Rückblick auf den Sommer 2021

Der Sommer 2021 brachte oft Gewitter-/Unwetter und Starkregen und eine katastrophale Jahrhundertflut in Benelux/Westdeutschland, was den Sommer 2021 zu einem Unwettersommer macht. Zwischendurch auch längere Regenphasen, eine Hochdruckwetterlage gab es so gut wie nicht. Lediglich Mitte Juni gab es mit einem Hoch ein paar sehr heiße Tage mit Sonnenschein.

Der Sommer 2021 war in Deutschland nach dem Klimamittel 1990-2020 ca. +0,30k zu mild, aber noch im Toleranz-Bereich (+/- 0,5k), nach dem Klimamittel 1961-1990 war der Sommer 2021 mit +1,6k deutlich zu warm.

Sommer 2021 Temperatur-Abweichung:

https://mtwetter.de/

Zudem war der Sommer 2021 deutlich zu nass. Das Tief Bernd brachte am 13/14. Juli 2021 von Benelux bis Westdeutschland Rekord-Starkregen mit 100 / 230 l/m² in 24 h, es kam zu katastrophalen Überschwemmungen und Sturzfluten. In NRW und Rheinland-Pfalz wurden ganze Ortschaften zerstört.

Die Jahrhundert-Flut übertraf von den Schäden her gesehen, die Hochwasserkatastrophen von 2013, 2002, 1997, 1995, 1993.

Ein Rückblick zur Jahrhundertflut im Sommer 2021:

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Aber auch sonst gab es oft Schauer und Gewitter mit Starkregen in Deutschland/Mitteleuropa.

Die Gewittersaison 2021 fokussiert sich allerdings nicht nur auf den Sommer (Juni, Juli und August), sondern beginnt meist mit den ersten warmen Tagen ca. April/Mai und endet Ende September/Anfang Oktober, von daher wird es nochmals einen ausführlichen Beitrag zur Gewittersaison 2021 geben.

Der Juni 2021 war mit +2,5k (1990-2020) und +3,2k (1961-1990) einer der wärmsten Juni-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Monat war leicht zu nass und der Sonnenschein lag ca. im Mittel.

Der Juli 2021 war mit 0,0k (1990-2020) im Mittel und nach (1961-1990) ca. +1,5k zu warm, der Monat war deutlich zu nass und es gab wenig Sonnenschein.

Der August 2021 war nach 1990-2020 deutlich zu kühl mit einer negativen Abweichung von -1,6k, nach 1961-1990 nur -0,1k, der Monat war zu nass und es gab nur sehr wenig Sonnenschein.

Obwohl der Sommer 2021 von der klimatischen kühlen Witterung ganz andere Wetterlagen brachte als 2020, 2019 und 2018 und mit 2017 etwas zu vergleichen ist, war es immer noch zu warm in Deutschland.

Vor allem im Westen und Süden war der Sommer oft deutlich zu nass, während es im Norden/osten etwas zu trocken war, in der Gesamt-Bilanz war es aber ein nasser Sommer 2021, was der geschädigten Natur durch die Jahrhundert-Sommer 2018/2019, positiv zu kam.

Wasserbilanz Sommer 2021:

https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html

Durch die Klima-Erwärmung haben Hitze-/Dürre, sowie Unwetter-/Starkregen Phänomene in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

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Sturmwetterblog, den 12.09.2021

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