ACHTUNG! Von Südwesten Glatteis-Regen und Schnee!

Aktuell zieht in den Südwesten Glatteis-Regen und Schnee, besonders in der Nacht wenn der Regen/Schnee eine Linie Münsterland/östliche Mittelgebirge erreicht, wo es noch gefrorene Böden gibt und auch noch Luftfrost, kann es sehr Glatt werden!

Wetterkarte COSMO. 2m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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Am Montag-Früh und am Montag ziehen Glatteis-Regen und Schnee weiter nach Nordosten, nordöstlich der Elbe bleibt es wohl trocken und kalt, im Westen und Südwesten langsam milder.

In den nächsten Tagen von Westen deutlich milder bei 0 bis 12 Grad, im Nordosten Anfangs noch Frost, später auch dort vorübergehend milder.

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Beitragsbild von: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 31.01.2021

Luftmassengrenze: Im Westen/Südwesten Regen und Hochwasser, Nordosten kalt etwas Schnee!

Über Deutschland befindet sich aktuell vom Münsterland bis Sachsen eine Luftmassengrenze, südwestlich mild und Regen, nördlich davon trocken oder etwas Schnee und kalt.

Seit Anfang Januar hat es besonders im Westen und Südwesten viel Regen gegeben. Es fielen ca. 40 bis 100 und im Südwesten sogar örtlich über 200 l/m² Regen seit Anfang Januar:

https://www.mtwetter.de/

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Seit Mittwoch hat im Westen/Südwesten neuer Dauerregen eingesetzt und durch die milde Luft gibt es dort aktuell Tauwetter. Bis Sonntag kommen im Westen ca. 30-50 l/m² und im Südwesten/Süden 40-70 l/m² Regen hinzu, im Schwarzwald auch um 100 l/m² möglich.

Mit dem Regenmengen seit Anfang Januar dem Tauwetter und den erwarteten Regenmengen bis Sonntag ist im Südwesten mit einem mittleren Hochwasser an Bächen und Flüssen zu rechnen. Im Westen werden nur kleine Bäche leichtes Hochwasser führen.

Es wird für den Südwesten, Warnstufe 2 Starkregen/Dauerregen, wegen den seit Anfang Januar gefallenen Regenmengen, dem aktuellen Tauwetter und den neuen erwarteten Regenmengen von ca. 100 l/m² in 72 h, herausgegeben!

  • Es kann an Bächen und Flüssen zu einem mittleren Hochwasser kommen, zusätzlich können Wiesen und Felder Überflutet werden!

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Für den Westen von Deutschland wird Warnstufe 1 Starkregen/Dauerregen, wegen den seit Anfang Januar gefallenen Regenmengen und den erwarteten Regenmengen bis Sonntag von ca. 30 bis 50 l/m², herausgegeben!

  • Es kann zu leichtem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen kommen, Wiesen und Felder können überflutete werden!

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Warnstufen für Starkregen/Dauerregen:

  • Warnstufe 1: Es sind 20 bis 50 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 2: Es sind 50 bis 150 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!
  • Warnstufe 3: Es sind 150 bis über 300 l/m² Regen in 6 bis 12 h möglich!

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Ab Sonntag wird es von Norden vorübergehend trocken und kalt, der regen und das Tauwetter lassen nach und die Hochwasser-Situation im Südwesten schwächt sich deutlich ab.

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Beitragsbild: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 28.01.2021

Update! In der Nacht zu Sonntag und am Sonntag Schnee-Tief!

Nach dem die Sturmtiefs von Donnerstag/Freitag, ist es auf der Rückseite nasskalt geworden. Nun zieht von Frankreich ein neues Tief in der Nacht zu Sonntag nach Deutschland, da das zu schwach ist und sich nicht direkt über dem Atlantik entwickelt hat, bringt es keine milden Temperaturen, sondern zieht in die nasskalte Luftmasse.

Am Abend zieht von Frankreich/Belgien/Lux. her Schneeregen und Schnee nach Westdeutschland, in der Nacht bis zur Mitte/Süden ausbreitend, auch im Tiefland ist vorübergehend bis Sonntag-Mittag eine Schnee von 3-10 cm möglich, im Bergland über 10 cm Neuschnee möglich!

ICON 06z, Schneedecke (cm) bis Sonntag 9:00 Uhr:

https://www.wetterzentrale.de/

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Es kann Glatt werden auf den Straßen!

Im Südwesten/Mitte außerdem vorübergehend starke bis stürmische Böen.

Am Sonntag Nachmittag von Westen meist trocken, nur örtlich Schauer, die Schneedecke taut im Westen wieder.

Bis Dienstag dann noch nasskalt mit einzelnen Schneeregen und Graupelschauern, ab Mittwoch von Südwesten erst Schneefall später Regen und deutlich milder.

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Beitragsbild: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 23.01.2021

Update! Neues Randtief in der Nacht zu Freitag!

Nach dem Orkantief Goran mit teils schweren Sturm-/Orkanböen und Schäden über Nordfrankreich, GB, Benelux und Nordwest-Deutschland gezogen ist, bildete sich südlich von Goran ein Randtief.

Das Randtief wird am Abend von Frankreich mit schweren Sturmböen nach Belgien/Luxemburg ziehen und erreicht Deutschland etwa zwischen 0:00 und 1:00 Uhr.

Das Tief bildetet sich aber nicht ganz aus, da es als Randtief von Frankreich entsteht, schwächt es sich über Belgien wieder ab und ist demnach als Randwellen Tief zu bezeichnen.

Von Frankreich bis Süd-Belgien/Luxemburg sind Böen von 70-100 Km/h dabei, in Südwest-/West-Deutschland meist dann 65 bis örtlich 90 Km/h!

Gegen 4:00 / 5:00 Uhr erreicht die Randwelle Nord-Deutschland, dort dann nur noch starker Wind mit einzelnen stürmischen Böen.

Es wird für den Westen/Südwesten Sturm/Orkan Warnstufe 1, wegen stürmischen Böen/Sturmböen, sowie örtlich schweren Sturmböen von 65 bis 90 Km/h, herausgegeben!

  • Es kann zu leichten Schäden durch abgebrochene Äste kommen, vereinzelt können auch Bäume entwurzelt werden, es können Schäden an Dächern entstehen und Utensilien herumfliegen!

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Farbmakierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km /h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Die Randwelle bringt zudem kräftigen Regen, an der Kaltfront mit Graupel, in höheren Lagen dann Schneeregen möglich.

Am Freitag von Nordwesten dann kühler und weiter windig mit Schauern.

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Beitragsbild: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 21.01.2021

Update! Orkantief Goran mit Sturm Donnerstagfrüh im Westen!

Seit Montag at sich die Wetterlage auf Südwest umgestellt. Nun zieht Orkantief Goran vom Atlantik zur Nordsee, das Windfeld erreicht in der Nacht zu Donnerstag Frankreich, Südengland, den Ärmelkanal, Benelux und West/Nordwest-Deutschland, hier sind bis Donnerstag-früh oft stürmischen Böen/Sturmböen und teils schwere Sturmböen von 70 bis 95 Km/h, örtlich orkanartige Böen >105 Km/h zu erwarten!

Für den Westen und Nordwesten wird Sturm/Orkan Warnstufe 2, wegen stürmischen Böen, Sturmböen und schweren Sturmböen von 70-100 Km/h herausgegeben!

  • Es kann zu Sturmschäden durch abgebrochene Äste, entwurzelten Bäumen oder Dachschäden kommen, Utensilien können herumfliegen!

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Farbmakierung der Böen:

Starke Windböen/Stürmische Böen 60 bis 70 Km/h

Sturmböen 70 bis 90 Km/h

Schwere Sturmböen von 90 bis 100 Km/h

Orkanartige Böen von 100 bis 117 Km/h 

Orkanböen von 117 bis 130 Km /h

Orkanböen ab 130 bis über 200 Km/h !

Sonderfarbe Grün ! Hinweis bei Gefahr das Wälder entwurzelt werden !

Zu Orientierung der Windstärken einmal eine Reihenfolge von den Sturmstärken und ihren Gefahren:

  • Windstärke 8 ( Bft ): Stürmischer Wind 62 – 74 Km/h – Zweige und kleine Äste können von Bäumen brechen, Reklametafeln und Utensilien fliegen herum, vereinzelt kann Dachpappe gelöst werden.
  • Windstärke 9 ( Bft ): Sturm 75 – 88 Km/h – Äste brechen von Bäumen und kleinere Dachschäden können auftreten, wie das lösen von Dachziegeln oder Rauchhauben ! Starkes Rauschen der Bäume.
  • Windstärke 10 ( Bft ): Schwerer Sturm 89 – 102 Km/h – Es können Bäume entwurzelt werden, und bedeutende Schäden Häusern und Dächern auftreten, LKW Fahrzeuge können umgeweht werden !
  • Windstärke 11 ( Bft ): Orkanartiger Sturm 103 – 117 Km/h – Verbreitet Sturmschäden durch entwurzelte Bäume, abgebrochenen Ästen, und beschädigten Häusern ! Der Bahnverkehr wird aufgrund von Sturmschäden eingestellt. Sehr starker Lärm durch den Wind !
  • Windstärke 12 ( Bft ): Orkan  ab 118 Km/h – Schwere Sturmschäden und Verwüstungen, bei länger anhaltenden Orkanstärken oder ab 130 Km/h wird die Infrastruktur zerstört. Heftiger Lärm durch den Wind !

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Ab Donnerstag Mittag lässt der Wind nach, an der Nordsee noch Sturm ca. 8-10 Bft zum Abend nachlassend, aber weiterhin windig.

Dazu Schauerwetter, teils mit Graupel.

Gegen Abend im Südwesten neuer Regen und auffrischender Wind, in der Nacht zu Freitag Randtief mit Sturmböen!

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Sturmwetterblog, den 20.01.2021

Wetter-Rückblick auf das Jahr 2020 (Das 2. wärmste Jahr seit 1881)!

Es ist schon sehr brisant, das nach 2014, 2018 und 2019 nun 2020 wieder über +2k (1961-1990) erreicht hat!

Das Jahr 2020 war +2,2k zum mild und liegt nun hinter 2018 (+2,25k) auf Platz 2 der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1881. Das Jahr 2019 (+2,1k) ist nun zusammen mit 2014 (+2,1k) auf Platz 3 der wärmsten Jahre.

Es gab vor 2014 noch nie ein Jahr seit beginn der Wetteraufzeichnung, das eine Temperatur-Abweichung von über +2k erreicht hat. Seit 2014 haben wir nun insgesamt 4 Jahre die eine Temp.-Abw. von über +2k erreicht haben.

Nehmen wir die Jahre seit 2000 gab es inklusive des Jahres 2000 nun 7 Jahre die wärmer waren als +1,5k (1961-1990).

Von 1881 bis 2000 gab es nur ein Jahr 1994 das +1,5k erreicht hat, sechs Jahre mit über +1k. Seit 2000 insgesamt 14 Jahre mit mehr als +1k, die Klima-Erwärmung sieht man sehr deutlich an der starken Zunahme der Jahres- und Monats Temperaturen!

Zudem war der Winter 2019/2020 mit +3,9k der zweit-wärmste seit 1881.

  • Dezember (2019) +2,91k
  • Januar (2020) +4k
  • Februar (2020) +4,9k

Das Jahr 2020 begann sehr mild mit den Wetterlagen antizyklonale Südwestlage bis Hoch-Mitteleuropa, Ende Januar entwickelte sich eine Westlage mit Sturmtiefs, die nach kurzer Pause, ab dem 8. Februar 2020 sich zu einer extremen Westlage entwickelte. Die Orkantiefs Sabine und Victoria waren sehr starke Orkane die in Europa große Schäden anrichteten. der Orkan Victoria war mit 920 hpa der 3. stärkste Orkan auf dem atlantisch-europäischen Raum seit 1881.

Weitere Sturm- und Orkantiefs zogen bis Anfang März 2020 über Europa. Insgesamt gab es von Ende Januar bis Anfang März knapp 10. Mio. fm Sturmholz und ca. 2 . bis 3 Mrd. Euro Sturmschaden. Auch leichtes Hochwasser gab es durch die Westlage.

Mehr dazu:

https://sturmwetterblog.wordpress.com/2020/05/08/rueckblick-auf-die-sturmsaison-2019-2020/

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Das Frühjahr gestaltete sich meist mild mit kurzen kalten Nordlagen, Gewitterlagen gab es selten. der Mai 2020 lag mit +0,5k im Durchschnitt, die anderen Monate waren zu mild:

  • März +191k
  • April +3,21k
  • Mai +0,5k

Somit war das Frühjahr 2020, +1,72k zu mild und es war auch zu trocken.

Wie schon das Frühjahr gab es in den ersten 2 Sommermonaten Juni und Juli kaum Gewitterlagen, lediglich um Mitte Juni gab es eine längere Gewitterlage, die aber meist nur im Süden/Osten Gewitter-/Unwetter brachte.

Der Juli war sogar sehr Blitzarm in Deutschland, Gewitterlagen gab fast nur am Alpenrand, sonst strömte oft kühle Luft aus Nordwesten nach Mitteleuropa/Deutschland, erst Ende Juli baute sich eine schwül-heiße Wetterlage auf.

Im August setzte sich die gegen Ende Juli entstandenen Hitzelage fort, es gab eine schwül-heiße Gewitter-/Unwetterlage von Anfang August bis ca. zum 20. August.

Besonders im Westen/Süden gab es eine starke Gewitter-/Unwetterserie wie zuletzt im Frühjahr 2016/2018!

In NRW gab es wiederholt schwere Gewitter, besonders vom 9. bis zum 17. August 2020.

Am 26. August zog das erste Sturmtief über West- und Mitteleuropa, es gab Böen von 70 bis 100 Km/h und mäßige Schäden, der August 2020 war mit +3,51k einer der wärmsten August-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Zum August 2020 gibt es einen extra Rückblick:

https://sturmwetterblog.wordpress.com/2020/09/20/ruckblick-august-2020-hitzewelle-und-gewitter-unwetter-serie-erstes-sturmtief/

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Somit wurde der Sommer 2020 +2,03k (1961-1990) zu warm in Deutschland.

  • Juni +1,65k
  • Juli +0,89k
  • August +3,51k

Der Herbst 2020 war in Deutschland ebenfalls mit +1,67k deutlich zu warm, große Wetter-Ereignisse wie Stürme oder frühe Winterlagen blieben aus.

  • September +1,64k
  • Oktober +1,15k
  • November +2,21k

Der erste Wintermonat Dezember 2020 brachte Anfangs durch die Wetterlage (Trog Westeuropa) nasskalte Temperaturen, große Kälte konnte sich aber nicht durchsetzen, da es über Osteuropa zu mild war. Ab Mitte Dezember bis Weihnachten gab es eine sehr milde und windige Südwestlage, örtlich gab es über +16°C, erst an Weihnachten auf der Rückseite der Tiefs konnte aus Norden kühle Luft nach Mitteleuropa/Deutschland fließen. Nachts gab es leichten bis mäßigen Frost und tagsüber Temperaturen um 0 Grad, für Schnee reichte es nur im Bergland.

Am 27. Dezember 2020 zog das Orkantief Hermine von Island nach Westeuropa und brachte dort eine schwere Sturmlage mit orkanartigen Böen und Schäden. Das Sturmfeld von Hermine erreichte auch den Nordwesten von Deutschland, mit Böen von 70 bis 100 Km/h, es gab leichte Sturmschäden.

das Tief Hermine löste sich auf und entwickelte sich zum Trog-Westeuropa, die bis Jahresende eine nasskalte Wetterlage mit Frost und Schnee im Bergland brachte. Diese Wetterlage setzte sich bis in den Januar 2021 fort.

Der Dezember 2020 war mit +2,27k deutlich zu mild.

Somit ist das Jahr 2020 neben 2018, 2019 und 2014 ein weiteres Jahr das über +2k erreicht hat. Die Klima-Erwärmung ist insbesondere seit 2013 deutlich bemerkbar, seit dem gab es kaum noch kalte Monate. Selbst meridionale Wetterlagen (TrM, Nordlage, NE, Ostlage oder SE-Lage) im Winter bringen kaum noch große Kälte, so dass meist nur das Bergland noch ergiebigen Schnee bekommt, im Flachland ist es meistens nur noch nasskalt. Dafür sind die milden Südwestlagen nun noch wärmer und bringen in Sommer-Monaten extreme Hitze wie 2014, 2018 und 2019. Insbesondere Hitze- und Starkregen/Gewitter-/Unwetterlagen haben zugenommen, auch 2020 brachte im August sehr viele Starkregenlagen bei Gewittern/Unwettern.

Es können natürlich auch mal kühlere Monate dabei sein, doch durch die Klima-Erwärmung werden Monate, Jahreszeiten und Jahre weiter zu warm.

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Sturmwetterblog, den 20.01.2021

Rückblick auf den Herbst 2020

Der Herbst 2020 war in Deutschland +1,67k (1961-1990) deutlich zu warm, mit einer Regensumme von 82% auch deutlich zu trocken, es gab 113% Sonnenschein.

  • September +1,64k
  • Oktober +1,15k
  • November +2,21k

Das Wetter im Herbst 2020 war überwiegend meridional durch Hochdruckgebiete oder den Wetterlagen TM, TrM oder TrW.

West-/Südwestlagen gab es meist nur im September und kurz Mitte November. Große Herbststürme, Hochwasser oder frühe Winterlagen bleiben aus.

Der Herbst 2020 war damit einer der wärmsten in Deutschland der letzten Jahrzehnte.

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Beitragsbild: http://www.bernd-hussing.de/klima.htm

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Sturmwetterblog, den 20.01.2021

Wetter-Trend: Westlage mit Sturm und Regen/Hochwasser!

Nach den meist nasskalten und kalten Tagen des Januars 2021, entwickelt sich auf dem Atlantik eine Westlage.

Im Westen/Norden von Deutschland wurde es mit einem Tiefausläufer bereist am Sonntag/Montag schon etwas milder. Heute zieht von Westen Regen auf, dabei starker Südwestwind. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 11 Grad, in den Mittelgebirgen Anfangs noch Frost.

In der Nacht zu Mittwoch und tagsüber windig und zeitweise etwas Regen, dazu sehr mild mit 7 bis 13 Grad.

In der Nacht zu Donnerstag zuerst noch wenig regen oder Nieselregen, in der früh von Westen teils kräftiger Regen und stark auffrischender Südwestwind. Am Donnerstag Vormittag zieht von Westen eine Kaltfront eines Orkantiefs über der Nordsee nach Osten. Am Vormittag sind im Westen/Nordwesten verbreitet stürmische Böen und Sturmböen von 70 bis 85 Km/h zu erwarten, je nach dem wie stark die Kaltfront ist bzw. ob sich eventuell Gewitter bilden, können auch schweren Sturmböen von 90 bis 100 Km/h dabei sein. Weiter mild, in den Nächsten meist frostfrei.

Von Nordfrankreich /Ärmelkanal bis Benelux auch Sturm- oder schweren Sturmböen, Richtung Nordseeküste orkanartige Böen, auf der Nordsee Orkan!

Wetterkarte GFS 00z, 500 hpa:

http://www.meteociel.fr/

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Bis zum Wochenende kommt viel Regen dazu. Die milden Temperaturen/Tauwetter in Kombination mit dem Regen, lassen die Pegel von kleinen Bächen und Flüssen steigen, es kann besonders in den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen zu leichtem Hochwasser kommen.

Wetterkarte GFS 00z, Regenmenge:

https://www.wetterzentrale.de/

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Zu dem Sturm gibt es am Mittwochabend ein Update!

Am Freitag und am Wochenende weiter windig dazu meist nasskalt, eventuell Randtiefs mit Sturm möglich!

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Sturmwetterblog, den 19.01.2021

In der Nacht zu Sonntag und tagsüber von Westen Schnee und Glätte!

Nach den nasskalten Tagen, konnte es hinter einem Tief vorübergehend kalt werden, so dass die Temperaturen tagsüber um 0 Grad lagen und Nachts gab es leichten Frost von -1 bis -3 Grad, in den Mittelgebirgen und am Alpenrand gab es leichten Dauerfrost und mäßigen Nachtfrost, dazu fiel besonders in den südlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand viel Neuschnee teils über 40 cm!

Die Wetterlage stellt sich über Europa um, von Westen erreichen am Samstag Abend erste Tiefausläufer den Nordfrankreich/Benelux und Westen von Deutschland mit Schnee, dieser Schneefall zieht in der Nacht zu Sonntag langsam weiter nach Osten in die noch vorhandene Kaltluft, während es über Benelux bis in den äußersten Westen von Deutschland schon leichtes Tauwetter gibt, kommt der Schnee nur bis zur Mitte von Deutschland voran und schwächt sich dort ab. Die Temperaturen liegen zwischen -5 Grad im Südosten, -2 Grad in der Mitte und -0 bis +4 Grad im Westen.

Wetterkarte ICON 00z, 2m Temp.:

https://www.wetterzentrale.de/

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ACHTUNG! Es kann Glatte Straßen geben!

Bis Sonntag Mittag kommen von Benelux/West-Deutschland 1 bis 3, örtlich 5 cm Schnee zusammen. Die mildere Luft setzt sich aber bis Sonntag Abend im gesamten Westen durch, so dass mit Tauwetter zu rechnen ist.

In der neuen Woche wird es überall milder und der Schnee schmilzt auch im Süden und im Bergland. Am Dienstag werden 5 bis 12 Grad erreicht dazu ergiebiger Regen, dann ist inklusive des Tauwetters bis in s höhere Bergland/Alpenrand an kleinen Bächen und Flüssen leichtes Hochwasser möglich.

Zur Westlage mit Tauwetter und Hochwasser, gibt es Monatg ein Update!

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Beitragsbild von: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 16.01.2021

Nächste Woche Sturm-/Orkantief möglich!

Nach den nasskalten und kalten Tagen, wird es ab Sonntag von Westen wieder etwas milder. Tiefs ziehen vom Atlantik zur Nordsee, dabei wird es windig mit Regen, im Bergland Schnee.

Dabei könnten sich vor allem von Dienstag bis Freitag auch Rand-, Sturm- oder Orkantiefs entwickeln.

Die Wettermodelle ECMWF, GFS und ICON rechnen seit einigen Läufen Rand- und Sturmtiefs, das gestrige GFS 18z (siehe Beitragsbild) rechnete von West- bis Mitteleuropa für nächste Woche ein Orkantief mit Böen von 90 bis 130 Km/h!

Auch die aktuellen Läufe von GFS und ICON sehen ein Sturmtief nächste Woche. Wie immer bei so einem Zeitraum, ist die Stärke und Position noch völlig unklar.

Sollten die Modelle am Wochenende noch für nächste Woche eine Sturmlage rechnen, dann ist eine Sturm oder Orkan wohl möglich.

Am Sonntag gibt es ein Update!

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Beitragsbild: https://www.wetterzentrale.de/

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Sturmwetterblog, den 13.01.2021