am Donnerstag-Vormittag überquert der Sturm Belgien/Holland und erreicht den gesamten Westen/Nordwesten von Deutschland bis um die Mittagszeit.

Von NRW über Niedersachsen bis Schleswig-Holstein sind verbreitet schwere Sturm- und orkanartige Böen von 90-115 km/h (siehe Karte Beitragsbild ROT) zu erwarten, weiter südlich vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis zur nördlichen oft stürmische Böen und Sturmböen, örtlich schwere Sturmböen >90 Km/h, auf den Bergen >600 m orkanartige Böen um 115 möglich! (siehe Karte ORANGE)

An der Nordsee Orkanböen von 120 Km/h (siehe Karte Beitragsbild LILA), auf dem Brocken >160 Km/h möglich!

ACHTUNG!

Am Donnerstag-Vormittag zieht von BeNeLux die Kaltfront in den Westen/Nordwesten von Deutschland. Der Wind in 1,5 km Höhe erreicht dort 115-140 Km/h, da in 1-3 km Höhe genug Feuchtigkeit/Windscherung vorhanden ist, werden sich wohl kräftige Schauer und Graupelgewitter entlang der Kaltfront entwickeln (siehe Karte Beitragsbild). Der starke Höhenwind 850 hpa wird somit runtergemischt, so das an der Kaltfront wohl verbreitet schwere Sturm- und Orkanböen von 100-120 Km/h erreicht werden. Davon betroffen sind BeNeLux, NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein. Am Nachmittag erreicht die Kaltfront eine Linie Saarland/Berlin, neben den Sturmböen, sind dann auch dort verbreitet Sturm-/schwere Sturmböen 80-100 Km/h möglich, vereinzelt auch orkanartige Böen um 105 Km/h! (siehe Karte im Beitragsbild, blaue Linie = Kaltfront)

Weiter südlich schwächt sich sowohl das Windfeld und auch die Kaltfront ab, so das mit Ausnahme von Alpenrand (Sturmböen um 80 Km/h), sonst stark windig ist mit örtlichen stürmischen Böen, vereinzelt Sturmböen an der Kaltfront.

Von BeNeLux bis in den Nordwesten von Deutschland sind an der Kaltfront und auch in Schauern eventuell Tornados möglich!

Sturmschäden:

  • Britische Inseln, Belgien/Holland, Deutschland (NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein), sind verbreitet Sturmschäden, durch abgebrochene Äste, entwurzelten Bäumen, Schäden an Dächern/Häusern möglich. Baugerüste können umstürzen. Dort sind am Donnerstag blockierte Bahngleise und Bahnverbinden möglich, so dass Züge ausfallen können!
  • Vom Saarland bis zur nördlichen Mitte sind leichte Sturmschäden möglich, durch abgebrochene Äste oder örtlich umgestürzte Bäume, sowie einzelnen Dachschäden!

Am Donnerstag Abend/Nacht zu Freitag lässt der Sturm/Wind überall nach, es bleibt aber windig, in Schauern stürmische Böen.

Heute Abend werden zu dem Sturm entsprechend Warnstufen herausgegeben.

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Sturmwetterblog, den 10.03.2021

Der Winter-Rückblick 2020/2021

Inhalt:

  • Dezember 2020: Insgesamt zu mild und oft meridionale Wetterlagen
  • Januar 2021: Erst meridional und nasskalt dann Westlage mit Wind/Regen
  • Februar 2021: Ein Monat der extremen Luftmassengegensätze! Erst Luftmassengrenze mit Hochwasser/Schneesturm und Kälte, danach Frühling mit Rekord-Temperaturen!

Nach einem warmen Herbst 2020, stellte sich die Wetterlage Ende November/Anfang Dezember 2020 um. Durch einen Trog-Westeuropa strömte auf der Vorderseite milde Luft nach Osteuropa bis zum Baltikum/Skandinavien, gleichzeitig strömte kalte Polarluft vom Nordmeer Richtung Westeuropa. In der Meteorologie spricht man von einer gestörten Zirkulation, also keine atlantische Westlage. So war es in West-/Südwest-Europa zu kalt und über Osteuropa zu mild für die Jahreszeit Dezember.

In Deutschland war es meist nasskalt/mild, dazu gab es neben Sonne/Nebel gelegentlich etwas Regen, im Bergland auch Schnee.

Nach Mitte Dezember 2020 baut sich mit einem Tief über Nordwest-Europa und einem Hoch über Osteuropa eine milde Südwestlage auf, die Temperaturen stiegen tagsüber 8-17 Grad, Nachts gab es meist 0 bis 8 Grad, nur selten leichten Frost. Das Wetter dazu meist Sonne/Wolken und etwas Regen.

Direkt an Weihnachten zog das Tief von Großbritannien über die Nordsee zum Baltikum. Auf der Rückseite strömt arktische Kaltluft aus nördlichen Richtungen nach West-/Mitteleuropa. Da der Atlantik und die Nordsee aber noch sehr mild waren, erwärmte sich die kalte Luft und es gab an Weihnachten meist nur 1 bis 6 Grad, Nachts leichter bis mäßiger Frost.

Nach Weihnachten bildete sich ein kräftiges Tief bei Island, dieses Tief zog auf einer ehr ungewöhnlichen Bahn von Nord-/Nordwest nach Süden und entwickelte sich zu einem Orkantief, das mit ca. 955 hpa bei Schottland lag. das Orkantief Hermine brachte besonders in Großbritannien, Ärmelkanal, Nordfrankreich und Benelux eine schwere Sturmlage mit orkanartigen Böen/Orkanböen. In Deutschland wurde es dann im Nordwesten stürmisch mit Böen ca. 60-90 Km/h, es gab in Deutschland leichte Sturmschäden. In Westeuropa verursachte Hermine größere Sturmschäden, dort gab es umgestürzte Bäume und zeitweise Stromausfall, sowie abgedeckte Dächer.

Nach dem das Sturm-/Orkantief Hermine sich rasch abschwächte, verwandelte es sich zu einem Trog-Westeuropa, damit hatten wird in West- und Mitteleuropa nun wieder die gleiche Wetterlage, wie in den ersten zwei Dezemberwochen 2020.

So zogen Anfang Januar 2021 schwache Tiefs von Osteuropa zur Nordsee, im Bergland und den Alpen gab es teils viel Neuschnee, im Flachland fiel tagsüber meist regen/Schneeregen und nur Nachts bei leichtem Frost Schnee, der tagsüber aber wieder bei 0 bis 7 Grad wegschmolz.

Nach Mitte Januar 2021 entwickelte sich eine Westlage, die aber nicht auf ganz Europa überging, sondern sich mehr auf West-/Nordeuropa fokussierte, da über Osteuropa noch ein Hochdruckgebiet lag.

So entwickelte sich in der Westlage am 20/21. Januar 2021 das Sturmtief Goran, das vom Atlantik nach Großbritannien zog. Das Windfeld überquerte damit Nordfrankreich, Großbritannien und Benelux, sowie den Nordwesten von Deutschland. Die Kaltfront von Sturmtief Goran war in labile Luftschichten im vorderen Trogbereich des Tiefs eingebettet, so konnte mit starker Konvektion, örtlich Gewitter, der Höhenwind heruntergemischt werden. Von Benelux bis in den Westen und Nordwesten von Deutschland gab es oft Sturm- und schwere Sturmböen 80-100 Km/h, vereinzelt auch orkanartige Böen, in Bremerhaven wurde eine Orkanböe gemessen. Es gab oft abgebrochene Äste und örtlich entwurzelte Bäume und beschädigte Dächer, dazu mehr in: Rückblick auf die Sturmsaison 2020/2021, die Ende April/Anfang Mai 2021 publiziert wird.

Nachdem Sturmtief Goran Richtung Skandinavien zog, bildete sich südlich ein Randtief, das von Nordfrankreich über Benelux nach Norddeutschland zog. Im Warmsektor des Randtief gab es starke bis stürme Böen, örtlich Sturmböen. das Randtief, welches zu Sturmtief Goran gehört zog ebenfalls über die Ostsee und löste sich auf. Dann strömte auf der Rückseite kalte Luft aus Norden nach Mitteleuropa, gleichzeitig, da kein Hochdruckgebiet auf die Tiefs nachzog, bleib über Mitteleuropa das tiefe Geopotential bestehen und es bildeten sich schwache Tiefs, die Regen und Schneeregen, örtlich auch Schnee brachten. Nun war die Wetterlage größtenteils wieder meridional, warme Luft aus Süden konnte etwa bis einer Linie Emden/Berlin vorankommen, nördlich davon war es leicht zu kalt. So bildete sich Ende Januar 2021 eine Luftmassengrenze, schwache Tiefs vom Atlantik zogen entlang der Luftmassengrenze und brachten teils hohe Regenmengen in West- und Süddeutschland mit leichtem Hochwasser, während es nördlich etwa einer Linie Emsland/Brandenburg nur etwas Schneeregen/Schnee gab bei kühlen Temperaturen.

Die Luftmassengrenze hielt in dieser Konstellation bis zum 5. Februar 2021, mit einem Tief das sich über Südfrankreich/Alpen bildete verstärkten sich die Luftmassen-Gegensätze enorm, gleichzeitig baut sich über Osteuropa/Russland ein kaltes Hoch auf, das zunehmend kalte Luft aus Osten in den Norden von Deutschland strömte, während das Tief über den westlichen Alpen mit einer südlichen Strömung von Nord-Afrika über das Mittelmeer/Alpen milde Luft mit viel Saharastaub schaufelte.

Wetterkarte GFS 500 hpa 7. Februar 2021:

https://www.meteociel.fr/

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Saharastaub in den Alpen:

So bildete sich eine starke Luftmassengrenze von Benelux bis über die nördliche Mitte von Deutschland bis nach Tschechien.

In den Wetterdiensten und auch Medien wurde die starke Luftmassengrenze diskutiert, da die Wettermodelle vom 6-8. Februar 2021 direkt an der Luftmassengrenze kräftige Schneefälle mit starken Wind /Sturmböen sowie direkt südlich der Luftmassengrenze Eisregen rechneten. Die Konstellation der Wetterlage erinnerte oft an die extreme Luftmassengrenze Ende Dezember/Anfang Januar 1978/79!

Dementsprechend waren auch die Vorwarnungen vor Schneesturm mit Schneeverwehungen, Eisregen und Glatteis. Der DWD gab für teile des Westen, der nördlichen und östlichen Mitte eine Unwetterwarnung der Stufe 2 und sogar 3 heraus, was sonst nur bei schweren Unwetterlagen im Sommer zu beobachten ist.

Am Samstag den 6. Februar zog mit dem Tief das nun ca. über Benelux lag, von Süden kräftiger Regen auf, im Norden strömte mit dem Hoch über Osteuropa zunehmend kalte Luft rein.

Am späten Nachmittag zog der Regen mit Verstärkung in die Luftmassengrenze und konnte so, da aus Norden gegensätzlich kalte Luft nach Süden strömte nicht weiter ziehen. So blieb die Luftmassengrenze von Holland über die Mitte Deutschlands bis Tschechien erhalten.

Der Wind frischte zudem immer weiter auf und erreichte 5 bis 7 Bft. Am Abend des 6. Februar 2021 ging der Regen allmählich in Eiskörner bzw. Feinschnee über. dazu gab es starke bis stürmische Böen. Von Süd-Holland über den Süden von NRW bis Nordbayern gab es oft noch regen oder schon Eisregen, nördlich von der Mitte Hollands über NRW/Süd-NI bis zur etwa Sachsen/Süd-Brandenburg fiel starker Schneefall.

Am späten Abend gab es im Münsterland sogar Gewitter aufgrund der sich aufschichtenden Warmluft und sich darunter fließenden kalten Luft aus Norden. Die Gewitter hatte kein Wettermodell in den Berechnungen.

Höchst-Temperaturen, 6. Februar 2021:

https://mtwetter.de/

Nach 00:00 Uhr also am 7. Februar 2021 verstärkte sich der Wind von Ostwestfalen über das Münsterland/Emsland bis Holland nochmals, es gab oft starke bis stürmische Böen. In Ostwestfalen wurden Sturmböen an mehreren Wetterstationen gemeldet bis ca. 85 Km/h!

Auch an der holländischen und deutschen Nordseeküste gab es oft Sturm- teils sogar schwere Sturmböen.

Nördlich einer Linie Emsland/Berlin war es meist trocken und kalt. An der Luftmassengrenze gab es bis zum Vormittag des 8. Februar 2021 Schneefall, der sich langsam unter Abschwächung nach Norden verlagerte. Der Wind ließ nach und die kalte Luft floss nun aus Norden weiter Richtung Süden und erfasste bis zum 9. Februar 2021 ganz Deutschland. Die kalte Luft mit Dauerfrost von -1 bis -10 Grad tagsüber und -5 bis -27 Grad. Nachts bleib bis zum 14. Februar über Mitteleuropa, danach mit Südwestlage milder und Tauwetter.

Dort wo die Luftmassengrenze vom 6-8. Februar lag, also Holland/nördliche Mitte von Deutschland Süd-Polen/Tschechien, gab es hohe Schneemengen. Es wurden oft 15 bis 40 cm Neuschnee in 48 Stunden gemessen, an einigen Orten >50 cm Neuschnee! So gab es viele neue Rekorde der Schneehöhen. Und auch die Kältewelle die nach der Luftmassengrenze von Nordost-Europa nach Deutschland/Mitteleuropa strömte brachte in Deutschland neue Temperatur-Rekorde.

Schneehöhen bis zum 10. Februar 2021:

https://mtwetter.de/

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Windböen, 7. Februar 2021:

https://mtwetter.de/

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Tiefst-Temperaturen, 9. Februar 2021:

https://mtwetter.de/

Wie oben weiter schon beschrieben, wurde es am 14/15. Februar erst langsam, dann aber rasch milder. Die Temperaturen stiegen bis zum 19. Februar oft auf 11 bis 17 Grad. Am Samstag den 20. Februar strömt nochmals mildere sogar warme Luft aus Südeuropa nach West-/Mitteleuropa inklusive Saharastaub. So stiegen die Temperaturen vom 20. bis zum 26. Februar 2021 oft auf 15 / 20 Grad, örtlich wurde 21 Grad erreicht, am 25. Februar wurde in BW sogar 22 Grad erreicht und es gab wieder neue Temperatur-Rekorde.

Höchst-Temperaturen, 25. Februar 2021:

https://mtwetter.de/

An einigen Orten wurde innerhalb von 7 Tagen knapp 45k Temperatur-Unterschied beobachtet. So war es noch vom 6 bis 14. Februar sehr kalt mit unter -20 Grad, gab es 7 bis 10 Tage später über +20 Grad!

Solche Temperatur-Sprünge also von >40k wurde so noch nie in einem Februar Monat beobachtet. Zudem war die starke Wärmephase vom 20. bis zum 26. Februar auch ein neuer Rekord für den Monat, zwar gab es bsp. im Sturm-Februar 1990 bis zu +23 Grad, aber nicht über eine Woche >20 Grad. So eine lange Warmphase wurde so noch nie im Februar beobachtet, wenn gleich in den letzten Jahren oft auch sehr hohe Temperaturen mit Rekorden gemessen wurde, wie 2019 und 2020, so war der Februar ein Monat extremer Luftmassen-Kontraste, die selten in Mitteleuropa beobachtet wurde. Durch die starke Wärme 17-26. Februar wurde der Monat trotz der ersten beiden kalten Wochen Wochen, noch zu mild!

Monats-Abweichungen Winter 20/2021

Temperatur-Abw./Mittel Dezember 2020:

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Niederschlagssumme (%) Dezember 2020:

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Sonnenscheinsumme (%) Dezember 2020:

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Temperatur-Abw./Mittel Januar 2021:

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Niederschlagssumme (%) Januar 2021:

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Sonnenscheinsumme (%) Januar 2021:

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Temperatur-Abw./Mittel Februar 2021:

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Niederschlagssumme (%) Februar 2021:

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Sonnenscheinsumme (%) Februar 2021:

Der Winter 2020/2021 war insgesamt nach dem neuen Klimamittel (1991-2020) leicht zum mild. Es gab eine positive Temperatur-Abweichung von +0,45k, der Mittel-Bereich liegt bei -/+ 0,5k, somit war der Winter noch im Mittel. Nach dem Klimamittel 1961-1990 war der Winter 2020/2021 +1,61k zu mild.

Temperatur-Abw./Mittel Winter 2020/2021:

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Niederschlagssumme (%) Winter 2020/2021:

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Sonnenscheinsumme (%) Winter 2020/2021:

Jahreszeiten-/Monats Klima-Karten:

http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Zu dem war der Winter zu nass, was nach den Dürre-Sommern 2018/2019 gut für die Natur ist und der Winter hatte zu wenig Sonnenschein, die sonnigsten Tage wurde von 17-26 Februar während der Warmphase beobachtet.

Der Winter 2020/2021 war trotz negativer AO/NOA (Atlantische Oszillation/Nordatlantische Oszillation) und meridionalen Wetterlagen, leicht zu mild (1991-2020) vor 10/20 Jahren hätten solche Wetterlagen öfter kältere Temperaturen gebracht, nicht nur nasskalt/mild, sondern auch mal leichten Dauerfrost, da aber auch in 1,5 km Höhe = 850 hpa die Temperaturen wegen der Klima-Erwärmung nicht mehr so kühl sind, können selbst meridionale Wetterlagen im Winter meist nur noch nasskalte Temperaturen hervorrufen, erst starke Nordost-/Ostlagen wo schon Kalte Luft über Osteuropa/Russland liegt, bringt noch Dauerfrost in Mitteleuropa, diese sehr kalten Ostlagen sind aber auch selten geworden und wenn sie denn kommen, wie Anfang Februar 2021 oder Ende Februar/Anfang März 2018, dann halten diese Wetterlagen nur 7-10 Tage, bevor es rasch wieder milder wird.

West- und Südwestlagen Winter mit positiver NOA bringen besonders seit 2013 fast durchgehend milde Temperaturen wie in den Winter von 2013/2014 bis 2019/2020. So sind meridionale Winter in Zukunft wohl nur noch nasskalt oder leicht mild mit kurzen Kältewellen, während West-/Südwestwinter fast nur noch milde Temperaturen bringen. Die Klima-Erwärmung ist somit in den letzten 10 Jahren neben den Sommern nun auch in den Wintern-Monaten deutlich zu beobachten.

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Sturmwetterblog, den 7. März 2021

Update! Donnerstag/Freitag Schwere Sturmlage!

Wie vor einigen Tagen schon in einem Beitrag beschrieben, stellt sich die Wetterlage ab Dienstag/Mittwoch über Europa um, und es entwickelt sich eine stürmische Westlage!

Die Wettermodelle rechnen einheitlich ab Mittwoch-Abend eine schwere Sturmlage. Das erste Sturmtief zieht Mittwoch vom Atlantik Richtung Schottland zum Nordmeer und vertieft sich zum Orkantief mit ca. 955 hpa.

Südlich liegt der Jet in 3-5 km Höhe, dort entwickelt sich in der Nacht zu Donnerstag ein zweites Sturmtief vor den Britischen Inseln, das sich rasch zu einem Orkan verstärkt.

Waren sich die Modelle in den letzten Tagen noch etwas uneinig in den verschiedenen Läufen, wo das Tief herzieht und wie stark es wird, einigen sich nun die Modell-Lösungen.

Das ECMWF rechnet schon seit Mittwoch Konstant Sturm 80-115 Km/h für GB, Benelux und den Nordwesten, einige Läufe sahen auch Orkan >120 Km/h, hatte das EZ auch in einigen Läufen die Möglichkeit eines Schnellläufers der besonders über der Mitte/Süden von Deutschland Sturm-/Orkan gebracht hätte, sieht es immer mehr danach aus, das sich der Orkan von den südlichen Britischen Inseln über Nordfrankreich, Benelux, Deutschland bis Dänemark entwickelt.

ECMWF 12z, 500 hpa, Geop.:

https://wxcharts.com/?panel=default&model=gfs,gfs,gfs,gfs&region=europe&chart=overview,850temp,wind10mkph,snowdepth&run=18&step=003&plottype=10&lat=51.500&lon=-0.250&skewtstep=0

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ECMWF ENS 12z, 500 hpa Geop.:

https://wxcharts.com/?panel=default&model=gfs,gfs,gfs,gfs&region=europe&chart=overview,850temp,wind10mkph,snowdepth&run=18&step=003&plottype=10&lat=51.500&lon=-0.250&skewtstep=0

Auch die Nebenläufe haben im aktuellen 12z Lauf deutlich verstärkt, so liegt das Mittel für Holland bei 95 Km/h, mit einem Korridor von 90-150 Km/h an Modell-Lösungen für Donnerstag/Freitag.

Der aktuelle ECMWF 12z Lauf sieht sogar Böen 100-140 Km/h in GB, Holland/Belgien bis in den Westen/Norden von Deutschland.

ECMWF ENS 12z, Windböen, Holland:

https://www.weerplaza.nl/

Das GFS rechnet seit mehreren Tagen meist Böen von ca. 80-115 Km/h ebenfalls von den Britischen Inseln, Benelux, Deutschland/Dänemark. Einzelne GFS Varianten sehen auch Orkanböen >120 Km/h.

Das GEM sieht eine ähnliche Stärke und Position des Orkantiefs, das UKMO was nur bis 144 h rechnet, sieht erst im aktuellen 12z Lauf eine ausgeprägte Sturmlage für West- und Mitteleuropa.

Das Wettermodell ICON (Deutscher Wetterdienst) schwankt hinsichtlich der Zugbahn des Tiefs am meisten, hatte das Modell Mittwoch/Donnerstag ansatzweise eine Sturmlage gerechnet, sah es am Freitag im 00z Lauf eine Sturmlage mit Orkanböen in West-/Mitteleuropa, nur 12 Stunden später im 12z Lauf rechnet der ICON Hauptlauf eine Ausreißer-Lösung und verlagerte das Tief unter Abschwächung Richtung Schottland/Nordmeer. In den aktuellen Läufen sieht das Modell wieder eine Sturmlage. ICON kann Starkwindereignisse nur schlecht berechnen, so z.B. bei Eberhard 2019 und Sabine 2020.

Das ECMWF welches insgesamt aus 52 Läufen besteht, sieht in der aktuellen Modell-Konsistenz im Mittel der Modell-Läufe 80-95 Km/h von Holland/Belgien bis in den Westen/Norden von Deutschland. Zu ca. 35 % sehen die Läufe für Donnerstag Böen über 120 Km/h, zu 60 % >90 Km/h!

Einige EZ Läufe gehen bis in den extremen Wind-Bereich mit einem Orkan von 150 oder 160 Km/h, das sind natürlich Ausreißer Lösungen.

Beim ECMWF ist der Bodendruck ebenso ausgeprägt wie in 500 hpa, was für eine Konsistenz aus 10 m Wind und den Gradientwinden in 1,5-3 km Höhe spricht, was darauf hindeutet, das im Flachland verbreitet orkanartige Böen und Orkanböen möglich sind.

ECMWF 12z Bodendruck Mittel:

https://www.wetterzentrale.de/

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ECMWF 12z 500 hpa Mittel, Abw. (gpdm):

https://www.wetterzentrale.de/

Der Sturm- bzw. der Orkan wird bis Freitag anhalten. Das GFS sieht in den aktuellen Läufen am Freitag eine erhöhte Sturmgefahr, das GEM hatte im 00z Lauf für Freitag ein kräftiges Randtief mit Orkanböen von Benelux über Deutschland gerechnet. Zudem rechnen alle Modelle am Donnerstag/Freitag den Jetstream von West- bis Mitteleuropa mit ca. 200-280 Km/h!

GEM 12z, 300 hpa Wind:

https://www.wetterzentrale.de/

Zudem Wind wird auch viel Regen gerechnet, über Deutschland meist 30-70 l/m², wenn die Kaltfront am Donnerstag von Westen über Deutschland zieht sind kräftige Graupelgewitter möglich, hinter der Kaltfront kommt der Trog des Orkans mit Höhenkaltluft und kräftigen Schauern, örtlich mit Graupel und Gewittern, in den Mittelgebirgen ist Schneeregen möglich!

GFS 12z, Regenmenge:

https://www.wetterzentrale.de/

Fazit: Ab Mittwoch Westlage! Am Mittwoch Abend frischt der Wind besonders im Westen deutlich auf ca. 6-7 Bft, in der Nacht zu Donnerstag von Nordwesten verbreitet Sturm- und schwere Sturmböen, auf den Bergen Orkanböen! Donnerstag-Früh/Vormittag dann besonders nördlich der Mittelgebirge schwerer Sturm 90-120 Km/h (10-12 Bft), möglicherweise auch 140 Km/h, man sieht erst am Montag/Dienstag wenn die Kurzfrist-Modelle den Sturm rechnen, welche Stärke der Wind erreicht. Dann sieht man auch, ob die Kaltfront des Orkantiefs im Bereich des stärksten Höhenwindes 850 hpa liegt, bei Konvektion sind dann an der Kaltfront bei 130-150 Höhenwind verbreitet Orkanböen möglich, eventuell auch Tornados! Am Donnerstag Abend/Nacht zu Freitag könnte ein weiteres Sturmfeld von Westen Deutschland erreichen, noch ist aber unklar wie stark der zweite Sturm wird. Auch am nächsten Wochenende bleibt es stürmisch.

Am Montag Abend bzw. Dienstag gibt es ein Update zum Sturm-/Orkantief

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Sturmwetterblog, den 6.03.2021